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Die Ämter der Bundesrepublik Deutschland

(Bundesämter, Bundesanstalten, Bundesstellen und ähnliches)
(am 8. Dezember 2011 ergänzt, neu gesteilt und etliche Fehler beseitigt;
weitere Ergänzungen siehe gleich im Anschluss)

Bisherige Änderungen und Ergänzungen am:

Im Jahre 2006:
       28. Oktober 2006, 13. November 2006, 14. November 2006, 2. Dezember 2006, 15. Dezember 2006,
Im Jahre 2007:
     
2. Januar 2007, 12. Januar 2007, 8. Januar 2007, 31. Januar 2007, 2. Februar 2007, 18. März 2007, 3. Juni 2007, 8. Juni 2007, 17. Juni 2007, 5. Juli 2007,
       22. August 2007, 18. September 2007, 10. Oktober 2007, 2. Dezember 2007, 12. Dezember 2007, 19. Dezember 2007, 22. Dezember 2007,
Im Jahre 2008:
     
3. Januar 2008, 15. Januar 2008, 21. Januar 2008, 26. Januar 2008, 3. Februar 2008, 8. Februar 2008, 16. Februar 2008, 19. Februar 2008, 22. Februar 2008,
       6. März 2008, 15. März 2008, 22. März 2008, 27. März 2008, 5. Mai 2008, 22. Mai 2008, 5. Juni 2008, 3. Juli 2008, 13. Juli 2008, 19. Juli 2008, 20. Juli 2008,
       16.
August 2008, 25 August 2008, 28. August 2008, 8. September 2008, 15. Oktober 2008, 23. Oktober 2008, 26. Oktober 2008, 4. November 2008,
       26. November 2008, 3. Dezember 2008, 10. Dezember 2008, 17. Dezember  2008, 27. Dezember 2008,
Im Jahre 2009:
     
4. Januar 2009, 8. Januar 2009, 11. Januar 2009, 22. Januar 2009, 1. Februar 2009, 7. Februar 2009, 12. Februar 20009, 21. Februar 2009, 24. März 2009,
       2. April 2009, 14. April 2009, 7. Mai 2009, 21.
Mai 2009, 25. Mai 2009, 9. Juni 2009, 13. Juli 2009, 22. Juli 2009, 26. Juli 2009, 28. Juli 2009, 8. August 2009,
       12. August 2009, 20. August 2009, 29. August 2009,  2. September 2009, 8. September 2009, 14. September 2009, 18. September 2009, 25. September 2009,
       7. Oktober 2009,21. Oktober 2009, 24.Okober 2009, 27. November 2009, 14. Dezember 2009, 28. Dezember 2009,
Im Jahre 2010:
       4. Januar 2010, 21. Januar 2010, 5. Februar 2010, 14. Februar 2010, 16. Februar 2010, 3. März 2010, 10. März 2010, 15. März 2010, 23. März 2010,
       30. März 2010, 4. April 2010, 7. April 2010, 14. April 2010, 22. April 2010, 15. Mai 2010, 16. Mai 2010, 19. Mai 2010, 9. September 2010, 12. September 2010,
       16. Oktober 2010, 8. November 2010,
Im Jahre 2011
       2. Januar 2011, 17. Januar 2011, 27. Januar 2011, 2. Februar 2011, 10. März 2011, 30. März 2011, 1. April 2011, 5. Juni 2011, 17. Juni 2011, 23. Juni 2011,
       5. Juli 2011, 6. Juli 2011, 11. Juli 2011, 21. Juli 2011, 8. Dezember 2011, 23. Dezember 2011, 28. Dezember 2011,
Im Jahre 2012
       1. Januar 2012, 4. Januar 2012, 6. Januar 2012, 13. Januar 2012, 16. Januar 2012, 23. Januar 2012, 3. Februar 2012. 19. Februar 2012, 28. Februar 2012,
       1. März 2012, 9. März 2012, 2. April 2012, 4. April 2012, 24. Mai 2012, 22. Juni 2012, 27. Juni 2012, 17. Juli 2012, 30. Juli 2012, 17. August 2012, 26. August 2012,
       12. September 2012, 6. November 2012, 17. Dezember 2012,
Im Jahre 2013
       29. Januar 2013 [auch: KfW], 9. Februar 2013, 11. Februar 2013, 18. Februar 2013, 30. März 2013, 1. April 2013, 22. Mai 2013, 23. Mai 2013, 11. Juni 2013,
       7. Juli 2013, 2. September 2013, 27.Novemeber 2013, 13. Dezember 2013,
Im Jahre 2014
       18. Januar 2014, 9. Februar 2014, 29. Marz 2014, 30. März 2014, 1. April 2014, 15. April 2014, 27. April 2014, 28. April 2014, 20. Mai 2014, 7. Juni 2014,
       22. Juli 2014, 12.12 2014
Im Jahre 2015
       29. Januar 2015, 5. Februar 2015, 25. März 2015, 1. April 2015, 10, April 2015, 21. April 2015, 20. Mai 2015, 25.Mai 2015, 5. Juli 2015. 16. Juli 2015, 22. Juli 2015,
       24. Juli 2015, 21. September 2015, 13. Oktober 2015, 8. Dezember 2015, 23. Dezember 2015
Im Jahre 2016
       16. Februar 2016, 5. März 2016, 17. März 2016, 27. März 2016, 1. Juli  2016, 10. Juli 2016, 1. August 2016, 27. August 2016, 6. September 2016,
       23. September 2016, 17 Oktober 2016,



 

 

 

Für fast alle Studenten besonders wichtig: 74. Akkreditierungsrat (für die „Studienreform“) !!!
Es gibt auch eine eigene Datei „Studienreform“ in meiner Homepage!
Sie enthält mehr Informationen und wird aktualisiert.

Die Ämter der Bundesrepublik Deutschland sind noch immer unvollständig!
Wer kann helfen?

Es soll insgesamt etwas mehr als 600 Bundesämter geben!
(Quelle: „Schily will Zahl der Behörden reduzieren“, Handelsblatt vom 23.11.2000)
Das bedeutet bei gleichmäßiger Verteilung auf angenommene 12 Ministerien, dass jedem Bundesministerium etwa 50 Bundesämter unterstehen!
Die meisten Bundesämter hat wohl das Bundesministerium
für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL).
Dieses
Bundesministerium ist beteiligt an mindestens 42 Ämtern, Behörden und Forschungseinrichtungen.
Dabei sind die einzelnen Institute der Forschungseinrichtungen dabei noch nicht einmal mitgerechnet.

Dieses Bundesministerium Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) beschäftigt außerhalb seines Ministeriums allein
etwa                   5 763,5 Personen.
Davon sind        1 572 Wissenschaftler!
Mit den Forschungseinrichtungen und Förderprogrammen gibt es BMVEL
insgesamt mindestens 385,76 Mio Euro pro Jahr aus.

Das Bundesamt mit der größten Mitarbeiterzahl ist wohl die „Bundesagentur für Arbeit“ mit fast 100 000 Mitarbeitern.
Das kleinste Bundesamt ist der „Ombudsrat“ für das Hartz IV Gesetz mit 6 Mitarbeitern.

Entsprechende Behörden gibt es oft noch einmal in jedem der 16 Bundesländern, so dass es insgesamt sage und schreibe fast 10 000 Ämter gibt.

Es gibt verschiedene, dem Staat also einzelnen Ministerien unterstellte Bundesoberbehörden und Bundesämter.
Es soll etwa 625 solcher Bundesbehörden geben.
Sie haben funktionsbedingt verschiedene Bezeichnungen.
Nach Angaben des Innenministeriums sollen die Bundesbehörden bis 2002 deutlich reduziert werden. In zwei Jahren soll es nur noch 578 statt 652 Bundesbehörden geben.
Die Reduzierung ist Teil des Programms „Moderner Staat - Moderne Verwaltung“.
Es werde zunehmend eine betriebswirtschaftlich Kosten- und Leistungsrechnung eingeführt. Sie werde bisher schon bei 125 Behörden praktiziert; bis 2002 sollen es 300 sein. Außerdem will man zwischen den Behören Wettbewerb aufbauen!
(Quelle: „Schily will Zahl der Behörden reduzieren“, Handelsblatt vom 23.11.2000)

Ja wie denn das!!!
       Wettbewerb kann es nur zwischen Anbietern geben, die das Gleiche (gleiche Produkte oder gleiche Dienstleistungen) anbieten oder wenigstens vergleichbares
         anbieten! Gibt es also Doppelarbeit bei den Behörden?

Jedes der 12 Ministerien hat also im Durchschnitt etwa 50 oberste Bundesbehörden.
Oberste Bundesbehörden sind: Bundesaufsichtsämter, Bundesämter, Bundesinstitute, Bundesagenturen usw.

Entsprechende Behörden wie im Bund gibt es oft noch einmal in den 16 Bundesländern.
Ein Beispiel:

       o   1 Bundesamt für Verfassungsschutz und die
       o 16 Landesämter für Verfassungsschutz,
       o   1 Bundeskriminalamt (BKA) und die
       o 16 Landeskriminalämter,
       o   1 Bundesnachrichtendienst (BND) und
       o   1 Amt für den militärischen Abschirmdienst (MAD)
       o   1 Zollkriminalamt und die
       o   1 Bundespolizei.
So gibt es z.B. allein 38 Ämter gibt, die sich u.a. mit Nachrichtendiensten, Spionage oder Spionageabwehr befassen.
(Quelle: „Ein Netz für alle Fälle“, Der Tagesspiegel vom 2. Dezember 2006)

Der Bund hat also etwa 600 Bundesoberbehörden.
Entsprechende Behörden gibt es oft noch einmal in jedem der 16 Bundesländer, so dass es insgesamt sage und schreibe fast 10 000 Ämter gibt.

In den Behörden, Gerichten und Einrichtungen des Bundes waren am 31.07.2001 insgesamt 494 000 Beamte, Soldaten, Angestellte und Arbeiter beschäftigt.
Das waren 1,6 % oder 8 000 weniger als noch ein Jahr zuvor.
Keine Kürzungen gab es beim Polizeivollzugsdienst, beim Bundesgrenzschutz und beim Bundeskriminalamt.
(Quelle: „8 000 Beschäftigte weniger in Dienststellen des Bundes“, Handelsblatt vom 12./13.10.2001 nach: Statistisches Bundesamt)
Seit 1996 soll der Bund nur eine einzige Stelle gestrichen haben.
Es wurden zwar 45 000 Stellen eingespart oder ausgelagert aber gleichzeitig genauso viele Stellen geschaffen.
(Quelle: Mittagmagazin der ARD am 26.12.2004)

Allein die Bundesagentur für Arbeit hat etwa 86 000
Mitarbeiter; davon sind aber nur 8 300 für die Vermittlung von Arbeitslosen beschäftigt.

Alle Bundesbehörden zusammen haben etwa 300 000 Bedienstete; vom Kanzleramt bis zum Zollamt vor Ort.
(Quelle: „Banker im Bundesdienst“, Handelsblatt vom 21. Februar 2006)

Anmerkungen über die Veränderung der Bundesämter nach der Regierungsbildung.
    Bei jeder Regierungsbildung werden die Zuschnitte der einzelnen Bundesministerien immer wieder etwas verändert.
    Das hat auch Auswirkungen auf die Zuordnung der Bundesämter zu den einzelnen Bundesministerien.
    Aber manchmal werden auch zwei Bundesämter z.B. bestimmte Forschungsinstitute zusammengelegt.
    So verschwinden manchmal bestimme Bundesämter weil sie einem anderen Bundesamt aufgegangen sind.
    Es ist nicht einfach, davon Kenntnis zu erhalten.

Allgemeine Anmerkungen über die Bundesämter
     1. Es ist sehr schwer, sich eine Übersicht über alle Bundesämter zu verschaffen. Es ist nahezu unmöglich, sich einen Überblick über alle  fast 10 000 Landesämter zu
          verschaffen.
     2. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Bundesministerien zu den Bundesämtern zählen und die Ministerien oder Senate zu den Landesbehörden.
     3. Ich weiß nicht, ob die Gerichte des Bundes zu den Bundesämtern zählen. Ich weiß nicht, ob die Gerichte eines Bundeslands zu den Landesämter zählen.
     4. Ich bin mir nicht sicher, ob die vielen Institute, die bestimmte Bundesbehörden besonders die dem Bundesministerium für Verbraucherschutz unterstellet sind, als
          eigenständige Bundesbehörden zählen.
     5. Addiert man alle Institute, die allein einem einzigen Bundesministerium unterstehen (
dem „Bundesministerium
für Verbraucherschutz, Ernährung und
          Landwirtschaft (BMVEL), so kann man noch einmal über 200 Institute hinzu rechen.
     6. Die wichtigsten Quellen sind:
          1. „Gewusst wo“ – Adresshandbuch zur politischen Bildungsarbeit in Berlin von 1992
          2. „Fischer Weltalmanach“ 2006, 2007 und 2008
          3. „Wer uns regiert“ (Handelsblattführer durch die neue Bundesregierung); besonders Seite 38
          4. „Forschungsplan des
Bundesministerium
für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL)“ vom Juli 2002
          5. Diverse Zeitungsausschnitte
          7. Wenn man bei Google den Suchbegriff „Bundesämter“ eingibt, erhält man einen Übersicht über etliche Dateien.


 

Gliederung

1. Einteilung der obersten Bundesbehörden
    (nach ihren Bezeichnungen in Klammern die Anzahl der Behörden)
    Anmerkung:
         Die Einteilung erfolgte rein formal nach der immer wiederkehrenden Bezeichnung im Namen der Bundesbehörde als Agentur, Amt, oder
         Aufsichtsamt, Institut oder Forschungsinstitut, Anstalt oder Forschungsanstalt oder als Zentrale.
    Manche Behörden lassen sich trotzdem nicht einordnen; sie sind unter „Sonstige Bundesoberbehörden“ zusammengefasst.

1.0 (Bundesministerien)                                                     (15)
     (Hinweise:
           1. Die Bundesregierung (das Bundeskanzleramt und die Bundesministerien) gehört meines Erachtens nicht zu den Bundesämtern.
           2. Über die Bundesregierung (das Bundeskanzleramt und die Bundesministerien) gibt es eine aktuelle Ausarbeitung für die neue Legislaturperiode
           von 2009 bis 2013. Sie trägt die Bezeichnung „Unsere Regierung“.

1.1 Bundesämter                                                                71
1.2 Bundesaufsichtsämter                                                    3
1.3 Bundesagenturen                                                            5
1.4 Bundesinstitute und Bundesforschungsinstitute         24 + 181 untergeordnete Institute)
1.5 Bundesanstalten                                                           29 +   25 Institute)
1.6 Bundesforschungsanstalten                                         15 +   51 Institute)
1.7
Bundeszentralen                                                             2
1.8 Oberste Bundesgerichte                            
1.9 Sonstige Bundesoberbehörden                                   
112 +   11 Institute  + 6 Agenturen = 125)
     _____________________________________________________________________________

                                                                                  260 + 268 Institute+ 6 Agenturen = 534 (am 29. Januar 2015)

 

2. Die Bezeichnungen der bisher erkannten Bundesoberbehörden
    (nach der eben erfolgten Einteilung)

3. Die Portraits der einzelnen obersten Bundesbehörden

 

Hinweis:
     Auf eine Zuordnung der vielen Bundesämter zu den einzelnen Bundesministerien wird verzichtet.
     Eine Zuordnung der obersten Bundesbehörden zu den einzelnen Bundesministerien ist sehr schwierig, weil die Informationen oft nicht zu bekommen sind.
     Außerdem gibt es Verschiebungen zwischen den Bundesministerien z.B. wegen der Veränderungen des jeweiligen Zuschnitts der Bundesministerien.
     (Eine Zuordnung der obersten Bundesbehörden)


4. Die Entwicklung und der Stand der Bearbeitung
     bisher 179 (und 183 Institute                          ergibt insgesamt)       362 (von etwa 600!) am 18. März 2007
 
    bisher 198 (und 225 Institute                          ergibt insgesamt)       422 (von etwa 600!) am 22. Juni 2007, 11. Juli 2007
 
    bisher 200 (und 225 Institute                          ergibt insgesamt)       424 (von etwa 600!) am 22. August 2007
 
    bisher 204 (und 225 Institute                          ergibt insgesamt)       428 (von etwa 600!) am  7. Oktober 2007
 
    bisher 214 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 446 (von etwa 600!) am 22. Dezember 2007

 
    bisher 215 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 447 (von etwa 600!) am 21. Januar 2008
 
    bisher 224 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 456 (von etwa 600!) am   4. Februar 2008
 
    bisher 227 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 459 (von etwa 600!) am 19. Februar 2008
 
    bisher 229 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 461 (von etwa 600!) am 21. Februar 2008
 
    bisher 231 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 463 (von etwa 600!) am  4. November 2008

     bisher 233 (und 226 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 465 (von etwa 600!) am   8. Januar 2009
     bisher 236 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 473 (von etwa 600!) am  22. Januar 2009

 
    bisher 238 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 475 (von etwa 600!) am   2. April 2009
 
    bisher 238 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 477 (von etwa 600!) am   9. Juni 2009
 
    bisher 243 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 483 (von etwa 600!) am 26. Juli 2009
     bisher 248 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 485 (von etwa 600!) am 07. August 2009
     bisher 253 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 491 (von etwa 600!) am 18. September 2009
     bisher 255 (und 231 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 492 (von etwa 600!) am 28. November 2009
     bisher 255 (und 232 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 493 (von etwa 600!) am 14. Dezember 2009

     bisher 255 (und 233 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 494 (von etwa 600!) am 21. Januar 2010
     bisher 256 (und 233 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 495 (von etwa 600!) am 14. Februar 2010
     bisher 259 (und 233 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 498 (von etwa 600!) am 16. Februar 2010
     bisher 261 (und 232 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 499 (von etwa 600!) am 10. März 2010
     bisher 247 (und 233 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 486 (von etwa 600!) am 15. März 2010             [Hinweis: Doppelte wurden ausgemerzt.]
     bisher 251 (und 233 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 490 (von etwa 600!) am 28. Dezember 2011

     bisher 252 (und 233 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 492 (von etwa 600!) am 6. Januar 2012
     bisher 249 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 523 (von etwa 600!) am 23. Januar 2012            [Hinweis: Doppelte wurden ausgemerzt.]
     bisher 250 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 524 (von etwa 600!) am 4.April 2012
     bisher 250 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 524 (von etwa 600!) am 22.Juni 2012
     bisher 252 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 526 (von etwa 600!) am 6. November 2012

     bisher 253 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 527 (von etwa 600!) am 29. Januar 2013
     bisher 254 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 528 (von etwa 600!) am 25. Mai 2013
     bisher 255 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 529 (von etwa 600!) am 11. Juni 2013
     bisher 255 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 529 (von etwa 600!) am 11. Juni 2013

     bisher 256 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 530 (von etwa 600!) am 11. Juni 2014
     bisher 257 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 531 (von etwa 600!) am 22. Juli 2014

     bisher 260 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 534 (von etwa 600!) am 29. Januar  2015
     bisher 261 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 535 (von etwa 600!) am 22. Juli  2015
     bisher 262 (und 268 Institute und 6 Agenturen ergibt insgesamt) 536 (von etwa 600!) am 27. Mai  2016

 

 

 

 

Ausführungen

1. Einteilung der obersten Bundesbehörden
(nach ihren Bezeichnungen)

Die Funktionen, die sich aus den Bezeichnungen ableiten lassen, sind die folgenden:

1.0 (Bundesministerien)
 
       Das sind die Ämter der Bundesministerien. Der Bundeskanzler und die Bundesminister bilden zusammen die Bundesregierung.
        (Art. 62, GG) Sie gehören eigentlich alle zur Exekutive. Danach sollen sie das ausführen, was das Parlament beschlossen hat.
        Sie bringen viele Gesetzesvorlagen ins Parlament ein, die aber zunächst in den Bundesrat eingebracht werden. (Art. 76; GG)

1.1 Bundesämter
      
Das sind oberste Bundesbehörden (Bundesoberbehörden) für ein bestimmtes Sachgebiet. Sie sind Teil der unmittelbaren Bundesverwaltung als nachgeordnete Behörde
        im Geschäftsbereich der obersten Bundesbehörde eines Bundesministeriums.
1.2 Bundesaufsichtsämter
        Das sind selbständige Bundesbehörden im Geschäftsbereich eines Bundesministers. Sie haben bestimmte Aufsichtsfunktionen über eine bestimmte Sparte.
        Grundlage ist immer mindestens ein Gesetz.
1.3 Bundesagenturen
      
Das sind obersten Bundesbehörden, die einen direkten Bezug zur Gesellschaft (Volk, Arbeitslose, Unternehmen) haben.

1.4 Bundesinstitute und Bundesforschungsinstitute
      
Sie sind (ebenso wie Bundesforschungsanstalten) häufig untergliedert in Außenstellen und Nebenämtern und ähnliches.

1.5 Bundesanstalten (oder: Bundesstellen?)

1.6 Bundesforschungsanstalten:

        Sie sind (ebenso wie Bundesinstitute) häufig untergliedert in Außenstellen und Nebenämtern und ähnliches.

1.7
Bundeszentralen

1.8 Oberste Bundesgerichte

1.9 Sonstige Bundes (ober) -behörden (Bundesstiftungen, Bundesarchive usw.)

Zusätzlich ein Beispiel
    für die Ämter und Forschungseinrichtungen, die einem Bundesministerium mit den meisten Bundesämtern unterstellt sind:
    Es ist das Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Anmerkung:
    Da sich die Zuschnitte einiger Bundesminiserien in jeder Legislaturperiode ändern, werden auch oft die Bezeichnungen der Bundesministerien geändert
.

 

2. Die Bezeichnungen der bisher erkannten Bundesoberbehörden

2.0 (Bundesministerien)
     1. Bundeskanzleramt
    
2. Ministerium für Außen (Auswärtiges Amt)
           Umfangreiche Informationen unter: Acrobat Reader-[Organisationsplan AA.pdf]
     3. Ministerium für Justiz ()
     4. Ministerium für Inneres ()
     5
. Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
           (früher: Wirtschaft und Technologie)
           (vorher galten folgende Abkürzungen:       BMA = Bundesarbeitsministerium,
                                                                                BMWi = Bundeswirtschaftsministerium)
       .
6. Ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen u. Aufbau Ost ()
     7. Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (Entwicklungshilfe) ()
     8. Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL)
     9. Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ()
     10. Ministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (Renten) ()
     11. Ministerium für Bildung und Forschung ()
     12. Ministerium für Finanzen ()
     13. Ministerium für Verteidigung ()
     14. Ministerium für Umwelt und Naturschutz (Reaktorsicherheit
)

2.1 Bundesämter (67)
    
Das sind oberste Bundesbehörden (Bundesoberbehörden) für ein bestimmtes Sachgebiet.
       Sie sind Teil der unmittelbaren Bundesverwaltung als nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich der obersten
       Bundesbehörde eines Bundesministeriums.
     1. Bundesamt für Arzneimittel und Medizintechnik/-produkte (BfArM); Berlin
     2. Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)                                   ?05341/885-0              
www.bfs.de
     3. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BfSI) ? (BAI) ?
     4.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 0228/9582-0                   www.bsi.de
    
4.1 Nationales Cyber-Abwehr-Zentrum
     5. Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)                        01888/792-0                   www.verfassungsschutz.de
     6. Bundesamt für Naturschutz (BfN)                             0228/8491-0          www.bfn.de
       7. Bundesamt für Güterverkehr                                           0221/5776-0                   www.bag.bund.de
     8. Bundeskriminalamt (BKA)                                             0611/55-0                       www.bka.de
     9. Bundessortenamt (BSA)                                                 0511/95665           www.bundessortenamt.de
     10. Bundesversicherungsamt (BVA)                                   0228/619-0                     www.bundesversicherungsamt.de
     11. Bundesamt für Finanzen                                               0228/406-0                     www.bbf-online.de
     12. Bundeskartellamt;                                                         0228/9499-0                   www.bundeskartellamt.de
     13. Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (?)
     14. Bundesgesundheitsamt (BGA)
              Gegründet: 1991; mit 6 Instituten; 2 400 Mitarbeiter (davon 800 Wissenschaftliche Mitarbeiter)     ? Etat in Mio €
     15. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)     0228/401-0            www.bbr.bund.de
     16. Bundesverwaltungsamt (BVA) (?)                                0221/758-0            www.bundesverwaltungsamt.de
     17. Umweltbundesamt (UBA)                                            0340/2103-0                  
www.umweltbundesamt.de
     18. Bundesamt für Sicherheit im Internet
     19. Amt für den Militärischen Abschirmdienst (MAD)       0221/9371-0
     20. Beschaffungsamt der Bundeszollverwaltung                 069/8302-1
     21. Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren 01888/619-0                       
www.bescha.bund.de
     22. Bundesamt für Äußere Restitutionen                            0261/3908-0
     23. Bundesamt für Bevölkerungsschutz u. Katastrophenhilfe     0228/5554-0         
www.bbk.bund.de
     24. Bundesamt für den Zivildienst                                      0221/3673-0                   www.zivildienst.org
     25. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie                  069/6333-1            www.bkg.bund.de
     26. Bundesamt für Seeschiffart und Hydrographie             040/3190-0            www.bsh.de
     27. Bundesamt für Verbraucherschutz u. Lebensmittelsicherheit 0228/6198-0               www.bvl.bund.de
     28. Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung              0261/400-0                    
www.bwb.org
     29. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle         06196/908-0                   www.bafa.de
     30. Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen      01888/7020-0                 www.barov.bund.de
              identisch mit (?)
              (58. Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen)
     31. Bundesausgleichsamt                                                    06172/105-0         
     32. Bundessprachenamt                                                      02233/593-0                  
www.bundessprachenamt.de
     33. Deutsches Patent und Markenamt                                089/2195-0            www.dpma.de
     34. Eisenbahn-Bundesamt                                                  0228/9826-0                  
www.eba.bund.de
     35. Kraftfahrt(zeug) -bundesamt;                                        0461/316-0            www.kba.de
     36. Luftfahrtbundesamt                                                      0531/2355-0                   www.lba.de
     37. Oberprüfungsamt für die höheren technischen Verwaltungsbeamten;
                                                                                                 069/660766-0       
www.oberpruefungsamt.de
     38. Prüfungsamt des Bundes; Berlin                                   01888/7221-3       
     39. Statistisches Bundesamt
; Wiesbaden;                           06611/75-3405               www.destatis.de
     40. Bundesamt für Arbeitsschutz, Berlin
     41. Bundeszentralamt für Steuern,
     42. Zoll-Kriminalamt (ZKA), Köln
     43. Bundespolizeiamt (BPA), Berlin
     44. Bundeskanzleramt (BKA), Berlin
     45. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
     46.
Bundesveterinäramt
     47. Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung
    
48. Generalbundesanwaltschaft (oder Bundesanwaltschaft)
     49. Luftwaffenamt der Bundeswehr;
     50. Bundespräsidialamt; Berlin                                          030/2000-0                    
www.bundespraesidialamt.de
     51. Bundesamt für Justiz; Berlin (?) (in Vorbereitung)
     52. Bundesamt für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (QWiG); Köln
     53. Bundespresseamt
     54. Bundeszollverwaltung
     55. Tochtergesellschaft: Finanzkontrolle Schwarzarbeit; Köln
    
56. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF); Nürnberg 0911/943-0                 www.banf.de
       57. Wasserschifffahrtsamt;
                 Bundesamt für Wirtschaft und (BAFA); Eschborn im Taunus [Es ist doppelt. Siehe Nr. 29]
     58. Bundesamt für zentrale Dienste und offenen Vermögensfragen (BADV); Berlin
       59. Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV); Bonn
       60. Bundesamt für technische Systemanalysen (BTSys); Manching
      
61. Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen (IMAGI);  
                                             www.Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen.de (???)
       62. Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw); Koblenz
                                             www.Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr.de (???)
     63. Deutsches Patent- und Markenamt;
           Bundeszentralamt für Steuern; Bonn [Es ist doppelt. Siehe Nr. 41]
    
64. Bundesamt für Berufsbildung (?)
     65. Bundesamt für Wasserwirtschaft und Energiewirtschaft (?)
     66. Bundesbauamt, Berlin
     67. Bundesamt für Sera und Impfstoffe;
     68. Bundesamt für Flugsicherung
              (identisch mit???:
                     34. Deutsche Bundesanstalt Flugsicherung (DSF); Frankfurt (?) (unter
2.9 Sonstige Bundesoberbehörden)
                     36. Luftfahrtbundesamt (unter 2.1 Bundesämter)
     69. Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben; Köln
     70. Bundesamt für Ausrüstung. Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr; (BAAINBw)
     71. Bundessicherheitsrat

 

2.2 Bundesaufsichtsämter
       Das sind selbständige Bundesbehörden im Geschäftsbereich eine Bundesministers.
       Sie haben bestimmte Aufsichtsfunktionen
       über eine bestimmte Sparte. Grundlage ist immer mindestens ein Gesetz.
     1. Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen; (BAV)
     2. Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen; (BAKred)
     3. Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel; (BAWe)


2.3 Bundesagenturen
    
Das sind obersten Bundesbehörden, die einen direkten Bezug zur Gesellschaft (Volk, Arbeitslose, Unternehmen) haben.


2.4 Bundesinstitute und Bundesforschungsinstitute (21 und 168 Institute)
      
Sie sind (ebenso wie Bundesforschungsanstalten) häufig untergliedert in Außenstellen und Nebenämtern und ähnliches.

        [Wegen der 146 Institute siehe unter 2. Alle Behörden, die dem Bundesministerium
für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) unterstehen]
       1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BFAEM)
       2. Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV);
       3. Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB); (Berlin nunmehr in) Bonn
       4.
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB)
       5. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR); Berlin (seit 2002)
       6. Bundesinstitut (Forschungsinstitut) für Tiergesundheit;
       7. Deutsches Archäologisches Institut:
       8. Paul-Ehrlich-Institut;

       9. Robert-Koch-Institut;

      10. Institut für Arbeit und Berufsbildung (?) (IAB)
     11. Goethe-Institut,
     12.
(?) Institut für Staatspolitik (?)
    
13. Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI); Berlin
     14. Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit; auf der Insel Riems (mit 13 Instituten)
     15. Deutsches Jugend-Institut:
     16. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit;
     17.
Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel
     18.
„Julius Kühn-Institut“ (JKI) und 15 Instituten mit teilweise mehreren Standorten)
          Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen  (seit 1. Januar 2008)
     19. Max Rubner-Institut; Karlsruhe (mit 7 Instituten)
     20. Bundesforschungsinstitut Wald;
     21. Johann Heinrich von Thünen-Institut (VTI) (mit 15 Instituten)
     22. Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien; Munster
     23. Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

 

2.5 Bundesanstalten (29 minus 2 also 27)
    
1. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE); Bonn/Frankfurt am Main (?)
     2. Zentralstelle für Agrardokumentation und –Information (ZADI); Bonn
     3. aid-Infodienst –Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft
     4. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Bonn
     5. Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL); Darmstadt
     6. Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF); Gro-Umstadt
     7. Agrarsoziale Gesellschaft e.V. (ASG); Göttingen
     8.
         Bundesanstalt für Gewässerkunde [22]
     9. Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA); Braunschweig/Berlin/Darmstadt (?)
    
     (Diese Bundesanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen
      
10. Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF); Kulmbach;
     11. Bundesanstalt für Milchforschung (BafM); Kiel
     12. Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung; (BAGKF); Detmold
    
13. Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung; (BAM)
     14. Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)
     15. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; (BaFin)
     16. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA); Dortmund
     17.
         Bundesanstalt für Arbeit (BA) umbenannt in „Bundesagentur für Arbeit“ [Es ist doppelt.
         Siehe unter 2.2 Bundesagenturen unter Nr. 4]
         17a) Tochtergesellschaft: Institut für Arbeit und Berufsbildung (?) (IAB)
     18. Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB); Berlin
     19. Bundesanstalt (oder Bundesamt ?) für Straßenwesen (BAS) (?);
     20. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe; Hannover
     21. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
     22. Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG); Berlin
     23. Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW); Bonn-Lengsdorf
     24. Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS); Berlin
     25. Finanzmarktstabilisierungsanstalt des Bundes (FMSA)
     26. Bundesanstalt für Straßenbau
     27. Filmförderungsanstalt (FFA)
     28. Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) identisch mit 25 (???)
     29. Bundesanstalt für Straßenverkehr


2.6 Bundesforschungsanstalten ()
       Sie sind (ebenso wie Bundesinstitute) häufig untergliedert in Außenstellen und Nebenämtern und ähnliches.

     1. Bundesforschungsanstalten, die alle dem BMVEL unterstehen: (6 + 16 Institute)
     1.1 Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL); Braunschweig
     1.2 Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA); Braunschweig/Berlin (?) Darmstadt (?)
          
(mit 13 Instituten)
              Planstellen: 580 davon 158 Wissenschaftler
              Etat (ohne Baumaßnahmen): 30,5 Mio. Euro
              Mitarbeiter: Horst Bathon (Marienkäfer aus Asien)
              (Quelle: „Konkurrenz für den Glücksbringer“, Berliner Zeitung vom12./13. August 2006)
              Institut für biologischen Pflanzenschutz
              Dr. Horst Bathon
              Heinrichstr. 243
              Darmstadt
              Tel.: 49 (0) 6151/407-225
              E-Mail: www.bba.de
              (Diese Bundesanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen.)
      
1.3 Bundesforschungsanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ) Quedlinburg (mit 9 Instituten)
              Planstellen: 374 davon 79 Wissenschaftler
              Etat (ohne Baumaßnahmen): 17,7 Mio. Euro
           (Diese Bundesforschungsanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen.)
      
1.4 Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV); Insel Riems (mit 7 Instituten)
     1.5 Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie e.V. (FAA); Bonn
     1.6 Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV); Berlin

    
2. Bundesforschungsanstalten im Forschungsverbund Produkt- und Ernährungsforschung (6 + 31 Institute)
 
    2.1 Bundesanstalt für Milchforschung (BAfM); Kiel (mit 5 Instituten)
     2.2 Bundesforschungsanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung; (BAGKF); Detmold (mit 3 Instituten)
     2.3 Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF); Kulmbach; (mit 4 Instituten)
              (Leiter: Klaus Tröger)
     2.4 Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE); Karlsruhe (mit 5 Instituten)
     2.5 Bundesforschungsanstalt für Forst und Holzwirtschaft (BFH); Hauptsitz: Hamburg (mit 7 Instituten)
     2.6 Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi); Hamburg (mit 4 Instituten und die drei Forschungsschiffen)

     3. Einrichtungen der Wissensgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (WLG) (3 + 3 Institute)
          
soweit sie in der fachlichen Zuständigkeit des BMVEL befinden:
              (Es sind 6 rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Forschungsinstitute.)

     3.1 Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA); Garching
              Präsident: Mathias Kleiner
                                 Gerhard Ehniger
   
          
     3.2 Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V. (ZALF);
          
Hauptsitz: Müncheberg (Es hat mehrere Institute:
             
Lfd. Nr. Bezeichnung                                                                            amtl. Abk.     
Institute        Mitarbeiter (Wiss.)      Etat in Mio €
              1. Dt. FA für Lebensmittelchemie; Garching                                      (DFA)                               34 (13)              1,2
              2. Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V. (ZALF)      7                 256 (88)             7,2
                     Hauptsitz: Müncheberg
              3. I. für Agrartechnik Bornim e.V. ; Potsdam-Bornim                      (ATB)             7 A.            116 (36)             3,33
              4. I. für Gemüse und Zierpflanzen e.V. , Großbeeren,                      (IGZ)              5 A.            94 (31)              3,13

              5. FI. für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere; Dummerstorf (FBN)                       6 FB.              232 (67)                 8,10
              6.
I. für Agrarentwicklung in Mittel und Osteuropa; Halle/Saale     (IOMA)          3 A.            39 (25)              1,43

 

2.7 Bundeszentralen (2)
     1. Bundeszentrale für Politische Bildungsarbeit (BPB) auch (bpb)
     2. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)


2.8 Oberste Bundesgerichte (10)
     1. Bundesverfassungsgericht; Karlsruhe
    
     Hinweis: Darüber gibt es eine eigene Ausarbeitung
     2. Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes;
     3. Bundesarbeitsgericht; Kassel/Erfuhrt (?)
     4. Bundesfinanzhof; München
     5. Bundesgerichtshof; Karlsruhe
       5.1 Sitz des 5. Strafsenats; Leipzig
       5.2 Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof; Karlsruhe
       5.3 Dienststelle: Bundeszentralregister; Bonn
     6. Bundessozialgericht; Kassel
     7. Bundesverwaltungsgericht; Leipzig
     8. Bundespatentgericht (BPatG); München
     9. Bundesdisziplinargericht;
     10.Wehrdienstgerichte;


2.9 Sonstige Bundes (ober-) behörden (104 und 11 Institute und 6 Agenturen = 121)
       1. Bundesnachrichtendienst (BND)
       2. Bundesrechnungshof (BRH)
       3. Bodenverwertungs- und –Verwaltungsgesellschaft (BVVG)
       4.
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post;
       5. Deutsche Welle;
       6. Deutsche Bundesbank;
       7. Bundeswertpapierverwaltung (oder: Bundesschuldenverwaltung ?)
       8. Bundesvermögensverwaltung
       9. Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit; (GIZ)
       10. Der Bundesbeauftragter für den Datenschutz, Bonn
       11. Verkehrsinfrastruktur-Finanzierungsgesellschaft (VIFG)
       12. Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA)
       13. Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BKAS);
Berlin-Schönhausen
       14. DENA (Abk. für „Deutsche Energieagentur“);
       15. Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (oder Enforcement Institution) (Bilanzpolizei);
       16. Deutsche Umwelthilfe;
       17. Deutscher Entwicklungsdienst; Bonn (DED);
       18. Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur (Vorher: Deutsches Patent- und Markenamt;
       19.
           (Vorher: Bundespatentgericht (BPatG) Es ist doppelt aufgeführt!
           Siehe unter
2.8 Oberste Bundesgerichte (10) unter 8. Bundespatentgericht (BPatG); München
       20. Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, Bonn vorher: jugendgefährdende Schriften)e
       21. Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
      
22. Deutsches Jugendinstitut e.V.;
       23. Deutsches Zentrum für Altersfragen e.V.
       24. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Integration ausländischer Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen
       25. Deutsche Bundesstiftung Umwelt
      
26. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH; Bonn
       27. Deutsches Übersee-Institut
       28. Deutsches Kinder-Krebs-Register; Mainz
       29. Deutsche Rentenversicherung (DRV);
       30. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung; Darmstadt
       31. Deutsches Institut für Ernährungsforschung; Potsdam-Rehbrück
       32. Ombudsrat für das Hartz IV-Gesetz
       33. D
eutsche Krankenhausgesellschaft; Geschäftsführer: Jörg Robbes
       34. Deutsche Bundesanstalt für Flugsicherung (DFS);
      
35. Bundesstelle für Flugzeugprüfung (?), Braunschweig
       36. Deutsches Krebsforschungszentrum; Heidelberg
       37.
Deutsches Literaturarchiv; Marbach
       38. Hamburgisches Weltwirtschafts-Archiv; Hamburg (HWWA)
       39. Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin
       40. Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS)

       41. Deutsches Institut für Service-Qualität (DISQ) (???)
        42.
           Bundesverwaltungsgericht; Leipzig
       43.
           Bundesarbeitsgericht, Erfurt

       44.
           Bundesfinanzhof; München
       45.
           Bundespatentgericht, München
        46. Bundessozialgericht; Kassel
       47. Bundestagsverwaltung;
       48. Presse und Informationsamt der Bundesregierung;
       49. Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR;
       50. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen;
       51. Bundeskunsthalle in Bonn; Bonn
       52. Bundeskulturstiftung in Halle; Halle

       53. Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR);
      
54. Deutsche Sporthochschule, Kiel
       55. Bundesarchiv (BArch); Koblenz

       
56. Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BFB); Offenbach
       57. Bundesstelle (Bundesanstalt) für Flugunfalluntersuchung (BFU); Braunschweig

       
58. Deutscher Wetterdienst (DWD); Offenbach am Main
       
59. Deutsches Institut für Entwicklungshilfe,
        60. Deutsche Welthungerhilfe;
       61. Deutsche Stiftung Politik und Wissenschaft
       62. Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Berlin
       63. Deutsches Institut für Ernährungsfragen; Potsdam
       64. Deutsches Institut für Anlegerschutz;
       65.
           Wasserschifffahrtsamt;
       66. Deutscher Kinderschutzbund (?)
       67. Antidiskriminierungsstelle des Bundes,
       68. Wissenschaftszentrum, Berlin
       69. Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz;

       
70. Deutsche Krebshilfe;
       71. Deutsche Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur;
       72. Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik;
       73. Nationaler Normenkontrollrat;
       74. Akkreditierungsrat (für die Studienreform);
      
75. Deutsche Stiftung für Weltbevölkerung (DSW); Hannover
       76.
           Deutsches Institut  für Ernährungsforschung,
       77. Deutsche Gesellschaft für Stammzellenforschung
       78. Deutsche Gesellschaft für Demographie
       79. Deutsche Archäologisches Institut

       
80. Bundesbaugesellschaft Berlin mbH; Berlin
       81. Bundesdruckerei; Berlin
       82. Bundeseisenbahnvermögen;
       83. Deutsches Raumfahrt Kontrollzentrum; Oberpfaffenhofen
       84. Nationale Akademie für Wissenschaften; Halle „Loepoldina“
       85. Amt für Steuerfahndung; Wuppertal
       86.

           Bundesdisziplinargericht;
       87.
           Wehrdienstgerichte

       88. Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin)
       89. Deutsches Institut für Insolvenzrecht;
       90. Euler Hermes (staatliche Kreditversicherung für Exporte)
      
91. Deutsches Geophysikalisches Forschungsinstitut (= Geo-Forschungszentrum [GZF] (?)
       92. REFA (= Gemeinnütziger Verband für Arbeitsgestaltung , Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung  e.V.
      
93. Berliner Akademie der Künste [Bundesamt oder Landesamt ?]
       94. Institut für Ostseefischerei (mit dem Seekenberg–Institut ?)
       95. Alfred Wegner Institut (AWI)
       96. Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE);
       97. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGU ?)
       98. Deutsches Atomforum;

     100. Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt;
     101.
German Trade & Invest; Tel.: 0221-2057-0;                          Webside: www.gtai.de
     102. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen;
     103. Bildungsagentur Inwent;

     104. Deutsche Gesellschaft für Hämothrophie und Onkologie (DGHO)
            
Gerhard Ehninger
     105. BW-Fuhrparkservice GmbH,
     106. Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW)
     107.
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF); Braunschweig
     108. Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR www.bstu.de
      
109. Bundesstiftung Baukultur  www.bundesstiftung-baukultur.de
     110. Bundesarchive- Filmarchiv


Zusätzlich ein Beispiel
     für die Ämter und Forschungseinrichtungen, die einem Bundesministerium mit den meisten Bundesämtern unterstellt sind.
     dem Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 
 
    Lfd. Nr.        Bezeichnung                                              Institute Mitarbeiter (Wiss.)      Etat in Mio €

       1. Bundesamt für Arzneimittel und Medizintechnik/Medizinprodukte (BfArm) Nr. 3 und Nr. 38 also gleich dreifach!!!
       2.
Bundessortenamt (BSA);
       3. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) doppelt
       4. Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV); Berlin
           Mitarbeiter: 746 (davon 253 Wissenschaftliche Mitarbeiter) Etat. 51,8  Mio €
       5. Bundesanstalt für Gewässerkunde (?)
       6. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR); Berlin

      
7. Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)
           Mitarbeiter: 631 (davon 140 Wissenschaft. Mitarbeiter) Etat: 33,9 Mio. €
           (Zwei der ? Institute sind in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen.)
 
      8. Biologische Bundesanstalt für Land und Forstwirtschaft (BBA); Braunschweig-Berlin (?) Darmstadt (?)
           (mit 13 Instituten): Mitarbeiter: 580 (davon 158 Wissenschaft. Mitarbeiter) Etat: 30,5 Mio. €
           (Diese Bundesanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen.)
       9. Bundesforschungsanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ); Quedlinburg
           (mit 9 Instituten)
           Mitarbeiter: 374 (davon 79 Wissenschaftliche Mitarbeiter) Etat: 17,7 Mio €
            (Diese Bundesforschungsanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen.)
      
10. Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV); Insel Riems ?
           (mit 7 Instituten)
           Mitarbeiter: 320 (davon 67 Wissenschaftliche Mitarbeiter ) Etat: 14,0 Mio €
       11. Zentralstelle für Agrardokumentation und –Information (ZADI); Bonn (mit 3 Abteilungen)
       12. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
     13. Bundesforschungsanstalten im Forschungsverbund Produkt- und Ernährungsforschung:
 
      13.1 Bundesanstalt für Milchforschung (BAfM); Kiel
           (mit 5 Instituten)
           Mitarbeiter: 160 (davon 41 Wissenschaftliche Mitarbeiter ) Etat: 9,1 Mio €
       13.2 Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung (BAGKF); Detmold
           (mit 3 Instituten)
           Mitarbeiter: 138 (davon 29 Wissenschaftliche Mitarbeiter), Etat: 6,7 Mio €
       13.3 Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF); Kulmbach;
           (mit 4 Instituten) (Leiter: Klaus Tröger)
           Mitarbeiter: 89 (davon 26 Wissenschaftliche Mitarbeiter), Etat: 4,7 Mio €
       13.4 Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE); Karlsruhe
           (mit 5 Instituten)
           Mitarbeiter: 150 *(davon 37 Wissenschaftliche Mitarbeiter), Etat: 7,6 Mio €
           * dazu kommen 21,5 Stellen der UNI Hamburg davon 13,5 Wissenschaftler
       13.5 Bundesforschungsanstalt für Forst und Holzwirtschaft (BFH); Hauptsitz: Hamburg
           (mit 7 Instituten)
           Mitarbeiter: 150 (davon 37 Wissenschaftliche Mitarbeiter), Etat: 7,6 Mio €
       13.6 Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi); Hamburg
           (mit 4 Instituten und drei Forschungsschiffen)
           Mitarbeiter: 179 (davon 59 Wissenschaftliche Mitarbeiter), Etat: 8,4 Mio €
       14.
Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV); Berlin
     15. Einrichtungen der Wissensgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (WLG)
        
soweit sie in der fachlichen Zuständigkeit des BMVEL befinden:
           (Es sind 6 rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Forschungsinstitute.)


     16. Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V. (ZALF);
          
Hauptsitz: Müncheberg                                                             (Es hat 7 Institute:
              Mitarbeiter:  256 (davon 88 Wissenschaftliche Mitarbeiter) Etat: 7,2 Mio €
       18. Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA); Garching                                     34 (13)              1,2
       19. Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V. (ZALF)           7                 256 (88)             7,2
                     Hauptsitz: Müncheberg
       20. Institut für Agrartechnik Bornim e.V. (ATB); Potsdam-Bornim                              7 A.            116 (36)             3,33
       21. Institut  für Gemüse und Zierpflanzen e.V. (IGZ), Großbeeren,                               5 A.            94 (31)              3,13

       22. Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN);             6 FB.          232 (67)             8,10
              Dummerstorf
       23.
Institut für Agrarentwicklung in Mittel und Osteuropa (IOMA); Halle/Saale          3 A.           39 (25)              1,43
       24. F
orschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie e.V. (FAA); Bonn                         7 (    4)                          0,57
       25. aid-Infodienst –Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft                                                 43 (  17)                        4,62
       26. Agrarsoziale Gesellschaft e.V. (ASG); Göttingen                                                                           12         (projektbezogen)
       27.
Institut für Agrartechnik Bornim e.V. (ATB); Potsdam-Bornim                              7 A.           116 (36)               3,33
      
28. BfA für Züchtungsforschung an Kulturpflanze (BAZ), Quedlinburg                      9                374 (79)             17,7
              (Diese Bundesforschungsanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen
      
29. Biologische BA für Land und Fortwirtschaft (BBA); Braunschweig/Berlin )         13        580 (158)            30,5
      
        (Quelle: „Konkurrenz für den Glücksbringer“, Berliner Zeitung vom12./13. August 2006)
              Institut für biologischen Pflanzenschutz
              Dr. Horst Bathon
              Heinrichstr. 243
              Darmstadt
              Tel.: 49 (0) 6151/407-225
              E-Mail: www.bba.de
              (Diese Bundesanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen
       30. BA. für Landwirtschaft und Ernährung (BLE); Bonn          )                                                     34,8  (
Sonderprogramme)
       31. Dt. Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) ; Bonn                                                                      34                        4,16
       32.
FG. für Agrarpolitik und Agrarsoziologie e.V. (FAA); Bonn            ;                                         7 (4)                                0,57
       33. Fachagentur: Nachwachsende Rohstoffe (FNR); Gülzow                                                            28                      1,39   
       34. Institut für Gemüse und Zierpflanzen (IGZ); e.V. Großbeeren                                            5 A.               94 (31)                     3,13
       35
. Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft(KTBL); Darmstadt               56,5                     2,2
       36. Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.: (KWF);  Groß-Ulmstadt                           23                        0,68
      
37. Bundesprogramm Ökologischer Landbau                                                                                     28 (17)               1,39 +34,8*
              (*
Sonderprogramme)
       38.
BA für Arzneimittel und Medizintechnik/Medizinprodukte   (BfArm)
       3
9. Bundessortenamt                                                                         (BSA)
      
33. BI für Arzneimittel und Medizinprodukte                               (BfAEM)
       34. BI für gesundheitlichen Verbraucherschutz u. Veterinärmedizin (BgVV)
       3
5. Bundesanstalt für Gewässerkunde (?)                                     
       36. Bundesinstitut für Risikobewertung                                         (BfR)              (im Aufbau befindlich)

       3
7. BfA für Landwirtschaft                                                             (FAL)                                            631 (140)                                  33,9    
       38. Biologische BA für Land und Forstwirtschaft                                     (BBA);                       13       580 (158)                                  30,5    
       39. BfA für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen                               (BAZ)                           9       374 (79)                        17,7
              (Diese Bundesforschungsanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen.)
      
40. BfA für Viruskrankheiten der Tiere; Insel Riems                   (BFAV)                                  7       320 (67)                        14,0
       41. Zentralstelle für Agrardokumentation und -information, Bonn (ZADI)                                3                  
       42. BA für Verbraucherschutz und                                                            (BVL)                              
       43. Bundesgesundheitsamt                                                               (BGA) 1991                             6       2 400 (800)       

       ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

       Summe                                                                                                                                               146       4 305 (1 244)                           
385,76 Mio €

      
Ergebnisse:
     1. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) ist beteiligt an
           30 Ämtern, Behörden und Forschungseinrichtungen.

              Die einzelnen Institute der Forschungseinrichtungen sind dabei nicht mitgerechnet.
             
Anmerkung: Addiert man alle aufgeführten Institute, so erhält man die Zahl von 146 Instituten.
     2. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) beschäftigt außerhalb seines
           Ministeriums etwa    5 763,5 Personen.
     3. Davon sind                 1 572 Wissenschaftler!
     4. Mit den Forschungseinrichtungen und Förderprogrammen gibt es BMVEL insgesamt mindestens
           385,76 Mio Euro pro Jahr aus.
       Wichtigste Quelle:
              Forschungsplan des
Bundesministerium
für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) Juli 2002
       ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

              Summe                                                                                                                49        2 149,5 (607)                      182,88

       Anmerkung: Addiert man alle aufgeführten Institute, so erhält man die Zahl von 146 Instituten.


 

3. Die Portraits der einzelnen obersten Bundesbehörden

Muster
0. Bundesamt für xyz; Ort
     Adresse:
          
Internetadresse:
     Präsident:
     Aufgaben:
     Mitarbeiter (Planstellen):
     Etat:
     Besonderes:
     Aktuelles:

3.1 Bundesämter (67)
Das sind oberste Bundesbehörden (Bundesoberbehörden) für ein bestimmtes Sachgebiet. Sie sind Teil der unmittelbaren
Bundesverwaltung als nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich der obersten Bundesbehörde eines Bundesministeriums.

1. Bundesamt für Arzneimittel und Medizintechnik/-produkte (BfArM); Berlin
 
       Adresse:
        Chef: Herr Reinhardt (?) Kurt
        Mitarbeiter: Regina Martens
        Aktuelles:
       
        Diese Amt soll umgewandelt werden in „Deutsches Arzneimittel und Medizinprodukte“. (DANA)
                 Es soll in Zukunft ständig sein für die Zulassung von Arzneimitteln. Vorbild sollen die US-Amerikanische und das englische Behörde sein.
                 Die Zulassungsdauer soll von bisher durchschnittlich 17 Monate auf 7 Monate verkürzt werden.
                 Damit dies funktioniert und besondere Leistungsanreize gegeben werden, hat man die Bezahlung der obersten Mitarbeiter dahingehendverändert, dass man ihnen
                 nach der Anzahl der Zulassungen eine Prämie zum Gehalt ausbezahlt.
                 Ab 2012 sollen die Pharmafirmen selbst die Kosten für die Zulassung bezahlen.
                 (Quelle: ZDF Sendung „Frontal 21“ am 30.01 2007)
                 Der Verbrauch an Ritalin geht nunmehr nach mehr als 20 Jahren zurück. Es handelt sich um ein Medikament gegen das Zappel-Philipp-Syndrom. (ADHS)
                 (Quelle: „Ritalin-Verbrach geht zurück“ nt-v text-Tafel 117 am 1. April 2014)


2. Bundesamt für Strahlenschutz (BfS); Salzgitter und Berlin
          Berlin
                 Köpenicker Allee 120 – 130
                 Tel.: 1 83 33 - 0
          Internetadresse: http://www.gsf.de oder www.bfs.de
         
Sitz: Salzgitter
        Tel.: 05341/885-0
        Chef: (Präsident): Wolfram König
         
Direktor: Herwig Paretzke
         
Sprecher: Dirk Daibner (?) Werner Nording (?)
        Es untersteht dem Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
         
Aufgaben:
                 genehmig die Castor-Transporte z.B. ins BZA (= Brennelemente Zwischenlager in Ahaus)
                 Zuständig für das ehemalige Versuchsendlager ASSE II, das 1967 begonnen wurde.
                 Es war damals des erst Endlager. bis 1978 wurden 126 000 Fässer eingelagert. Nun dringt Wasser ein.
                 (Quelle: ARD Videotext-Tafel 162 am 6.Januar 2009)

2.1 Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS),
        Es hat ein neues Notfallzentrum eingerichtet.
          (Quelle: „Notfallzentrum für Atom-Stör-Fälle“, ARD Videotext-Tafel 140  am 23.Mai 2013)



3. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BfSI) ? (BfSIT) o. (BIS) (?)
       Sitz: Bonn
      
Präsident:
 
     Mitarbeiter: Matthias Gärtner
      
Aufgaben: Abwehr von Computerangriffen
      
Mitarbeiter: 350 (soll erhöht werden)


4. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI); Bonn
       Tel.: 0228/9582-0
       Internetadresse: www.bsi.de
        untersteht dem Bundesministerium des Innern
       Sitz: Bonn
       Präsident:
Arne Schönbohm (6.9.2016)
       Aufgaben: zuständig für die Sicherheit von E-Mails
        Besonderes:
             1. Es empfiehlt ein Patch (= Sicherheitsprogramm) gegen „Code Red“ zu installieren.
             2. Dieses kann heruntergeladen werden. www.microsoft.com
             3. Das BSI hat die Internettadresse: www.bsi.bund.de
             4. Es informiert auf einer Webseite über Virentypen, Verbreitungswege etc.: www.bsi-fuer-buerger.de/viren
             (Quelle : „So werden sie ihre Viren los“, Berliner Morgenpost vom 16. Juni 2007)
       Aktuelles:
             Die Anzahl der Cyber-Attacken auf Behörden und Unternehmen nimmt stark zu, sind immer differenzierter und erfolgreicher.
             Allein bei VW werden täglich bis zu 6 000 Cyber-Attacken registriert. (Im Sender mündlich vorgetragen nur 600)
             Auf die Bundesregierung werden täglich etwa 20 hochspezialisierte Attacken gestartet.
             (Quelle: „Cyber-Angriffe auf Regierung“ Fernsehsender n-tv; Videotex-Tafel 115 am 6.9.2016 um 10.30 Uhr)


4.1 Nationales Cyber-Abwehr-Zentrum
        Es untersteht dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (oder Informationstechnik)
        Es Arbeiten dort zusammen: Polizei, Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und die Bundesswehr
        (Quelle: „Start für Nationales Cyberabwehrzentrum“ Videotext-Tafel 128 der ARD vom 1.April 2011 um 17 00 Uhr))
        Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn soll zusammen mit zwei anderen Bundesämtern das neu gegründete „Nationales Cyber-
             Abwehr-Zentrum“ bei seiner Arbeit unterstützen.
        Es handelt sich um
             das Bundesamt für Bevölkerungssicherheit und Katastrophenhilfe
             das Bundesamt für Verfassungsschutz
        (Quelle: ZDF „heute“ um 199 Uhr am 16. 06.2011)

5.
Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV); Köln
       Adresse:
             Merianstraße 100
             50765 Köln
             Tel.: 01888/792-0
             www.verfassungsschutz.de
       
Präsident:
             Heinz Fromm (seit 2000); nunmehr: Hans-Georg Maaßen
             Vizechef: Remberg
       
Sprecherin:
             Susanne Karkowsky
       
Direktor:
             Helmut Stachelscheid
       
Aufgaben:
             Beschaffung, Sammlung und Auswertung von Informationen über extremistische und sicherheitsgefährdende Aktivitäten von In- und Ausländern und der Tätigkeiten
             gegnerischer Nachrichtendienste in Deutschland.
       
Mitarbeiter: 2 085
             Außerdem hat jedes Bundesland noch ihren eigenen Landesverfassungsschutz.
             (Das sind die Landesämter für Verfassungsschutz mit zusammen 2 600 Mitarbeitern.)
             Aufgaben: Sie beobachten regional tätige Gruppen.
             Sie sollen dem Bundesamt für Verfassungsschutz gleichgestellt sein.
             (Quelle: „Organe der inneren Sicherheit“, HB vom 09.10.2001)

6. Bundesamt für Naturschutz (BfN); Bonn
       Tel.: 0228/8491-0
       Internetadresse: www.bfn.de
        Es untersteht dem Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
       
Präsidentin Beate Jessel:
              Vogtmann
       Sitz:
              Bonn
       Mitarbeiter:
              Dieter Jelden, Jochen Krause, Prof. Dietrich Geld
       Pressestelle: Issel
       Besonderes: Das BfN befürchtet bei uns eine Durchmischung von Pflanzenarten aus aller Welt.
       Aktuelles:
           1. Es leben etwa 48 000 Tierarten in Deutschland.
           2. Es leben etwa   9 500 Pflanzenarten in Deutschland.
           3. Es leben etwa 14 400 Pilzarten in Deutschland.
           4. Etwa 31 % der Arten sind bestandsgefährdet.
           5. Und etwa 4% der Arten bereits ausgestorben.
                     (Quelle: „Jede dritte Art in Deutschland gefährdet“ Bundesamt für Naturschutz; ZDF; Videotext-Tafel 130 am 20.Mai 2015)

 

7. Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ; Berlin und Köln (?)
        Berlin
        Schiffbauerdamm 13
              Tel.: 28 88 56 – 3
        Köln (?)
              Tel.: 0221/5776-0

       Internetadresse: www.bag.bund.de
      
Es untersteht dem Bundesverkehrsminister (Wolfgang Tiefensee)
       
Aufgaben: Überwachung des gesamten Güterverkehrs, Kontrolle der LKWs auf den Autobahnen und den Bundesstraßen,
       
Präsident:
       
Vizepräsident: Rolf Kreienhof (Er ist beurlaubt wegen Korruptionsverdacht!)
       
Mitarbeiter:
        Besonderes:
              Es muss die vorläufige Betriebserlaubnis für die LKW-Maut erteilen.
              Das Betreiberkonsortium heißt „Toll Collect“.
              Ihm gehören an:
                     Deutsche Telekom (Joseph Brauner)
                     Daimler Chrysler (Klaus Mangold)
                     Cofiroute ()   
              Es wurden bis letzte Woche 110 00 der bis 2. November 2003 vereinbarten 450 000 „One Board Units“ in die LKW`s eingebaut.
              Neue Vereinbarung mit dem Verkehrsministerium: keine Schadensersatz- und Haftungsansprüche bis zum 1. Januar 2004.
              (Quelle: „Bei LKW-Maut droht erneut Verschiebung“, Handelsblatt vom 15.09.2003)
       Aktuelles:
              Es besteht bald ein großer Mangel an Lokführern und LKW-Fahrern.
              Es gibt 750 000 LKW-Fahrern von denen geht ein Drittel in den nächsten 15Jahren in den Ruhestand.
              Das wird Probleme bei der Logistik aufwerfen
              (Quelle: „Fachkräftemangel bringt Logistik-Probleme“,  ZDF, Videotext-Tafel 138 am19. Februar 2012)

                                                                                                                                         

8. Bundeskriminalamt (BKA); Wiesbaden
     Zentralstelle für das polizeiliche Auskunfts- und Nachrichtenwesen
     Gründung: 1951
     Adresse:
           Thaerstr. 11
           65173 Wiesbaden
           Tel.: 0611/55-0
           www.bka.de
           Dienstelle Berlin
                     Am Treptower Park 5 8
                     Tel.: 53 61 - 0
     Aufgaben:
        
Das ist eine Bundesoberbehörde für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der länderübergreifenden Verbrechensbekämpfung.
           Festnahme von Straftätern, die über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus aktiv sind. Unterstützung der Landeskriminalämter.
           Es untersteht dem Bundesminister des Innern.
       Präsident:
          
Holger Münch (seit 2014 Präsident, aus Bremen, dort Polizeipräsident, Alter 43 Jahre)
           (Quelle: Hessenquizz am 20.09.2015)
           (Quelle: NSU-Morde: BKA zieht Konsequenzen“ n-tv, Video-Tex-Tafel 105 am 25. Mai 2015)
           (vorher: Jörg Ziercke (seit Februar 2004; Nachfolger gesucht!) (davor:  Ulrich Kersten; davor: Hans Jürgen (?) Zachert)
      
Stellvertreter:
           Jürgen Stock (Rudolf Atzbach, Bernhard Falk)
      
Mitarbeiter:
           Carsten Meywald (Cyberkriminalität) (20. Mai 2014; n-tv)
           über 4 000 neue Zahl: 5 000; davon sollen 2 000 nach Berlin umziehen!
     BKA-Meckenheim:
           Erster Direktor:
                    
Manfred Klink
            Es gab bisher 30 Ermittlungsverfahren gegen islamistische Mudschaheddin.
          
(HB: 29.05.2002)

9. Bundessortenamt (BSA); Hannover
       Es untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
       Tel.: 0511/95665
       Internetadresse: www.bundessortenamt.de

       Es gibt die „Beschreibende Sortenlisten“ heraus z.B. Kartoffeln (Preis: 5.– Euro)
       außerdem: Getreide, Hackfrüchte, Futtergräser, Rasengräser, Reben, Kernobst, Wildobstarten, Steinobst, Strauchbeerenobst, Himbeere, Brombeeren,
       Arznei- und Gewürzpflanzen, Topfazaleen und Wurzel- ,Zwiebel-, Kohlgemüse und Hülsenfrüchte.
       Es arbeitet dazu mit dem „Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH zusammen.
       Postfach: 14 40 Hannover
       Tel.: (0511) 67806-0
       Internet: www.dlv.de
       E-Mail für Vertrieb: vertrieb.hannover@dlv.de

 

10. Bundesversicherungsamt (BVA), Bonn
       Tel.: 0228/619-0
       Internetadresse: www.bundesversicherungsamt.de
      
Das ist eine Bundesoberbehörde, die die besondere Aufsicht über die bundesunmittelbaren Träger der Sozialversicherung ausübt.
        Sie untersteht dem Bundesarbeitsministerium! (Gesetz vom 9.05.1995)
        Präsident: Rainer Daubenbüchel
       
Aufgaben: zentrale Kontrollinstanz der (Kranken)Versicherungen.
       
aktuelle Probleme:
              1. Es geht um den Finanzausgleich (Risikostrukturausgleich =RSA) zwischen den Krankenkassen.
                   Es geht um die Umverteilung von etwa 26 Mrd. DM.
                   Das Vorziehen von 2003 auf 2002 erscheint dem BVA unmöglich.
                   Es fehlten personelle und fachliche Kapazitäten, die erst aufgebaut werden müssten.
                   Es bestünden Probleme bei der Kontrolle der Kassen. (chronisch Kranke).
                   Es fehlen Prüfkriterien und Sanktionsregelungen.
                   Es gebe unterschiedliche Zuständigkeiten:
                   Für AOK und Innungskrankenkassen und einen Teil der Betriebskrankenkassen seien nicht das BVA sondern die Landesämter zuständig.
                   (Die BVA hat bisher 120 Prüfer und will diese um 25 % aufstocken.
                  
(HB vom 23./24.11.2001)
              2. Es hat die beabsichtigte Senkung der Kassenbeiträge von 12,9 auf 11,9 % der IKK untersagt.
                   Die IKK ist eine Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und von den Zahntechniker-Innungen Bremen und Schleswig Holstein gegründet.
                   Das BAV hält die Bilanz für unseriös und möchte keinem unlauteren Wettbewerb Vorschub leisten.
                   (Quelle: „Aufsicht verbietet Beitragssenkung“ Handelsblatt vom 3.12.2003)
              3. Die City BKK ist pleite. Die Mitglieder haben Mühe, eine andere Kasse zu finden, obwohl jede andere Kasse verpflichtet ist,           jeden aufzunehmen.
              4. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen sind gesetzlich verpflichtet 0,25 %der monatlichen Ausgaben als Rücklagen vorzuhalten. Viele schaffen das nicht.
                   (Quelle: „Finanzproblemen bei Krankenkassen“, Fernsehsender WDR, Video-Text Seite 156)
                   Ein Viertel der unter unserer Aufsicht stehenden Kassen liegt unter dem Mindeststandart. Dies sind mehr als 20 Kassen.
                   (Quelle: „Über 20 Kassen in Geldnot“,  n-tv; Video-Text-Tafel 118 am 14.06.2011)


11. Bundesamt für Finanzen (BAF) ? (Das Bundesamt, das kaum jemand kennt.)
     Tel.: 0228/406-0
     Internetadresse: www.bbf-online.de
       Sitz: Bonn; An der Küppe 1 (drei braune Hochhäuser in Bonn-Beuel
      
Aufgaben:
             Besoldungsfragen und Haushalsberechnungen
             prüft seit Anfang 2002 die Arbeit der Bundesländer bei der Umsatzsteuersonderprüfung und Steuerfahndung besonders aktuell.
             Steuerfandung und Steuerprüfbehörde,
             Seit Oktober 2001 sind 50 Spezialteams im Einsatz, die verdächtige Unternehmen mit Sonderbetriebsprüfungen unter die Lupe nehmen.
             (Seit Januar 2002 ohne Ankündigung!)
             Hat große Datennetze aufgebaut, auf die die Landesfinanzbehörden einen Onlinezugriff haben.
             Seit Jahren füttern zig Mitarbeiter große Datenbanken.
             Eine Datenbank heißt „Zauber“ für alle die Fälle, bei denen bereits Strafverfahren eingleitet worden sind.
             Seit 2001 müssen alle Banken dem Bundesamt mitteilen und aufschlüsseln, wie viel Dividenden und Zinsen ein Anleger auf Grund
             von Freistellungsaufträgen bezogen hat.
 
     Ziel: Das Aufspüren von verschwiegenen Zinsen und Spekulationsgewinnen.
             Nun will man ein neues Projekt starten. Archivierung von strafrechtlichen Vorermittlungen.
     Probleme:
             Jährlich gehen 10 Mrd. Euro durch erschlichene Steuererstattung bei der Umsatzsteuer verloren.
             (Organisierte Kriminalität in Form von aus dem Ausland gesteuerte Umsatzsteuerkarusselle)
             Datenschutz, Steuergeheimnis Schnüffelstaat;
             Fahndungs- und Prüfmaßnahmen sind nicht klar von einander zu trennen
             Um die gewonnen Daten gerichtsverwertbar zu machen, muss die Steuerfahndung eingeschaltet werden, sonst gilt ein Verwertungsverbot.
      
Mitarbeiter: 1 300
      
Präsident:
      
Vizepräsidentin: Gabriele Hahn
       (Quelle: „Griff nach dem Steuerzahler“, Handelsblatt vom 07.03.2003)

12.
Bundeskartellamt (BKartA); Bonn
     Das ist eine Bundesoberbehörde.
       Das Bundeskartellamt untersteht dem Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie.
      
Adresse:
             Kaiser-Friedrich-Str. 16
             53113 Bonn
             Tel.: 0228/9499-0
             www.bundeskartellamt.de
     Aufgaben:
         
Seine Aufgaben ergeben sich aus dem „Grundgesetz der Marktwirtschaft“ vom 1. Januar 1948
             das vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhardt als Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durchgesetzt worden ist.
             Ein Kartell liegt vor, wenn zwei oder mehr konkurrierende Unternehmen gemeinsames Verhalten vereinbaren.
             In der freien Marktwirtschaft sollen sich die Preise von Waren und Dienstleistungen nach Angebot und Nachfrage richten.
             Jede Manipulation geht zu Lasten des Verbrauchers.
             o Es kämpft gegen Preisabsprachen.
             o Ohne den Druck des Wettbewerbs könnten Firmen höhere Preise verlangen.
             o Sie müssten weniger auf die Qualität des Angebots achten.
             o Der Anreiz für technische Weiterentwicklung sinke.
             Deshalb hat das Bundeskartellamt ein Auge auf Absprachen, Fusionen und Missbrauch der Marktmacht.
             Fusionen dürfen nicht zu einer marktbeherrschenden Stellung führen oder sie verstärken.
             Problematisch sei auch wenn größere Unternehmen kleinere Firmen aufkaufen, um sie zu schließen.
             Zerschlagen kann das Kartellamt zu mächtig gewordene Unternehmen allerdings nicht!
             Auch Entflechtungen (wie in den USA möglich) sieht das deutsche Recht nicht vor!
             Dennoch ist der Einfluss der Konzerne nicht unbegrenzt: Nehmen sie infolge inneren Wachstums (oder ehemaliger Monopolrechte) einen beherrschende Stellung ein,
             unterliegen sie der Missbrauchsaufsicht durch das Bundeskartellamt.
             Das soll als staatliches Regulativ gegen fehlenden Wettbewerb dienen.
             (Quelle: „Wettbewerb zu erhalten nutzt allen Unternehmen“, Handelsblatt vom 15. Januar 2008)
             Das Bundeskartellamt verlangt hohe Bußgelder. in den letzten 10 Jahren wurden 1,9 Mrd Euro verhängt und eingesammelt.
             Im letzten Jahr waren es 314 Mio Euro.
            
(Quelle: ARD-Text am 29.08.2009)
             Frage: Wohin fließt das Geld?
     Gründung:
             1958 (Es feiert dieses Jahr sein 50 jähriges Bestehen.)
     Präsident:
             Andreas Mundt (seit 5.02.2010)
             (vorher: Dr. Dr. Bernhard Heitzer (bisher Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
            
(Quelle: Ein FDP-Mann wird Kartellamtspräsident“, Handelsblatt vom 18 Dezember 2006)
             Vormals Dr. Ulf Böge (65)
     Sprecher/in:
             Jana Zacharias, Silke Kaul, Kay Weidner, Karin Milger (?)
     Mitarbeiter:
    
      Direktor: Franz Heistermann (für Pharma zuständig)
     Besonderes:
             1. Es gibt eine Hotline „Sonderkommission Kartellbekämpfung“ das von einer Kronzeugenregelung Gebrauch macht:
                 o Das erste Unternehmen, das Verstöße anzeigt, zahlt kein Bußgeld.
                 o Das zweite Unternehmen zahlt ein reduziertes Bußgeld.
                 (Quelle: „Wettbewerb zu erhalten nutzt allen Unternehmen“, Handelsblatt vom 15. Januar 2008)
             2. Die Preise nicht verschreibungspflichtiger Medikamente dürfen seit 2004 frei festgelegt werden.
 
                (Quelle. ARD Video-Text-Tafel 704 am 4. August 2007)
             3. Dieses Bundeskartellamt hat im Jahre 2007 insgesamt Bußgelder in Höhe von 435 Mio Euro verhängt.
                 Es kostet den Steuerzahlern nur 18 Mio Euro im Jahr.
                 (Quelle: „Wettbewerbshüter droht Kartellsündern“, Handelsblatt vom 15. Januar 2008)
              Anmerkung: Es handelt sich also um einen Behörde, die dem Staat hohe Einnahmen bei geringen Kosten beschert.
             4. Mit Begin dieses Jahres ist eine neue Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in Kraft getreten.
     Aktuelles:
             Das Bundeskartellamt hat in den letzten 10 Jahren insgesamt 1,9 Mrd. Euro an Bußgeldern eingezogen.
             Im letzten Jahr nahm das Bundeskartellamt insgesamt 314 Millionen Euro an Bußgeldern ein.
             Dieses Geld fließt in den Bundeshaushalt.
             Die Höhe des Busgeldes beträgt etwa 2 % des Umsatzes des Unternehmens.
             Das die Anzahl der Verfahren steige, habe das Bundeskartellamt eine neue Abteilung eingerichtet.
             (Quelle: „ Kartellamt: Immer mehr Verfahren“,  ARDtext am 29.08.2009)
          Es gibt aber eine Monopolkommission. (Vielleicht ist die Monopolkommission eine Unterabteilung des Bundeskartellamts.)
              Der Chef der Monopolkommission heißt Daniel Zimmer.
                 Diese Monopolkommission soll schon 2015 einstimmig beschlossen haben, dass einen Fusion von Kaisers Tengelmann mit Edeka den Wettbewerb schaden würde.
                 Der Verbraucher hätte Nachteile von der Fusion.
                 Der Bundeswirtschaftsminister hat sich darüber hinweg gesetzt und eine Minister-Sondererlaubnis erteilt.
                 Der Chef der Monopolkommission Zimmer hat  darauf hin seinen Rücktritt erklärt.
                 Nun will ein anderer Konkurrent das Unternehmen REWE dagegen Klage einreichen.
                 (Quelle: „Gabriel provoziert Rücktritt“, Video-Text-Tafel 121 im Fernsehsender n-tv am 17. März 2016 um 19 00 Uhr)
                 Politiker fordern eine Karenzzeit von etwa 2 Jahren.
                 Das soll die Zeit sein, die verstreichen muss ehe ein Politiker im Staatsdienst einen Posten in der Wirtschaft einnehmen kann.
                 Er soll ja seine internen Kenntnisse nicht in die Wirtschaft tragen.
                 Der neue Chef der Monopolkommission Achim Wambach unterstützt in der „Welt am Sonntag“ die Haltung von Daniel Zimmer
                  (Quelle: „Wambach bleibt auf Linie“, Video-Text-Tafel 120 im Fernsehsender n-tv am 27. März 2016 um 13 00Uhr)

 

13. Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (?)


14. Bundesgesundheitsamt (BGA)
       Aufgaben:
              „Das Bundesgesundheitsamt (bga) ist die zentrale Forschungseinsrichtung der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der        öffentlichen Gesundheitspflege.
              Das Amt hat den Auftrag, Gesundheitsrisiken zu erkennen, zu bewerten, im Rahmen seiner Befugnisse einzudämmen und über Gesundheitsrisiken,
              auch aus der Umwelt, wissenschaftlich beratend tätig zu sein.“
              „Forschung betreibt das bga auf den Gebieten des Gesundheitsschutzes und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes, der Umwelthygiene und der Arzneimittelsicherheit
              so wie der Prävention. Wissenschaftliche Beratung erfolgt für die Bundesregierung und andere staatliche Entscheidungsträger, die Europäische Gemeinschaft und andere
              internationale Gremien.
              Exekutivaufgaben wurden dem bga im Rahmen des Arzneimittel- und Betäubungsmittelrechts, des Seuchen-, Pflanzenschutz- und Chemikalienrechts sowie des
              Gentechnikgesetzes übertragen.
              (Quelle: „Amalgame in der zahnärztlichen Therapie“, - Eine Informationsschrift des Bundesgesundheitsamtes- Herausgeber bga 1992)
       Mitarbeiter:
              rund 3000 darunter etwa 800 Wissenschaftler
       Institute:
           6 Institute und das Aids-Zentrum
                 Robert Koch-Institut,
(Präsident: Jörg Hacker, Mitarbeiterin: Dr. Birte Hizzpeter)
                 Institut für Wasser-, Boden und Lufthygiene,
                 Max von Pettenkofer-Institut,
                 Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie,
                 Institut für Veterinärmedizin (Robert von Ostertag-Institut),
                 Institut für Arzneimittel und das
                 Aids-Zentrum
              Das BGA wird begleitet von etwa 50 Kommissionen mit externen Sachverständigen!
              Das biete gute Vorraussetzungen für eine fachübergreifende Zusammenarbeit auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.
 
      Anmerkung:
              Das Bundesgesundheitsamt wurde vor 10 Jahren aufgelöst.
              [Siehe unter 4.4 Bundesinstitute (14 und 141 untergeordnete Institute)
                     1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm); Bonn]

 

15. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR); Berlin und Bonn-Mehlem (?)
       oder: [Bundesamt für Städtebau und Raumordnung] ???
         Das BBR untersteht dem Bauministerium.
         Berlin-Charlottenburg Fasanenstraße 87
                     Tel.: 3 15 89 - 0
         Werderscher Markt
                     Tel.: 20 17 73 – 0
         Taku 40
                     Tel.: 84 18 85 – 0
         Platz vor dem neuen Tor
                     Tel.: 28 39 44 – 0
         Reichspietschufer 28 – 30
                     Tel.: 2 61 45 45
       Tel.: 0228/401 -.0
       Internetadresse: www.bbr.bund.de
         untersteht dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
       Chefin: Frau Wesseler
                    
(Quelle: Deutschlandhaus wird 15 Millionen Euro teuer“ RBB Videotext-Tafel !07 am 17. Oktober 2016),
                     (vorher: Rita Ruoff-Breuer (aus Berlin)
                    
(Quelle: RBB Abendschau am 22. Mai 2013),
                     Florian Mausbach steht im Verdacht der Untreue.
                    
(Quelle: „Bundesamtschef steht im Verdacht der Untreue FTD vom 1. Februar 2006)
                     Er ist auch Anfang 2009 noch in Amt und Würden.
        
Mitarbeiter/Pressesprecher:
                     Frank Schuppel (?), Hans-Joachim Hensgen
       Aktuelles:
                     Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung lässt das Bundesinnenministerium in Berlin bauen.
                     (Quelle: RBB Abendschau am 22. Mai 2013),


16. Bundesverwaltungsamt (BVA) (?); Köln
      
Tel.: 0221/758-0
       Internetadresse: www.bundesverwaltungsamt.de
         untersteht dem Bundesministerium des Innern

17. Bundesumweltamt oder Umweltbundesamt (UBA); Dessau
        Adresse:
                Wörlitzer Platz 1
                06844 Dessau
                Tel.: 0340/2103-0
                www.umweltbundesamt.de
          untersteht dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
 
         Sitz: Dessau (Filiale in Düsseldorf ?)
         
Chef: Marie Krautzenberger (SPD; 60 Jahre)
                      Sie war bis 2011 Staatsekretärin in Berlin beim Senator für Stadtentwicklung.
                      (Quelle: „Umweltbundesamt hat neue Chefin“, Fernsehsender N24, Videotext-Tafel 115 am 15. April 2014)
                      (vorher: Jochen Flasbarth, der im Dezember 2013 ins Bundesumweltministerium als Staatsekretär wechselte.
                      neuer Chef soll werden: Jochen Flasbarth (Er war vorher: Präsident des Naturschutzbundes NABU.
                      Dies ist ein Vorschlag von Sigmar Gabriel. Flasbarth gilt als den Grünen nahestehend. )
                      (Quelle: Fernsehsender n-tv, Videotext-Tafel 122 am 05.08.2009)
                      (davor: Prof. Dr. Andreas Troge)
         
Vizepräsident (Stellvertreter):  Phillip Holzkamm (?)
        Sprecherin:
                      Frau Sparte
        Leiter der Abteilung Umwelt und Verkehr:
                Axel Friedrich
                      Zitat: „Aus ökologischer Sicht macht eine Förderung von Biodiesel keinen Sinn!“
                                 (Quelle: „Dieselkrise“, Financial Times Deutschland am 5. Juli 2007)
                Jürgen Dubbert, Volker Resch (?)
        Brüsseler Vorgaben:
                Die deutschen Städte sind in diesem Jahr mit besonders hohen Feinstaubkonzentrationen belastet.
                Die Feinstaubkonzentration darf im Tagesdurchschnitt nicht mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft betragen.
                Die Brüsseler Vorgaben erlauben jährlich eine Überschreitung von 35mal dieses  Grenzwertes.
                (Quelle: „Besonders viel Feinstaub“, Fernsehsender n-tv, Videotext-Tafel 108 am 15.April 2014)
        Aufgaben:
          Emissionshandel mit Zertifikaten
                (Preis etwa 5 bis 15 Euro pro Tonne) Handel ab 1.1.2008
                2 400 teilnehmende Anlagen ab 30. September 2004
                bis 2007 auf 503 Millionen Tonnen (etwa 2,35 % weniger als heute)
                bis 2012 auf 495 Millionen Tonnen
                hat eine eignen Emissionshandelstelle mit 115 Mitarbeitern)
                Sie soll als „Grundbuchamt“ funktionieren
                Die Kosten sollen über Gebühren von den Industrieunternehmen getragen werden.
                (Gebühr pro Tonne im einstelligen Cent-Bereich) [Damit wird die offizielle Staatsquote nicht erhöht!]
                jährliche Überprüfung der Anlagen
                      Strafe 40 Euro pro Tonne 
               
(Quelle: „Emissionsrechte müssen ab Juli beantragt werden“, Handelsblatt vom 06.04.2004)
         
Die Kosten: (eigene Rechnung)
                Annahme: 5 Cent pro Tonne Kohlendioxid
                                 1 Million Tonnen entsprechen dann 5 Millionen Cent oder 50 000 Euro.
                                 500 Millionen Tonnen entsprechen dann einem Gebührenaufkommen von insgesamt 25 000 000 € oder 25 Mio €!
          Die Treibhausgase:
                Es gibt 6 Treibhausgase:
                Kohlendioxid, Lachgas, Methan, fluorierte und perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid.
                Diese werden mit dem Kohlendioxid vergleichbar gemacht.
                (Fachwort: Kohlendioxid-Äquivalente)
                Anmerkungen:
                      1. Die Luft enthält nur 0,03 Vol %Kohlendioxid.
                      2. Ohne Kohlendioxid würde keine Pflanze überleben.
                      3. Ohne Kohlendioxid gäbe es keine Assimilation (oder Photosynthese).
                      4. Ohne Kohlendioxid könnte kein pflanzenfressendes Tier überleben.
                      5. Ohne Kohlendioxid könnte kein Tier überleben.
                      6. Ohne Kohlendioxid könnte kein Mensch überleben.


        Wasser- und Schifffahrtsamt, Berlin
        Wasser- und Schifffahrtsamt, Bremen
        Wasser- und Schifffahrtsamt, Trier
        Wasser- und Schifffahrtsamt, Aschaffenburg
        Wasser- und Schifffahrtsamt
          (Quelle: Wikipedia)
        Anmerkung: Das sind wahrscheinlich keine Bundesämter sondern Landesämter!?!
        Es soll aber ein „Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes geben!
        Siehe unter
65. Wasser und Schifffahrtsamt (oder Schifffahrtsverband) des Bundes

 

18. Bundesamt für Sicherheit im Internet
 
      Sitz:
       Präsident:
         Aktuelles:
                     Es hat eine neue Internetadresse eingerichtet, damit jeder Internet-Nutzer einen Trojaner (Virus) aufspüren kann.
                     www.dns-ok.de


19. Amt für den Militärischen Abschirmdienst (MAD); Köln
       Tel.: 0221/9371-0
      
untersteht dem Bundesministerium der Verteidigung
       Sitz: Köln
       Präsident: Ulrich Birkenheier
(seit 2012; gibt keine Interviews)
         (Quelle: Fernsehsender ZDF in der Sendung „heute“  am11. September 2012 um 19 Uhr)

20. Beschaffungsamt der Bundeszollverwaltung
       Tel.: 069/8302-1
       Sitz:
       Präsident:

21. Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren (BeschA); Bonn
       Tel.: 01888/619-0
       Internetadresse: www.bescha.bund.de
         untersteht dem Bundesinnenministerium
       Sitz: Bonn
       Präsident:

22. Bundesamt für Äußere Restitutionen
       Tel.: 0261/3908-0
       Sitz:
       Präsident:

23. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK); Bonn-Lengsdorf
    Es untersteht dem Bundesinnenministerium (Schäuble)
    
Sitz: Bonn
         Provinzialstr. 93
         Tel.: 0228/5554-0 oder
         Tel.: (01888) 550 - 0
         Postfach: 200 3351 in 53133 Bonn oder
                     1867 53008 Bonn
         poststelle@bbk.bund.de
     Internetadresse: www.bbk.bund.de oder
     E-Mail:               www.bbk.bund.info@bbk.bund.de

    Präsident:
Christoph Unger
    Mitarbeiter: Dr. Wolfram Geier
    Besonderes:
         Gibt Infos heraus: z.B. „Für den Notfall vorgesorgt“ Vorsorge und Eigenhilfe in Notsituationen
         Quelle: „Für den Notfall vorgesorgt“ , 9. Auflage 2007)

24. Bundesamt für den Zivildienst (BAZ); Köln-Zollstock
       Tel.: 0221/3673-0
       Internetadresse. www.zivildienst.org
         untersteht dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
       Sitz: Köln; Sibille-Hartman-Straße  2-8 Tel.. (o2 21) 36 73 –475/ 520
                 Leitungsgruppe Berlin: Breite Straße 11
                                             Tel.: 2 33 55 30
       Präsident:

25. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BAG); Frankfurt am Main
       Tel.: 069/6333-1
       Internetadresse: www.bkg.bund.de
         untersteht dem Bundesministerium des Innern
       Sitz: Frankfurt am Main
       Präsident:

26. Bundesamt für Seeschiffart und Hydrographie (BAS); Hamburg
       Tel.: 040/3190-0
       Internetadresse: www.bsh.de
         untersteht dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
       Sitz: Hamburg
       Präsident: Peter Ehlers

27. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL); Braunschweig
       Tel.: 0228/6198-0
       Internetadresse: www.bvl.bund.de
         untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
       Sitz: Braunschweig
       Präsident:
Helmut Tschiersky-Schöneberg
        
Mitarbeiter: Thomas Unger (Quelle: Fernsehsender 3Sat am 10. Juli 2016)
       Aktuelles:
                     Das Pestizid „Clothianidin“ wird zur Behandlung von Saatgut eingesetzt.
                     Es ist dafür vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig zugelassen worden.
                     Allein in Baden sind etwa 330 Millionen Bienen gestorben; so der Präsident des Deutschen Berufs-Imker-Verbandes Manfred Hederer.
                     Die Anwendung wurde zunächst gestoppt dann für die Behandlung von Raps-Saatgut wieder zugelassen.
                     Dagegen haben nun 250 Imker protestiert.
                     (Quelle: „Imker protestieren gegen Pestizide“, ARD Video-Text-Tafel 512 am 19.07.2008 nur bis 12.30 Uhr)
                     EHEC- Erreger kommen aus Ägypten und sind wahrscheinlich in Bockshornkleesamen enthalten.
                     Das behaupten Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und
                     Lebensmittelsicherheit (BVL). Zum selben Schluss war auch die EU Lebensmittelbehörde EFSA           gekommen.
                     (Quelle: Experten identifizieren Bockshornkleesamen als Verursacher der Epidemie“ Handelblatt vom 6. Juli 2011)

28. Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB); Koblenz
       Tel.: 0261/400-0
       Internetadresse: www.bwb.org
         unterstehet dem Bundesministerium der Verteidigung
       Sitz: Koblenz
       Präsident:
       Diesem Bundesamt untersteht eventuell die Wehrtechnische Dienststelle (WTD) in Meppen

29. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) [Es ist doppelt. Siehe Nr. 59]
        Es untersteht dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
         
Tel.: 06196/908-0
        Internetadresse. www.bafa.de
        Sitz: Eschborn im Taunus
        Präsident: Bernd Heitzer

                (Er soll ab 1.4.2007 Nachfolger von Ulf Böge Leiter des Bundeskartellamt werden, der im März 2007 aufhört.)
                Der Leiter des Bundeskartellamts kommt immer aus der Ministerialbürokratie.
               
(Quelle: Fernsehsender ARD Videotext-Tafel 707, „Welt“: Heitzer wird Kartellamtschef) am 1.Oktober 2006)
                (Quelle: Ein FDP-Mann wird Kartellamtspräsident“, Handelsblatt vom 18 Dezember 2006)
                (Er wird ab 1.4.2007 neuer Chef beim Bundeskartellamt und löst Ulf Böge ab, der pensioniert wird.)
                Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist auch zuständig für die Abwrackprämie. („Umweltprämie“)
                Tel.: 346 465 470
          Mitarbeiter: Holger Beutel
        Aktuelles:
                1. Ein Mitarbeiter des Zoll hat 2,5 Kg (5000 Fläschchen) eines Hinrichtungsgiftes (Thiopental) beschlagnahmt, das in den Iran geliefert werden sollte.
                     Dafür lag aber keine Ausfuhrgenehmigung vor.
                     (Quelle: „Zoll fängt Hinrichtungsgift“, N-TV-Text –Tafel 106 am 2.4.2012)
                2. Die Ärzte sollen für den „Verkauf von so genannten IGEL-Leistungen für Patienten“ extra geschult werden.
                     Diese Leistungen werden von der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht bezahlt.
               
     (Quelle: „Ärzte im Verkauf geschult“, Fernsehsender n-tv, Videotaxt-Tafel 114 am 30.7.2012)


30. Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen
       Tel.: 01888/7020-0
       Internetadresse: www.barov.bund.de
       Sitz:
       Präsident:

31. Bundesausgleichsamt
       Tel.: 06172/105-0
       Sitz:
       Präsident:

32. Bundessprachenamt (BSprA); Hürth/Nordrhein-Westfalen
       Tel.: 02233/593-0
       Internetadresse: www.bundessprachenamt.de
         unterstehet dem Bundesministerium der Verteidigung
       Sitz: Hürth
       Präsident:

33. Deutsches Patent und Markenamt, München
       Adresse:
      
            Zweibrückenstr. 12
                     80331 München
                     Tel.: 089/2195-0
                     www.dpma.de

       Präsident:
                     Dr. Jürgen Schade
       Mitarbeiter:
                     Herr z.
                     Bärbel Sueth (?)


34. Eisenbahn-Bundesamt (BA); Bonn
       Tel.: 228/9826-0
       Internatadresse: www.eba.bund.de
      
untersteht dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
       Sitz: Bonn
       Präsident:
       Besonderes: Lichtschranken an den Türen schließen automatisch und sind unfallgefährdend

35. Kraftfahrt(zeug-)bundesamt (KBA); Flensburg
     Tel.: 0461/316-0
     Internetadresse: www.kba.de
       untersteht dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
     Gegründet: 1. Januar 1958
     Sitz:
             Flensburg
     Präsident: Ekkard Zinke
     Aufgaben:
         
Führung des Verkehrszentralregisters (Die bei Autofahren gefürchtete Punktekartei in Flensburg)
             zuständig für PKW-Zulassungen,
             hat drei Hersteller von Diesel-Filtern die Betriebsgenehmigung entzogen; betroffen sind 40 000 Autos.
            
(Quelle: ARD Video-Text-Tafel 157 am 22.11.2007)

36. Luftfahrtbundesamt (LBA); Braunschweig
       Tel.: 0531/2355-0
       Internetadresse: www.lba.de
      
untersteht dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
       Sitz: Braunschweig
       Präsident:

37. Oberprüfungsamt für die höheren technischen Verwaltungsbeamten
       Tel.: 069/660766-0
       Internetadresse: www.oberpruefungsamt.de
       Sitz:
       Präsident:

38. Prüfungsamt des Bundes; Berlin
       Tel.: 01888/7221-3
       Sitz:
       Präsident:

39. Statistisches Bundesamt (DESTATIS); Wiesbaden
         untersteht dem Bundesministerium des Innern
       Adresse:
                     Gustav-Stresemann-Ring 11
                     65189 Wiesbaden
                     Tel.: 0611/75-3405 Tel.: (06 11) 75-1
                     www.destatis.de
       Präsident:
                     Roderich Engler, auch noch am 31.Mai 2013 im ARD (vorher Walter Radermacher, davor Johann Hahlen),
                    
(Quelle: „Wiesbaden erklärt DIW den Statistik-Krieg“, Handelsblatt vom 13. Juli 2009)
                     (Quelle: „Mehr Väter nehmen Elterngeld“, ZDF, Videotext, Tafel 136  am 27. Juni 2012)
                 Zweigstellen in Berlin:
                          Alexanderplatz; Hans Beimler-Straße 70/72
                          Kurfürstenstraße 87
       Sprecher: Tim Weber
                          Zweigstelle Bonn: Beratungsstelle Deutschherrenstraße 93- 95
                          Zweigstelle Düsseldorf: Hüttenstraße 5a
       Aufgaben:
                     inhaltliche, technische und methodische Vorbereitung nationaler und internationaler Statistiken für Bundeszwecke
       Aktuelles:
                     Es gibt Streit zwischen dem Statistischen Bundesamt und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).
                     Das Statistische Bundesamt wirft dem DIW vor, amtliche Daten für nicht genehmigte Zwecke verwendet zu haben und damit eventuell das Steuergeheimnis verletzt zu haben.
                     Stein des Anstoßes sollen Informationen aus der Einkommensteuerstatistik, die die Behörde Wirtschaftforschern auf Anfrage  für bestimmte wissenschaftliche Zwecke zur
                     Verfügung stellt.
                 (Quelle: „Wiesbaden erklärt DIW den Statistik-Krieg“, Handelsblatt vom 13. Juli 2009)
      

40. Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin
        Berlin
              Nöldener Str. 40
              Tel.:  5 15 48  -0

       Präsident:
       Aufgaben:
              Sammelt Daten über Arbeitsunfälle.
              Im Jahre 2011 gab es tödliche Arbeitsunfälle:            674  + 8 %
              Gesamtzahl der Arbeitsunfälle:                          1 045 816   +7,3 %
              (Quelle: „Mehr tödliche Arbeitsunfälle“,  ARD Videotext-Tafel 146 am28.Februar 2012)

41. Bundeszentralamt für Steuern (BZST) , Bonn (doppelt siehe unter 63)
 
      Sitz: Bonn
       Adresse:
              An der Küppe 1
              53225 Bonn

        Webside: www.bzst.bund.de
       Präsident:
        untersteht dem Bundesfinanzministerium
       Um den Missbrauch der Sozialsysteme zu verringern, werden immer mehr Konten bei Banken abgefragt.
       Es soll nur um das Vorhandensein von Konten gehen und nicht um den Kontostand.
        (Quelle: „Immer mehr Kontoabfragen“, ARD Video-Text-Tafel 107 am 10.4.2015)
       

42. Zoll-Kriminalamt (ZKA), Köln
 
      Sitz:
       Präsident: Matthies

43. Bundespolizeiamt (BPA), Berlin
 
      Sitz: Auswärtiges Amt Werderscher Markt 1
                 Tel.: 50 00 – 38 8
       Präsident:

44. Bundeskanzleramt (BKA), Berlin
       Sitz: Berlin, Klosterstraße 47 1020 Berlin
       Chef: Bundesminister Thomas de Maizière nunmehr Profalla

45. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
       Sitz: Berlin Mohrenstraße 36 – 37
       Tel.. 254 66-0

46.
Bundesveterinäramt
       Sitz:
       Präsident:


47. Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung
       Sitz: Berlin (?)
       Präsident: Klingholtz
       Mitarbeiter: Steffen Kröhrat (?)

48. Generalbundesanwaltschaft (oder Bundesanwaltschaft)
       Sie untersteht dem Bundesjustizminister.
       
Sitz:
              Karlsruhe in der Brauerstraße 30
              Die Büros sind auf vier Stockwerke verteilt.
              (Quelle: „Terroristenjäger im Visier“, Handelblatt vom 02. Mai 2006)
       Präsident:
              Generalbundesanwalt: Kay Nehm (vorher: Alexander von Stahl)
              Er kann aus Flensburg und geht mit 65 in Pension.
              Er wird nun abgelöst durch Monika Harms. Sie ist bisher Vorsitzende Richterin des 5. Strafsenats am Bundesgerichtshof (BGH).
              Sie galt dort als Expertin für Steuerrecht.
              Sie ist 60 Jahre alt; geboren in Berlin und CDU-Mitglied (oder zumindest der CDU nahestehend)
             
(Quelle: „Terroristenjäger im Visier“, Handelblatt vom 02. Mai 2006)
              (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)
       Aufgaben:
              Sie ist der oberste Ankläger der Bundesrepublik.
              Der Generalbundesanwalt ist die oberste Strafverfolgungsbehörde.
              Er befasst sich mit Straftaten gegen die innere Sicherheit Deutschlands.
              Er darf nur tätig erden bei Straftaten, die den Staatsschutz betreffen.
              Er kann darüber hinaus besonders schwer wiegende Verfahren, die bei den Staatsanwaltschaften in den Ländern anhängig sind, übernehmen.
              Er vertritt ebenso wie die Staatsanwaltschaften die Klage vor Gericht.
              (Quelle: „Organe der inneren Sicherheit“, Handelsblatt vom 09.10.2001)
              Insgesamt gab es im Jahre 2005 etwa 3 200 Verfahren.
              Den Löwenanteil machten die Revisionen aus, die die Staatsanwälte der Länder anschleppten.
              Es sind 103 Strafverfahren gegen islamische Terroristen anhängig.
              Erst elfmal wurde angeklagt. Nur in 5 Fällen wanderten Täter in Gefängnis.
              (Quelle: „Terroristenjäger im Visier“, Handelblatt vom 02. Mai 2006)
       Mitarbeiter:
              600 Mitarbeiter davon 90 Staatsanwälte, davon tragen 28 den Titel „Bundesanwalt“.
             
(Quelle: „Terroristenjäger im Visier“, Handelblatt vom 02. Mai 2006)
              Bundesanwalt (Staatsanwalt):
                   Peter Moreè
 
             (Quelle: „Organe der inneren Sicherheit“, Handelsblatt vom 09.10.2001)
                   Gerhard Altvater
       Struktur:
              Die Behörde hat drei Abteilungen: eine Abteilung ist die Revisionsabteilung
        Etat:

49 Luftwaffenamt der Bundeswehr;


50. Bundespräsidialamt; Berlin
     Bundespräsident:
             Prof. Dr. Horst Köhler (seit 1.7.2004)
     Adresse:
             Schloss Bellevue
             Spreeweg 1
             10557 Berlin
       Tel.: 030/ 2000 -0
       www.bundespraesident.de
     Mitarbeiter:
             160 Mitarbeiter
     Sprecher:
             Martin Kothè
     Chef des Bundespräsidialamtes:
             Hans-Jürgen Wolff (51 Jahre) (ab 1. Oktober 2009; vorher: Dr. Gert Haller)
                     geboren in Helmstedt, Jurist,
                     vorher: ab 1995 in der Inlandsabteilung im Bundespräsidialamt, ab 2006 Leiter der Abteilung,
                     entwarf Reden für den Präsidenten,
                     davor 2 Jahre im Bundesinnenministerium,
                     davor ab 1991 für vier Jahre im Bundeskanzleramt unter Helmut Kohl
                     nimmt als Zuhörer an den Sitzungen des Bundeskabinetts teil,
             (Quelle: „Im Profil: Im Dienste des Präsidenten“, Handelsblatt vom 2. September 2009)

51. Bundesamt für Justiz (BfJ); Bonn
       Es ist dem Bundesjustizministerium unterstellt.
      
Adresse:
             Adenauerallee 99 – 103
             55113 Bonn
             www.bundesjustizamt.de
     Präsident:
             Gerhard Fieberg (pensioniert) nunmehr seit dem 1.Januar 2012 Heinz-Josef Friehe (1954)
             Er war vorher Leiter des Referats Grundrechte im Bundesministerium für Justiz.
             Er war auch im Bundeskanzleramt für offenen Vermögensfragen tätig.
             Er war auch Referatsleiter für Personal, Organisation und Rechtsfragen des Bundesnachrichtendienstes von 1993 bis 2003 tätig,
             Dann war er Leiter des Referats Arbeits- und Sozialrecht im Bundesministerium für Justiz tätig.
             (Quelle: „Neuer Präsident des Bundesjustizamtes“,  Behördenspiegel vom Februar 2012)
     Mitarbeiter:
             Thomas Otterbach
      
Aufgaben:
             Registrierung im internationalen Rechtsverkehr
             Ahndung von Verstößen gegen Ordnungsvorgaben (?)
             Allgemeine Justizverwaltung
             (Quelle: TV-Berlin am 20.10.2006)
     Aktuelles:
             Das Bundesamt für Justiz verklangt mehr Transparenz bei den Jahresabschlüssen gerade bei den kleinen Unternehmen.
             Es gibt rund 1 Million kleinerer Unternehmen. Davon publizieren heute etwa 90 %der Firmen ihren Jahresabschluss.
             Grundlage der Veröffentlichung ist das Gesetz, „Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister“ (EHUG),
             das Anfang 2008 in Kraft getreten ist.
             Das Amt hat bisher 580 000 Ordnungsgeldverfahren gegen unwillige oder vergessliche Unternehmern verhängt.
             Das Amt schickte im Jahre 2008 etwa 460 000 Ordnungsgeldbescheide heraus. Im Jahre 2009 waren es nur noch 120 000 Ordnungsgeldbescheide.
             Auch die Belastung der Gerichte geht zurück. Im Jahre gaben es 105 000 Einspruchsverfahren. Im Jahre 2009 gab es nur noch 15 000 Einspruchsverfahren.
             Das Ordnungsgeld beträgt anfangs 2 5000 Euro, die bei verstreichen der Frist steigen.
             Das Bundesamt für Justiz hat bisher 69 000  Millionen Euro kassiert.
             (Quelle: „Staat zwingt Firmen zu mehr Transparenz“, Handelsblatt vom 17. Februar 2010)

52. Bundesamt für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (QWiG); Köln
     Das ist ein neues Amt. Es unterseht dem Bundesgesundheitsministerium.
     Aufgaben:
 
            Es hat die Wirkungsweise und die Kosten von Medikamenten gegen Diabetes untersucht.
             Ein Medikament werde billiger.


53. Bundespresseamt
        Tel.: 030 18 272 33 20 (und andre Nummern)


54. Bundeszollverwaltung
        Mitarbeiter: 40 000
        Einzelverwaltungen:
              187 Binnenzollverwaltungen
                98 Grenzzollämter; davon 21 Flughafenzollämter und
                  8 Oberzolldirektionen
        Aktuelles: davon sollen viele Ämter zusammengelegt werden.
        (Quelle: „Bericht: Ein Drittel der Binnenzollämter droht Schließung“, ZDF Videotext-Tafel 137 am 22. März 2007)
       
Hauptzollämter (ZA) ??? (Quelle: Wikipedia)
       
Zollfahndungsämter (ZFA) (Quelle: Wikipedia)
       Zollkriminalamt (ZKA) (Quelle: Wikipedia)
       
Zollkommissariate (ZKom) (Quelle: Wikipedia)

55. Tochtergesellschaft: Finanzkontrolle Schwarzarbeit; Köln

56. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (und Integration?); (BAMF); Nürnberg und Berlin  
        untersteht dem Bundesinnenministerium

       Internetadresse: www.banf.de
       Aufgaben:
Es bearbeitet Asylanträge
 
      Sitz: Nürnberg
      
      Tel.: 0911/943-0
       Außenstelle Berlin–Spandau
              Streitstraße 86
              Tel.: 3 55 82 – 0
       
Präsident: Albert Schmid, [offensichtlich falsch!]
           Manfred Schmidt (aus persönlichen Gründen zurückgetreten)
              (Quelle: „Lob für evangelische Flüchtlingsheime“ ZDF Videotext-Tafel 122 am 9.Februar 2014)
              Frank-Jürgen Weise (der Präsident des Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg)  übernimmt nun auch und die Leitung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
        Aktuelles:
              Die Zahl der Asylbewerber hat sich weiter erhöht.
              2007           waren es 19 000 Asylbewerber
              2008           waren es
              2009           waren es (etwa 22 000)
              2010           waren es 40 00 Asylbewerber (47 % mehr als 2009)
              (Quelle: n-tv Videotext-Tafel 116 am 2. Januar 2011)
              Das Bundesamt für Migration und Flüchtling muss innerhalb von 2 Tagen über einen Asylantrag entscheiden.
              Dann bleiben noch 17 Tage für einen gerichtliche Überprüfung der Entscheidung.
              Eine Außenstelle gibt es in Schönefeld.
              Es kamen dort bisher etwa 10 Flüchtlingen aus Afghanistan an..
              (Quelle: „Flughafen – Asylverfahren in Schönefeld“ Fernsehsender rbb Videotext-Tafel 145 am 26. August 2012)
              Im Januar 2014 waren es 77% mehr Flüchtlinge als im Januar 2013.
              (Quelle: „Lob für evangelische Flüchtlingsheime“ ZDF Videotext-Tafel 122 am 9.Februar 2014)


57. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA); Eschborn im Taunus [Es ist doppelt. Siehe Nr. 29]
       untersteht dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

58. Bundesamt für zentrale Dienste und offenen Vermögensfragen (BADV); Berlin
        untersteht dem Bundesministerium der Finanzen
        11055 Berlin (Postanschrift)
        und
        DGZ Ring 12
        13086 Berlin

59. Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV); Bonn
        untersteht dem Bundesministerium der Verteidigung

60. Bundesamt für technische Systemanalysen (BTSys);
       
Adresse:
              Flugplatz
              85077 Manching
              Tel: 08459 /332780
 
       (Quelle: Google-Suche über Manching Bundesamt für technische Systemanalysen und Wikipedia???)
       Präsident:
        Aufgaben:
       Aktuelles:
       Sonstiges:

61. Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen (IMAGI);  
        www.
Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen.de
       
(Quelle: Wikipedia)

62. Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw); Koblenz
        www.
BundesamtfürInformationsmanagementundInformationstechnikderBundeswehr.de
        untersteht dem Bundesministerium der Verteidigung
       
(Quelle: Wikipedia)

63. Bundeszentralamt für Steuern (BZSt); Bonn
      
Sitz: Bonn
       Adresse:
              An der Küppe 1
              53225 Bonn

       Präsident:
              untersteht dem Bundesfinanzministerium
        Aufgaben:
              Jeder Bürger bekommt ab dem 1. Juli 2007 eine 11-stellige Steueridentifikationsnummer (Persönliche TIN).
              Die rund 5 500 Einwohnermeldeämter müssen dazu die Daten der etwa 82 Millionen Einwohner an das BZSt melden.
              Diese Daten werden dort abgeglichen vergleichen und systematisiert.

              Ab dem 30. September erhalten dann die Bürger ihre TIN-Nummer per Post zugestellt.
              Diese TIN-Nummer soll jeden Bürger ein Leben lang begleiten. Die Steueridentifikationsnummer soll erst 20 Jahre nachdem Tode des Bürgers gelöscht werden.
       Gesetzliche Grundlage:
              Die Abgabenordnung aus dem Jahre 2003.
              Im Paragraph 139 werden die Daten genannt die gespeichert werden sollen.
              Diese Daten dürfen nur zu steuerlichen Zwecken herangezogen werden! (Mal sehen wie lange das so bleibt?)
              Diese Daten werden gespeichert:          Diese Daten werden gespeichert: (Quelle 2)
                     1. Familienname                               01        Titel, Familienname
                     2. Geburtsname/früherer Name     02        Ehename
                     3. Vornamen                                     03        Lebenspartnerschaft
                     4. Akademischer Grad                    04        Geburtsname
                     5. Künstlername                               05        Vornamen
                     6. Geburtstag/Geburtsort                06        Geschlecht
                     7. Geschlecht                                    07        Vollständige Adresse
                     8. gegenwärtige Adresse                  08        Geburtstag und Geburtsort
                     9. zuständige Finanzbehörde          09        Geburtsstaat (gefüllt bei Geburt im Ausland)
                     10. Steuerbetrag
              Aber auch andere öffentliche und nichtöffentliche Stellen dürfen die Nummer ebenfalls verwenden, soweit dies für die Datenübermittlung zischen ihnen und den
              Finanzbehörden erforderlich ist.
       
Bedenken:
              Insbesondere die Datenschützer sehen hierbei die große Gefahr, dass die Datenbank für einen Vielzahl anderer Zwecke genutzt werden kann.
              Denkbar wäre beispielweise eine Zusammenführung der Daten, die aus dem Kontenabrufverfahren gewonnen werden.
              (Quelle1: „Steuergeheimnis in Gefahr?“ aus: Der Steuerzahler, Heft vom Juni 2007, Seite108)
              (Quelle 2: Zuteilung der Identifikationsnummer nach § 139b der Abgabenordnung (AO) vom 21.08.2008)


64. Bundesamt für Berufsbildung (?)

65. Bundesamt für Wasserwirtschaft und Energiewirtschaft (?)

66. Bundesbauamt, Berlin
        Genthiner Str. 38
        Tel.: 26 36 71 65

67. Bundesamt für Sera und Impfstoffe
       Aktuelles:
              Nach dem Tod zweier jungen Frauen hach einer Impfung die vor Gebärmutterhalskrebs schützen sollte, werden die Impfstoffe noch einmal untersucht, ob zwischen
              Impfung und Tod ein Zusammenhang besteht.

68. Bundesamt für Flugsicherung
        (identisch mit Bundesanstalt für


69. Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben; Köln
       Aufgaben:
   Organisiert den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) oder (BuFrDi) (???)
        Es haben sich bisher Dezember 20110 rund 25 000 gemeldet – junge und alte Menschen.
       Sprecher: Opladen

70. Bundesamt für Ausrüstung. Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr; (BAAINBw)
        (Quelle: „Bundeswehr erhält Ramschwaffen“; n-tv, Videotexttafel 106 am 26. Mai 2013 um 12 Uhr)
       Zulieferer für Rüstungsfirmen müssen wegen Preisabsprachen Strafe zahlen.
        (Quelle: „Rüstungszulieferer bestraft“; n-tv, Videotexttafel 124 am 16. Juli 2015 um 15 Uhr)

71. Bundessicherheitsrat
       Zum Bundessicherheitsrat gehören 8 Personen: der Bundeskanzler, die Bundesminister des Inneren, der Justiz, der Finanzen, der Wirtschaft und Energie, der
       Verteidigung und der Entwicklungshilfe (Wirtschaftliche Zusammenarbeit).
       Er tagt geheim. Er entzieht ich der Kontrolle durch das Parlament,
       Er verhandelt und berät und beschließt über Waffenexporte und über den Einsatz der Bundewahr im Ausland.
       Wir solle ein in 10 Ländern deutsche Soldaten im Einsatz haben, sagte Ursula von der Leyen pesrönlich im Fernsehen  im Januar 2015:

 



 

3.2 Bundesaufsichtsämter (3)
Das  sind selbständige Bundesbehörden im Geschäftsbereich eine Bundesministers.
Sie haben bestimmte Aufsichtsfunktionen über eine bestimmte Sparte. Grundlage ist immer mindestens ein Gesetz.

1. Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen; (BAV)
     Personalstruktur:
         Präsident: Josef Hecker (davor: Helmut Müller)
         Sprecherin: Elke Washausen-Richer
     Etat:
         40 Mio DM    10 % davon zahlt der Staat,
                                 90 % werden von den Beaufsichtigten selbst bezahlt.
         Versicherungsunternehmen, die sowohl Sachversicherungen als auch Lebensversicherungen anbieten, dürfen (wegen eines Schlupfloches bei der neuen Steuerreform und einer
         Entscheidung des BAV) Gewinne und Verluste mit einander verrechnen.
         Nach der Steuerreform müssten Lebensversicherungen ihre Dividenden, die aus Aktien von angelegt Kapital stammen, nicht mehr versteuern. Sie können weiterhin abzugsfähige
         Rückstellungen bilden. So entstünden in der Bilanz Verluste, die mit Gewinnen der Sachversicherer verrechnet werden dürfen.
     (Quelle: „Eichel bestätigt Schlupfloch für Versicherer“, Handelsblatt vom 30.07.2001)
     Die Behörde (Sie besteht seit 100 Jahren.) soll in die „Allfinanzaufsicht eingegliedert werden - wurde sie aber bisher nicht.
     Sie soll die „Riester-Angebote“ zertifizieren.
     Im Ausland werden Versicherungsgesellschaften alle drei bis fünf Jahre überprüft - in Deutschland nur alle 10 Jahre.
     Das gesamte Anlagevermögen der Brache liegt bei 1 500 Mrd DM

 

2. Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen; (BAKred)
  
Es ist dem Bundesfinanzministerium unterstellt.
    Sie ist eine selbständige Bundesoberbehörde, die die Aufsicht über die Banken ausübt.
   
Gründung: 1962
    Chef/Mitarbeiter: Volker Pietsch
   
Sitz: Bonn
   Aufgaben:
        o zentrale Erfassung von aller Konten in einer Konten-Zentral-Datei,
             Zweck: Terrorismusbekämpfung und Steuerhinterziehung (?)
             (Es gibt etwa 300 Mio. Konten.)
             (Es gibt etwa 2 900 Kreditinstitute.)
        o Kontrolle des gesamten Kreditkartengeschäfts
             Es soll im Bundesfinanzministerium eine neue
                     „Zentralstelle für verfahrensunabhängige Finanzermittlungen“ eingerichtet werden.
                     Sie soll einen Anfangsverdacht auf Geldwäsche auswerten und an die Ermittlungsbehörden weiterleiten.
        o Die Aufsicht über Versicherungen und Banken soll verstärkt werden.
             - Inhaber-Kontrolle (zur Verhinderung der Gefahr der Geldwäsche durch den Erwerb von Finanzinstituten.
             - Einrichtung von EDV-Systemen zur Überprüfung des Massengeschäft großer Banken, die die Banken bezahlen müssen.
        (Quelle: Kontrollpaket gegen Geldwäsche und Terrorismus“, Handelsblatt vom 8.10.2001)

3. Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel; (BAWe)
  
Das ist eine Bundesoberbehörde, die die Funktionsfähigkeit der Märkte und Derivate insbesondere unter dem Aspekt des
    Anlegerschutzes sichert.
    Sie ist dem Bundesministerium für Finanzen unterstellt.
    Das Bundesaufsichtsamt hat weniger Macht als die US-Amerikanische Börsenaufsicht SEC.
   Personalstruktur:
        Präsident: Georg Wittich
        Vize-Präsident: Georg Dreyling
        Sprecherin: Sabine Reimer, Regina Nößner, Christian Pawlik,
        Abteilungsleiter für Marktüberwachung: Thomas Eufinger
        Abteilungsleiter für Anlegerschutz: Günter Birnbaum
    Aufgaben:
        o Überwachung des Insiderhandels* und der Ad-hoc-Mitteilungen (* kann bisher und auch weiterhin nur die Justiz bestrafen.)
             Mit dem Vierten Finanzmarktförderungsgesetz sollen die Befugnisse deutlich ausgeweitet werden.
        o Kurs- und Marktmanipulationen (bisher Ländersache)
        o soll Leerverkäufe begrenzen oder gar untersagen können,
        o soll Zugriffsrechte über Daten hinsichtlich eine Pensions- und Wertpapiergeschäfts anfordern dürfen,
   
Rechte:
        o Das BAWe darf bei Verdacht auf Insiderhandel die Depotunterlagen einer Bank für einen unbegrenzten Zeitraumes verlangen.
             (Bisher nur 6 Monate)
        o Bei jedem Wertpapiergeschäft müssen die Kreditinstitute die dazugehörige Depot-Kennziffer mitteilen.
             (Bisher musste nur mitgeteilt werden, ob es sich um ein Eigengeschäft oder um einen Kundenauftrag handelt.)
        o Kursmanipulationen und der Missbrauch von Ad-hoc-Mitteilungen zu Werbezwecken kann mit Bußgeldern geahndet werden.
             (Bisher ohne Sanktionen)
        o Für Kursmanipulationen gilt zukünftig:
             Der Versuch wird mit Bußgeldern geahndet.
             Die tatsächliche Manipulation wird als Straftat verfolgt.
   Mangel:
        Es gibt (auch nach dem neuen Gesetz) keine spezielle Staatsanwaltschaft für Finanzmarktdelikte.




 

3.3 Bundesagenturen (5 + 2)
Das sind obersten Bundesbehörden, die einen direkten Bezug zur Gesellschaft (Volk, Arbeitslose, Unternehmen) haben.

1. Bundesagentur für Außenwirtschaft (Bfai); Köln
   
Bfai Abk. für „Bundesstelle für Außenhandelsinformationen“ (???)
    
(Servicestelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit)
 
    Funktionen:
           hilft in Rechtsfragen und mit Informationen über die dortigen Märkte.
           Büros in Paris und London sind geschlossen.
           macht nun Werbung in Zeitungen (Handelsblatt) und im Fernsehen (n-tv)
          
bietet Informationen für Auslandsmärkte:
                Länder, Branchen, Recht, Kontakte, Zoll, Analysen und Trends und Kataloge
     Adresse:
           Agrippastraße 87-93
           5076 Köln
           Tel.: 0221 2057-0
           E-Mail: info@bfai de

        
Internetadresse: www.bfai.de
     Personen:
           HerxAktuelles:
           Deutschland hat seinen Rolle als Exportweltmeister verteidigt.
           Doch China setzt seinen Aufholjagd fort und hat den zweiten Platz von den USA übernommen und den Abstand zu            Deutschland verringert,
           Im zweiten Quartal 2007 wurden die Exporte Deutschlands um 19,1 % auf 239 Mrd Euro gesteigert.
           (Quelle: „Deutschland verteidigt Titel als Exportweltmeister“, Handelsblatt vom 21. August 2007)
           Im 1. Quartal 2008 wurden Waren und Güter für 379,1 Mrd US-Dollar  exportiert.

2. Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH; Frankfurt/Main [Deutsche Finanzagentur]
    
Geschäftsführer:
           Carsten Lehr früherer Dresdener Bank-Manager, er löst den ehemaligen Finanzstaatssekretär Gerd Ehlers ab
           und wird die Agentur, die das Schuldenmanagement des Bundes managt, leiten.
          
(Quelle: „Finanzagentur bekommt neuen Geschäftsführer“, Handelsblatt vom 5. Juni 2008)
           Vorher: Gerhard Schleif (59) operatives Geschäft
           Er war früher Redakteur beim Handelsblatt und arbeitet 20 Jahre lang als Banker unter anderem im            Anleihegeschäft tätig.

           (Quelle: „Banker im Bundesdienst“, Handelsblatt vom 21. Februar 2006)
           Co-Geschäftsführer; Carl Heinz Daube
           (Quelle: „Finanzagentur bekommt neuen Geschäftsführer“, Handelsblatt vom 5. Juni 2008)
           Früher: Werner Glatzer (46) (ab Mai 2005)
                Er war vor 5 Jahren Unterabteilungsleiter bei der Agentur, zuletzt Chef des Leitungsstabes bei Hans Eichel.
                Wird für die Verwaltung zuständig sein und engen Kontakt mit dem Finanzministerium halten (vorher war
                Eberhard Tschentke Co-Geschäftsführer. Er hatte im Februar 2005 vorzeitig seinen Hut genommen.
    
Gründung:
           2000 Arbeitsaufnahme im Juni 2001 (unter Hans Eichel)mit 28 Mitarbeitern. Zuvor war das Aufgabe der Deutschen Bundesbank
          
(Quelle: „Banker im Bundesdienst“, Handelsblatt vom 21. Februar 2006)
    
Mitarbeiter: rund 100
    Privatwirtschaftliche Agentur (GmbH), die dem Finanzministerium untersteht und der alleinige Gesellschafter ist.
     Aufgaben:
           Steuert die Refinanzierungsgeschäfte des Bundes. („Kapitalmarktauftritte des Bundes“) Alle Geld- und Anleihetransaktionen, sowie alle Zins- und
           Währungsmanagement.(= Schuldenmanager des Bundes)
           Sie ist auch für die Liquiditätssteuerung zuständig.
           (Diese Aufgabe lag davor noch bei der Bundesbank.)
           Die Zinskosten sollen gesenkt werden Ab 2010 sollen sie um 0,5 bis 0,75 Mrd Euro gesenkt werden!
           Wichtig: Die Bindung an den Investor
           vermehrter Einsatz von Zinstauschgeschäften („Swaps“ *): bisher 40 Mrd Euro nun im Jahre 2004 rund 80 Mrd. Euro.
           * Bei einem („Swap“ kaufen Marktteilnehmer feste jährliche gegen variable Zinszahlungen.
           Das damit verfolgte Ziel: Senkung von Zinskosten und Risikostreuung.
    
Verfahren:
           Anleihen des Bundes werden im Auktionsverfahren angeboten.
           Zugelassen sind zum Bieterverfahren sind etwa 40 Banken. Um zu dieser Bietergruppe zu gehören, müssen diese Banken jährlich 0,05 % der neuen
           Bundesschuld ersteigern.
           Oft werden Anleihen aufgestockt.
           Neue Produkte: Dollar-Anleihen und eine Anleihe deren Verzinsung an die Inflationsrate gekoppelt ist.
    
Volumen: 900 Mrd Euro
           In diesem Jahr wird der Bund Anleihen und Geldmarktpapiere über insgesamt 219 Mrd Euro begeben!
           (Quelle: „Finanzagentur behält Schleif als Chef“, Handelsblatt vom 31.05.2005)
           Im Jahr 2006  wird der Bund Anleihen und Geldmarktpapiere über insgesamt 230 Mrd Euro begeben!
           Das ist die höchste Summe überhaupt.
          
(Quelle: „Banker im Bundesdienst“, Handelsblatt vom 21. Februar 2006)
 
   Besonderes:
           Sie soll in diesem Jahr  2006 mit der Bundeswertpapierverwaltung zusammengelegt werden.
          
(Quelle: „Banker im Bundesdienst“, Handelsblatt vom 21. Februar 2006)
         Es gibt ein neues Gesetz: „Finanzmarktstabilisierungs-Fonds-Gesetz

3. Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA);
    Bonn
     Adresse:
           Tulpenfeld 4
           53113 Bonn
           www.bundesnetzagentur.de
          Außenstelle Berlin
           Seidelstr. 49
           Tel.: 43 74 – 0
           Störungsannahme
           Tel.: 01803 23 23 23          
           Fehrbelliner Platz 3
           Tel.: 2 24 80 - 0
    
Präsident und Geschäftsführer:
           Matthias Kurth (seit 2001) nunmehr
Jochen Homann ().  Er wurde zum 1. Februar 2012 Nachfolger von Matthias Kurth (SPD).
    Sprecher:
           Rudolf Balz
    
Aufgaben:
           Überwachung der Liberalisierung der Strom-, Gas-, Telekommunikations- und Postmärkte.
           Sie untersteht dem Bundeswirtschaftsministerium.
    Anzahl der Strom- und Gasnetzbetreiber:
           1 600 Netzbetreiber
    Rechte:
           Informations- und Untersuchungsrechte sowie Sanktionsmöglichkeiten
    Rechtsgrundlage:
           Energiewirtschaftsgesetz (Die Novelle trat im Sommer 2005 in Kraft.)
           Im Abschnitt „Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung“ heißt es,      dass die Betreiber auf Verlangen Auskünfte über die technische Verhältnisse zu geben
           haben.
    Strittig oder Vorwurf:
           Zu hohe Preise für die Nutzung ihrer Netze
           Bau und Instandhaltung der deutschen Stromnetze tragen rund zu einem Drittel zur Stromrechnung der Verbraucher bei.
           (Quelle: Bundesnetzagentur prüft Versorger“, Handelsblatt vom 29.11.2005)
    Aktuelles:
           Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsministerium Jochen Homann wird zum 1. Februar 2012 neuer Chef der Bundesnetzagentur.
           Er wird Nachfolger von Matthias Kurth (SPD).
           Dieser hatte offensichtlich auch nach dem Regierungswechsel SPD-Anhänger in hohe Positionen in Ämtern und Behörden gebracht.
           Der Wirtschaftsminister Philipp Rösler hatte den Beirat  der Bundesnetzagentur gebeten, geeignete Kandidaten vorzuschlagen.
           Es wurden genannt:
                der Bundestagsabgeordnete Johannes Singhammer (CSU),
                die frühere baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner,
                den Leiter der Abteilung Luft- und Raumfahrt im CSU geführten Bundesverkehrsministerium Gerold Reichle
           Die Entscheidungskompetenz blieb aber bei der Bundesregierung.
          
Jochen Homann ist parteilos gilt aber als der CDU nahe stehend.
           Vizepräsident wird Peter Franke.
           Er ist leitender Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Wohnen und Verkehr.
           Die wichtigsten Aufgaben:
                Es müssen über 4 000 km Starkstromleitungen gebaut werden.
              Die Stabilität der Netze ist besonders wichtig. (Dafür hat sie weitreichende Befugnisse erhalten.)
                Sie soll den gesamten Prozess der Energiewende  überwachen.

           Der Vorsitzende des Beirates ist Eduard Oswald.
           (Quelle: „Homann neuer Präsident der Bundesnetzagentur“, Behörden-Spiegel, Januar 2012)

4. Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
     [Siehe auch unter 4.5 Bundesanstalten (25 und 25 Institute) unter
17. Bundesanstalt für Arbeit (BA).  
     Dort sind mehr Informationen.
     Die falsche und doppelte Einordnung kam durch die Umbenennung von „Bundesanstalt“ in „Bundesagentur“ zustande.
]
    Geschichtliches:
           gegründet 1952
(Vorgängerorganisation 1927) als Körperschaft öffentlichen Rechts zur Durchführung der Arbeitslosenversicherung, Arbeitsvermittlung,
           Berufsberatung und Ausbildungsförderung,
    Aufgaben:
           Zentrale Bundesbehörde für Arbeitsvermittlung, Abwicklung und Arbeitslosenvermittlung, Berufsberatung und Fortbildung

    Adresse:
           Regensburger Str. 104
           90478 Nürnberg
           Tel.: 0911/179-0
           Internetadresse: www.arbeitsagentur.de
    Vorstandsvorsitzender:
           Frank-Jürgen Weise
                Vorher:
Bernhard Jagoda (CDU); nunmehr: Florian Gerster (SPD) nunmehr Frank-Jürgen Weise (seit 2004)
                Er übernimmt nun auch und die Leitung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
     Sprecher:
           Anja Huth, Klaus Vater; Eberhard Mann,
Bernd Eikemeier
     Vizepräsident: Alt
     Vorstand: Weise
     Verwaltungsrat (als Selbstverwaltungsorgan):
           21 Mitglieder
           Es sind Arbeitgeber, Gewerkschaften und öffentliche Hand paritätisch (zu je einem Drittel vertreten.)
     Vorstandsvorsitzender (oder Verwaltungsratsvorsitzender?):
           Der Vorsitz wird alternierend gewechselt.(?)
                Christoph Kannegießer (Arbeitgebervertreter)
                Ursula Engelen-Kefer (Gewerkschaft) 2)
           Arbeitgebervertreter:                   

           Gewerkschaftsvertreter:  
           Vertreter der öffentliche Hand:
    Aufsichtsrat:
           Werner Tegtmeier (SPD) Staatssekretär im Arbeitsministerium
    
Anzahl der Arbeitsämter: 181 2)
 
   Zahl der Mitarbeiter: 86 000 (!), davon 8 300 für die Vermittlung von Arbeitslosen
                                            90 000 Beschäftigte 2)

           inzwischen rund 90 000
     Modellprojekt:
           In 14 Städten wurde der Betreuungsschlüssel von 235 auf 70 Arbeitslose gesenkt.
           Es findet eine wissenschaftliche Begleitung statt. Das Modellprojekt ist bis Ende 2008 befristet.
          
(Quelle. Harenberg „Aktuell 2008“ - Das Jahrbuch- Meyers Lexikonverlag 12008, Seite 791)
    
Finanzierung:
     Einnahmen:
           o Das Arbeitsamt nimmt 49 Mrd. € an Beiträgen zur Arbeitslosenvermittlung ein.
           o Der Beitragssatz beträgt 6,5 % vom Bruttolohn.
           o Der Rest sind Steuergelder.
     Ausgaben:
           o Für 2001 soll der Etat 52 Mrd € betragen. 2)
           o Für 2002 soll der Etat 54 Mrd € betragen. 2)
           o Der größte Posten mit 25,3 Mrd. € für 2002 ist das Arbeitslosengeld.
                (Das sollen 800 Mio. € mehr sein als 2001.)  2)
           o Andere Leistungen sind:
                berufliche Qualifikationen,
                Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen,
                Strukturanpassungsmaßnahmen. 2)
           o Rund 100 Mrd. DM gibt die BA für die Bekämpfung und Bewältigung der Folgen der Arbeitslosigkeit im Jahr in D. aus.
           o Der so genannte Eingliederungstitel innerhalb der aktiven Arbeitsmarktpolitik soll im Etat 2002 betragen:
                14,2 Mrd. € DM
           o Das Arbeitslosengeld soll 25,2 Mrd € betragen.
    Besonderes:
           Nun will man sogar die Pensionslasten der Beamten der „Bundesagentur für Arbeit“ mit den Beiträgen der Versicherten finanzieren.
           Dazu soll ein Fond zur Finanzierung künftiger Pensionslasten gebildet werden. Als Startkapital sollen 2,5 Mrd. Euro eingezahlt
           werden. Außerdem sollen jährlich Einzahlung aus dem BA-Haushalt erfolgen. Für 2008 sind 424 Millionen Euro eingeplant.
           (Quelle: „BA-Finanzen rutschen in Minus“ Handelsblatt vom 1./2./3. Februar 2008)

           Die Bundesagentur hat mindestens zwei Tochtergesellschaften:

4.1 Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)
   
[Siehe unter 4.5 Bundesanstalten (25 und 25 Institute) unter
17. Bundesanstalt für Arbeit (BA). Dort sind mehr Informationen.[
     Direktor:
           Stinger (???)
           Vizechef: Allmendinger (?) Vizechef: Ulrich Walwei, Joachim Müller
    
Wissenschaftler:
                Eugen Spitznagel
                Susanne Wenger
    
Kosten:
                2000                     72,6 Mrd. DM
                2001                     70,5 Mrd. DM
    Weitere Informationen:
           o Die Prüfung des Rechnungshofes bei fünf Arbeitsämtern hat ergeben, dass von 5 127 Vermittlungen 640 nicht überprüfbarwaren, weil die Daten bereits
                gelöscht waren.
                Von den verbleibenden 4 487 Vermittlungen seien 3 008 (71,2 %) falsch verbucht worden. 2)
           o Die BA will 2001 selbst 3,8 Mio Vermittlungen durchgeführt haben.
                Das stimmt so nicht, sagt der Bundesrechnungshof.
           o In eine internen Anweisung der BA heißt es: Die Dienststellen sollen auf eine klare Trennung zwischen klassischer Stellenvermittlung und Stellenbesetzung
                durch Mitwirkung achten.
           o Fast die Hälfte wird (2001 rund 44 Mrd. DM) in die aktive Arbeitsmarktpolitik fließen.
                Darunter versteht man:
                       berufliche Weiterbildung,
                       Hilfen für Existenzgründer,
                       Ausbildungsbeihilfen,
                       Eingliederungshilfen für Behinderte,
                       Strukturanpassungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.(ABM)
           o Sie benutzen das System SIS „Stelleninformationssystem“
           o Die etwa 900 privaten Personalvermittlungen, die im Bundesverband Personalvermittlung (BPV) zusammen geschlossen sind, haben etwa
                130 000 Vermittlungen pro Jahr durchgeführt, für die Arbeitgeber ein Honorar zahlen.
           o Das neue „Job-Aktiv“-Gesetz [129 Seiten lang(?)] soll 3 000 neue Stellen schaffen;
               
davon       1000 direkt
                       1000 durch Umschichtung und
                       1000 durch Auslagerung von Aufgaben an externe Agenturen
           o Das neue Projekt „Kapital für Arbeit“
3) beinhaltet, dass eine Firma, die einen Arbeitslosen einstellt, 100 000 Euro erhält.
                Es besteht zu gleichen Teilen aus einen zinsverbilligten Fremdkapitaldarlehen und einen eigenkapitalähnlichen nachrangigen Darlehen.
                Es gilt für mittelständische Unternehmen und Freiberufler.
                Die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Die Firmen wurden erstmals einem Rating unterzogen.
                Es unterscheidet vier Risiko-Klassen.
                Die Finanzierung erfolgt über die KfW die dafür mindestens 5 Mrd. Euro bereitstellt.
                Das reicht für 50 000 Menschen.
 
   Offene Fragen:
           1. Handelt es sich um Langzeitarbeitslose?
                Nein! Es gilt für Arbeitslose allgemein und für von Arbeitslosigkeit bedrohte und für geringfügig Beschäftigte!
           2. Für welchen Zeitraum muss sie diese einstellen? für mindestens 12 Monate
                Warum erfolgt die Finanzierung nicht über die BA?
3)
     Quellen:    
                1: „“Mehr kann ich nicht für sie tun““, (Fördern und fordern) Handelsblatt vom 06.02.2002
                2. „Massive Zweifel an der Job-Statistik“, Handelsblatt vom 06.02.2002
                3. „Clement gibt Druck der Gewerkschaften nach“, Handelblatt vom 1./2.11.2002
     Die Bundesagentur hat eine weitere Tochtergesellschaft mit der Bezeichnung
    Aktuelles:
           Der Vizepräsident Müller sagt, dass der Mindestlohn keine Arbeitsplätze kostet.
           (Quelle: „Mindestlohn kostet keine Arbeitsplätze“; Fernsehsender n-tv, Videotext-Tafel 111 am 28. April 2014)

4.2 Zentrale Auslands und Fachvermittlung (ZAV) [Sie ist doppelt]
     Sie vermittelt Arbeitslose ins Ausland. In Berlin und Brandenburg wurden letztes Jahr 1 000 Arbeitslose vermittelt .B. Köche, Baufachleute und Kellner
     (Quelle: „Arbeitslose finden Jobs im Ausland“. Fernsehsender rbb , Videotext-Tafel 130 am 14.April 2010)
     Sie sucht neuerdings auch Fachpflegekraft im Ausland z.B. in den Philippinen. In Deutschland fehlen rund 30 000 Fachpflegekräfte.
     Chefin: Monika Varnhagen
     (Quelle: „Deutschland sucht Pflegekräfte“ ,Fernsehsender N24 Videotext-Tafel 123 am 1. April 2013)

 

5. Deutsche Energie-Agentur (DENA),  
       Geschäftsführer: Stephan Kohler
              Wird gemeinsam vom Bundeswirtschaftsministerium und vom Bundesumweltministerium betrieben.
              Eine Befragung der Hausbesitzer, die in den letzten 5 Jahren ihr Haus saniert haben, hat ergeben:
                   46 % heizen mit Holz (vor 5 Jahren waren es 30 %)
                   20 % setzen bei Wärme auf Solarenergie
              (Quelle: ARD Videotext-Tafel 513 am 10. 10. 2009)

 

3.4 Bundesinstitute und Bundesforschungsinstitute (14 und 141 untergeordnete Institute)
Sie sind (ebenso wie Bundesforschungsanstalten) häufig untergliedert in Außenstellen und Nebenämtern und ähnliches.

1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm); Bonn
    Adresse:
         Kurt Georg Kiesinger Alle 3
     Aufgaben:
         Zulassung von Medikamenten.
         Das Bundesgesundheitsamt wurde vor 10 Jahren aufgelöst.
         Das Bundesinstitut gilt den Pharmakonzernen als Bremsklotz.
         Die Engländer halten in Europa den Schnelligkeitsrekord für die Zulassung von Medikamenten mit 8 Monaten.
         In Deutschland dauert es durchschnittlich 15,8 Monate.
         Gesetzlich vorgegeben ist einen frist von 7 Monaten.
         Der Umsatzausfall für ein viel verordnetes Medikament im europäischen Markt liegt nach Berechnungen des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller bei
         rund 540 000 Euro pro Tag. (Bei einem Nischenpräparat seien
         es rund 13 500 Euro.)
         Allein für den deutschen Markt würde die Verzögerung der Zulassung zwischen 2 300 bis 90 300 Euro pro Tag ausmachen.
        
(Quelle: Pharma-Agentur will schneller genehmigen“ Welt am Sonntag vom 12. September 2004)
    
Präsident:
         Nunmehr Walter Schwerdtfeger; Davor Harald Schweim (bisher ungekündigt, seit 2001 im Amt, ins Gesundheitsministerium versetzt)
        Neu: Reinhard Kurth (61) (in Personalunion mit dem Robert-Koch-Institut; RKI seit 1999;)
         Er ist Mediziner Biochemiker und Molekularbiologe.
         Er will nun das Institut nach dem Prinzip einer Agentur umbauen. Es soll ein Vorstand eingesetzt werden.
         Es wurde zu stark sequenziell und zu wenig parallel gearbeitet.
        
(Quelle: Pharma-Agentur will schneller genehmigen“, Welt am Sonntag vom 12. September 2004)
         Prof. J. Löwer (Virologe und Biochemiker)
         Abteilungsleiter Arzneimittel: Urich Hagemann)
    
Mitarbeiter:
         rund 1 100 Mitarbeiter (Gottfried Kren, Dirk Wetzel,
    Europa:
         (Das deutsche Bundesinstitut ist die größte Behörde im europäischen Raum.
         Es gibt insgesamt 42 Zulassungsinstitute.
         Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA plant bis zum Jahre 2010 ein Netzwerk von vier oder fünf Ämtern.)
    Aktuelles:
 
        Es soll „Die Pille danach“ geben. Sie soll noch nach 5 Tagen nach der Befruchtung zum Abbruch führen.
         Sie soll rezeptfrei verkauft werden. Das will der Leiter der Abteilung Arzneimittel Ulrich Hagemann.
         (Quelle: „Die Pille danach“ ARD, Videotexttafel 533 am 19.10 2009)
         Bekämpfung von EHEC
         Es sollen nun auch Magen-Darm Präparate vom Markt genommen werden, die Stoffe enthalten, die aus Bockshornkleesamen hergestellt worden sind.
 
        (Quelle: „EHEC: Auch Arzneien zurückgeordert“ ARD, Videotexttafel 537 am 11.07. 2011)
         Nun sollen etwa 700 Generikaprodukte, die z.B. in Ausland getestet worden sind, die Zulassung durch die EU
         auf Eis liegen und wieder entzogen werden.
         Der Grund: Die Testmethoden (besonders der Firma in Indien BVK Biosiences) und die Testergebnisse sollen nicht den üblichen Standards entsprechen.
         In Deutschland sind etwa 46 Produkte betroffen  von den bei 17 Produkten Klage eingereicht worden ist.
         (Quelle: „Entzug der Zulassung“ ARD, Videotexttafel xyz am 23. 07 2015)
         (Quelle: „EU-Kommission stoppt Arzneimittel wegen gefälschter Studien“ Handelsblatt am 23. 07 2015)

2. Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) (mit 8 Fachbereichen)
     Präsident: Dieter Arnold
    
Planstellen: 756 davon 253 Wissenschaftler
    
Etat (ohne Baumaßnahmen): 51,8 Mio. Euro
     Aufgaben:
           ist für die Risikoeinschätzung von Chemikalien zuständig.
           Es untersteht erst seit Mitte Januar 2001 nicht mehr dem Gesundheitsministerium, sondern dem Verbraucherministerium (Landwirtschaftsministerium).
           Es soll dort den Kern des geplanten Bundesamtes für Verbraucherschutz werden.
     Problem:
           o Die EU – Kommission plant ein neues Zulassungsverfahren für Chemikalien: (Ein neues so genanntes Weißbuch)
                Das droht das deutsche Chemikaliengesetz zu unterlaufen.
                Es sieht vor, dass nur noch Unterlagen über neue Stoffe ab einem Produktionsvolumen von einer Tonne eingereicht werden müssen. (bisher 10 Kg)
                Damit könnte die Prüfung neuer Chemikalien eingeschränkt werden.
                (Es könnten so jährlich 200 Chemikalien ungeprüft auf den Markt kommen.)
           o Es sollen bis 2012 mindestens 1 350 hochgiftige Stoffe intensiv untersucht werden.
           o Es sollen darüber hinaus 30 000 Chemikalien datenmäßig erfasst werden.
                (In den USA wurden in den vergangenen 20 Jahren gerade mal 100 Chemikalien untersucht.

3. Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB); Berlin und Hauptsitz nunmehr in Bonn **
       Präsident:
             Manfred Kremer (60 Jahre seit Juli 2005 vorher war er Unterabteilungsleiter im Bildungsministerium**)
             (vormals Dr. Schmid)
     Sitz: Berlin; Fehrbelliner Platz 3
     Aufgaben:
         
betriebliche Berufsbildung, Forschungsprojekte;
             alle an der beruflichen Bildung Beteiligten sind einbezogen: Arbeitgeber, Gewerkschaften, Bund und Länder; Strukturforschung, Planung, Statistik der
             beruflichen Bildung, Lehr- und Lernprozesse, Vorbereitung der Ausbildungsordnung, Weiterbildung  des Ausbildungspersonals, Förderung der
             überbetrieblichen Ausbildungsstätten,
             Der Präsident hat sich angesichts der des Lehrstellenmangel für eine neue Kombination aus schulischer und betrieblicher Ausbildung auf der Grundlage des seit
             2005 geltenden Berufsbildungsgesetze ausgesprochen.
             (Quelle: „Suche nach dem dritten Weg“, Financial Times Deutschland vom 8. August 2005)
             (** Quelle: „Fünf Bewerber auf eine Stelle“, Financial Times Deutschland vom 12./13. August 2005)

4. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiBf (?) ); Wiesbaden
      Chef: Prof. Dr. .Nobert Schneider
     Aufgaben:
    
      Es stellt z.B. Studien:
 
     Ergebnisse:
             Deutsche Frauen wünschen sich im Durchschnitt 1,75 Kinder.
             Deutsche Männer wünschen sich im Durchschnitt 1,59 Kinder.
             Jede 4. Frau wünscht sich keine Kinder.
             Jeder 7. Mann wünscht sich keine Kinder.
          (Quelle Fernsehsender mdr Videotext-Tafel 122 vom 24.06.2006)
             Ein Drittel der Frauen und 40 % der Männer wollen ein Leben lang ledig bleiben.
             Zum Vergleich zu 1980 hat sich die Heiratswahrscheinlichkeit halbiert.
             (Quelle: „Bedeutungsverlust der Ehe“; ARD Videotext-Tafel 159 am 4.4.2010)
             Hans Bertram (Soziologe) nennt als Grund:
             Es fehle in jüngeren Jahren an Sicherheit. Deshalb verhalten sie sich durchaus rational, wenn sie keine feste Bindung eingehen.
             (Quelle: „Ehe verliert an Bedeutung“;  ZDF-Text-Tafel 139 am 4.4.2010)
     Aktuelles:
                   In Deutschland sind 40 % aller Haushalte Single-Haushalte.
                   Das wird in Europe nur noch übertroffen von Dänemark mit 46 % und von Norwegen mit 41 %
                (Quelle: „Deutschland: Viele Single-Haushalte“; ARD, Video-Text-Tafel 143 am 1.3.2012)
                   Die Zahl der Geburten sinkt.
                   (Quelle: „Kinderkriegen ist unattraktiv“; n-tv  Video-Text-Tafel 112 am 17.12. 2012)
               Das Durchschnittsalter ist in Deutschland am höchsten. Es beträgt 45 Jahre
                   In Italien ist das Durchschnittsalter 43,8 Jahre.
                   In Bulgarien ist das Durchschnittsalter       42,7 Jahre.
                   In Irland ist das Durchschnittsalter nur      35 Jahre.
                   Das Durchschnittsalter in allen 22 EU-Staaten beträgt 41,5 Jahre.
                   (Quelle: „Deutschland hat die älteste Bevölkerung“. ARD-Text-Tafel 147 am 27.11.2013)
                   Eine Studie an der 12 400 Menschen teilgenommen, brachte nach drei Jahren folgenden Ergebnisse:
                   1. Mehr als sie Hälfte der Beziehungen hatte nach drei Jahren bei getrennten Wohnen Bestand.
                   2. Etwa 15%  der Beziehungen scheiterten
                   3. Etwa ein Drittel der Beziehungen zog während dieser Zeit in eine gemeinsame Wohnung.
                   (Quelle: „Getrennte Wohnung ist gut für Paare“ ARD-Text –Tafel 143 am 20.März 2014)
     Aktuelles:
             Immer weniger Geschiedene heiraten  ein zweites Mal. Im Jahre 2014 waren es knapp 48 %,  im Jahre 1990 waren  es noch mehr als 60 %
          (Quelle: „Immer weniger Geschiedene heiraten  ein zweites Mal“; ZDF, Video-Text-Tafel 127 am 22.7.2015)
             Das Durchschnittsalter steigt an: 1995 lag es bei 40 Jahren heute liegt es bei 44,1 Jahren.
             Deutschland ist nach Japan das Land mit der dem höchsten Durchschnittsalter.
          (Quelle: „Durchschnittsalter ist gestiegen“; ARD, Video-Text-Tafel 14e1 am 28.12.2015 um 16 Uhr)
             Neueste Prognosen:
                   Mädchen werden im Durchschnitt               82,9 Jahre alt.
                   Jungen werden im Durchschnitt                  77,7 Jahre alt.
               (Quelle: „ZDFzeit: Pflege-Check“; ZDF, Programmhinweis in tv14Nr.5 auf Seite 62 auf die Fernsehsendung am 8.März 2015 um 20.15 Uhr)
             Die Zahl der Geburten in Deutschland hat sich erstmals seit 35 Jahren erhöht.
             Bei Frauen des Jahrgangs 1973 lag die durchschnittliche Geburtenzahl bei 1,56 Kindern.
             Die niedrigste Zahl von Geburten hatten Frauen des Jahrgangs 1968: sie hatten durchschnittlich 1,46 Kinder.
             Dies stellt Martin Bugard fest.
          (Quelle: Fernsehsender ARD Videotext-Tafel 140 vom 23.09.2016)



5. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR); Berlin (– Risiken erkennen – Gesundheit schützen –)
    
Es hat sein Arbeit am 1. November 2002 aufgenommen. [„Federal Institut for Risk Assesment“]
       untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
       Es ist eine bundesunmittelbare Anstalt öffentlichen Rechts. (angeblich frei von wirtschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Interessen)
       Es ist das nationale Gegenstück zu der „Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
     Adresse:
             14 195 Berlin, Thielallee 88 – 92
             Postfach: 33 00 13    D- 14 191 Berlin Dahlem
             (Weitere Standorte: Berlin Mariendorf und Berlin Alt Mariendorf)
             Internetadresse: www.bfr.bund.de
             Tel..
030 18412-0
             E-Mail:
bfr@bfr.bund.de
      
Aufgaben:
          Lebensmittelsicherheit:
          Biologische Sicherheit
          Chemikaliensicherheit
          Produktsicherheit:
          Risikokommunikation:
         
Es gibt einen Jahresbericht heraus „Annual Report“.
            
„Das Bundesinstitut für Risikobewertung ist nach eigenen Angaben das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher
             Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen
             Verbraucherschutzes erstellt.
             In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen.
             Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen die im Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
             Es ist einen rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.“
      
      (Quelle: Stellenausschreibungen für wissenschaftliche Mitarbeiter [z.B. Kzf.: 338/2006] im Tagesspiegel vom 2. April 2006)
                                                                                            und Kzf: 497/2008)
             (Teile von BgVV sollen in die BfR übertragen werden!)
             befasst sich z.B. mit Glutamat
             Nach den neuen Vorgaben der EU müssen 30 000 Stoffe überprüft werden.
          Internetinformationen: www.dtcp.de
             Befasst sich mit Möglichkeiten des Ersatze von Tierversuchen.
             Doppelte Versuche sollen vermieden werden.
             (Alle 15 Minuten stirbt ein Tier wegen der Tierversuchein Deutschland.)
     Präsident:
             Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel
       Vizepräsident:
             Prof. Dr. Reiner Wittkowski
       Leitungsbüro: Dr. Torsten Herold
       Grundsatzangelegenheiten und strategische Planung: Dr. Torsten Herold
       Controlling/Audit: Dr. Horst Damaskis
       QM-K QM-Koordination: Dr. Hans-Wilhelm Hembeck
       IT-K IT Koordination3: Boris Orywahl-Wild
      
Organisation:
             9 Abteilungen mit bis zu 6 Referaten :
                   1. Verwaltung: Heike Morisse
                   2. Risikokommunikation: Dr. Gaby-Fleur Böl
                   3. Wissenschaftliche Querschnittsaufgaben: Prof. Dr. Reiner Wittkowski
                   4. Biologische Sicherheit:  Prof. Dr. Bernd Appel
                   5. Lebensmittelsicherheit: Prof. Dr. Dr. Alfonso Lampen
                   6. Chemikaliensicherheit: Dr. Ursula Banaslak
                   7. Sicherheit von Verbrauchernahen Produkten : Dr. Dr. Andreas Luch
                   8. Sicherheit in der Nahrungskette: Dr. Monika Lahrssen-Wiederholt
                   9. Experimentelle Toxikologie und ZEBET: NN
       Wissenschaftlicher Beirat mit 11. Vertretern von Universitäten und Instituten
      
Mitarbeiter:
             insgesamt 600 davon 250 Wissenschaftler
             Zoonose???
            
Herneck (?), Andreas
             Herr Dr.
(Lüppo?) oder Lappa ß-Ellerbroeck (Tel.: 030/84 12- 21 21)
             Frau Prof. Dr. Gundert-Remy (Tel.: 030/84 12 – 33 00)
             Dr. Ursula Banasik (Abteilungsleiterin für Lebensmittelsicherheit)
             Dr. Heidi Wichman-Schauer
       (Quelle: Organigramm im Behörden Spiegel vom Juli 2011)
     Ausstattung:
             modernste Labors. Tierställe und Schlachtanlagen,
             Hörsaal für 500 Personen
     Aktuelles:
                   Der Gen-Reis LL601 soll nicht gesundheitsgefährdend sein.
                   (Quelle: ZDF, Video-Text, Tafel 139 am 12.09.2006)

6. Bundes(forschungs-) Institut für Tiergesundheit Insel Reims (?)
    
Chef:  Thomas Mettenleiter (Virologe)
     Hotline für Vogelgrippe: 01888/ 75 435

7. Deutsches Archäologisches Institut (DAI), Bonn
    Tel.: 01888/7711-0
        Internetadresse: www.dainst.de
        Präsident: Prof. Hermann Parzinger
          (seit 2003; wird nun Präsident der „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“)
     Quelle: „Parzinger sieht in Preußenstiftung „Riesenaufgabe“; Tagesspiegel vom 9. Juni 2007)

8. Paul-Ehrlich-Institut, Bundesamt für Sera und Impfstoffe (PEI); Langen/Hessen
    Tel.: 06103/77-0
    Internetadresse: www.pei.de
     untersteht dem Bundesministerium für Gesundheit
     Es befasst sich aktuell mit den Risiken und Folgen der Schweinegrippe (H1N1) und den Risiken und Folgen der
     anvisierten Schutzimpfung.
    
Geschäftsführer: Johannes Löwer

9. Robert-Koch-Institut
    Tel.: 01888/754-0
    Internetadresse: www.rki.de
    Präsident: Jörg Hacke (?),
          vorher: Reinhard Kurth Neu: Reinhard Kurth (61)
              (Seit 1999 in Personalunion mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm); Bonn

    Vizepräsident. Reinhard Burger
    Sprecherin: Susanne Glasmacher (in Berlin) ?
    Aufgaben:
          befasst sich unter anderem mit
          o der Vogelgrippe Hotline: 01888/75435
          o der Frühsommer–Meningitis-Enzephalitis (FSME)
              2000                                 274 Fälle
              2005                                  417 Fälle
              Experte Süss
              (Quelle: n-tv Videotext-Tafel 129 am 8.01.06

10. Institut für Arbeit und Berufsbildung (?) (IAB)
     (Das ist eine 100%ig Tochter der Bundesanstalt für Arbeit, BA)


11. Goethe-Institut
     Es unterhält 141 Institute in 76 Ländern!!!
     Es
untersteht dem Außenministerium.
    
Sitz:
    
Aufgaben:
              Soll deutsche Kultur im Ausland verständlich machen.
             
Die Goethe-Institute, die im Ausland die deutsche Kultur vertreten, ist in den politischen Einfluss geraten:
              Etliche Institute wurden geschlossen; die Etats wurden gekürzt.

    
Generalsekretär: Hans-Georg Knopp (60) Er war vorher Leiter des Berliner „Haus der Kulturen der Welt“
                                                        vorher: Andreas Schlüter (47) vorher: Horst Harnischfeger
          (Quelle: „Kulturarbeit ist das Bohren dicker Bretter“, Tagesspiegel vom 23. Januar 2005)
    
Präsidentin: Jutta Limbach (ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes)
         
Der ZDF-Intendant Stolte sollte ursprünglich Generalsekretär der Goethe-Institute werden, ist aber durch Politiker daran gehindert
          worden.
          (Das hat Außenminister Fischer abgelehnt. )
          Dieter Stolte (67; Vertrag bis 14. März 2002; nach 20 Jahren)
          Er wollte danach Präsident der Goethe-Institute werden.
          Manfred Harnischfeger (Kommunikationschef [Medienberater] bei Bertelsmann.
          Außerdem ist er Professor für Kultur- und Medien-Management in Hamburg.
          Er wollte auch ZDF Intendant werden)
          Es gibt noch einen Wolfgang Harnischfeger in Berlin-Steglitz, der das Beethoven-Gymnasium leitet.
          Er war mal bei der Senatsverwaltung für Schulwesen!?
          Es gibt noch einen Manfred Harnischfeger. Er ist Direktor und Sprecher der Kommunikationsabteilung der Deutschen Post AG

 

12. (?) Institut für Staatspolitik (?)
     Sitz:
     Präsident:
     Mitarbeiter:
     Aufgaben:
     Finanzierung:

13.
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI); Berlin Dahlem (?)
     Geschäftsführer: Burkhard Wilke
     Mitarbeiter:
     Aufgaben:
             Es geht um die Prüfung von Organisationen, die Spenden einsammeln.
             Das Institut vergibt einen Spenden-TÜV.
             Er gilt jeweils für ein Jahr und muss dann neu beantragt werden.
             Gibt einen vertraulichen Bericht, der oft Auflagen enthält.
             Das Institut hat 2007 genau 231 Spenden-TÜVs ausgestellt.
             Es wurden insgesamt über 4 Mrd. Euro eingesammelt.
             (Quelle: Fernsehsender RBB Berliner Abendschau um 1930 Uhr am 6. Januar 2008)

14. Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mit 13 weiteren Instituten
     Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit; auf der Insel Riems
       Entstehung und Geschichtliches:
             Das FLI wurde 1910 als erstes virologisches Forschungsinstitut auf der Insel Riems gegründet.
             Es hat derzeit 650 Stellendavon 160 Wissenschaftler.
             Esbetreibt über 40 nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen. Diese sind nach ISO/IEC17025 akkreditiert.
     Adresse:
             Südufer10
             17493 Greifswald-Insel Riems
             Tel.: 0383517-0
             Telefax: 038351 7-151
             E-Mail: poststelle@fli.bund.de
             Internetadresse: www.fli.bund.de
     Präsident: Thomas Mettenleiter (Virologe)
     Aufgaben:
             Untersuchungen bei Verdacht auf Vogelgrippe
             Ist gemeinsam mit dem Paul-Ehrlich-Institut die Zulassungsstelle für Sera, Impfstoffe, Antigene und Nachweismetoden in der Veterinärmedizin
       Institute:
             1. Institut für Molekularbiologie, auf der Insel Riems
             2. Institut für Infektionsmedizin, auf der Insel Riems
             3. Institut für Virusdiagnostik, auf der Insel Riems
             4. Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger, auf der Insel Riems
             5. Institut für Immunologie, auf der Insel Riems
             6. Institut für Epidemiologie, auf der Insel Riems (derzeit noch in Tübingen)
             7. Institut für Molekularbiologie, auf der Insel Riems (derzeit noch in Wusterhausen)
             8. Institut für Tierernährung, Braunschweig
             9. Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen, Jena
             10. Institut für Molekulare Pathogenese, Jena
             11. Institut für Nutztiergenetik, Mariensee
             12. Institut für Tierschutz und Tierhaltung, Mariensee (der zeit noch in Celle)
             13. Institut für Molekularbiologie, auf der Insel Riems
 
      (Quelle:  „Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich de BMELV“, verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2012


15. Deutsches Jugend-Institut
    
Es arbeitet wohl mit der Bertelsmann-Stiftung zusammen.

16. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (?)
     Aufgaben:
             Es soll auf der Basis weltweiter Recherchen diagnostische, medizinische und operative Verfahren und Arzneimittel nach ihrem Nutzen für Kranke zu bewerten.
             Es soll diese Informationen Ärzten und Patienten zur Verfügung stellen.
             Damit soll auch die Verordnung teuerer Medikamente vermieden werden.
     Gesetzliche Grundlage:
         
Gesetz zur Gesundheitsreform
     Leiter:
             Peter T: Sawicki (Mediziner und Gründer des Kölner Instituts für evidenzbasierte Medizin)
     Träger
             Diese Institut ist nicht regierungsnah wie die Bundesministerin Ulla Schmidt wünschte, sondern eine Stiftung, die von Vertretern der Kassen, der Ärzte und den
             Krankenhäusern geführt wird.
             Im fünfköpfigen Stiftungsvorstand ist die Regierung durch Staatssekretär Theo Schröder vertreten.
             (Quelle: „Institut nimmt Arbeit auf“, Handelsblatt vom 23.Juli 2004)

17. Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

 

18. „Julius Kühn-Institut“ (JKI)
       Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen mit 15 Institute mit teilweise mehreren Standorten.
      
Es untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
       Entstehung und Geschichtliches:
              (Es besteht seit 1. Januar 2008.
              Das JKI ist eine Forschungseinrichtung und Bundesoberbehörde.
              Sie kann auf eine hundertjährig Geschichte auf den Gebieten des Pflanzenschutzes und der Züchtungsforschung zurückblicken, weil es aus drei/vier
              renommierten Forschungseinrichtungen des BMELV hervorgegangen ist.
              1. Biologische Bundesanstalt für Land und Forstwirtschaft (BBA),
              2. Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ) und zwei
              3. Instituten der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft.
       Hauptanschriften:
              Erwin-Baur-Str. 27
              06484 Quedlinburg
              Fon: 03946 470
              und
              Messeweg 11/12
              38104 Braunschweig
              Fon: 0531 299-5
              Internetadresse: www.jki.bund.de
              Referat für Presse und Information: Fon: 0531 299- 32 04
              www.pressestelle@jki.bund.de
       
Leitung:
              Präsident und Professor Dr. Georg F. Backhaus
              Vizepräsident: Dr. Gerhard Gründermann
              Verwaltungsleiter: Regierungsdirektor Klaus Kasprzyk
       Mitarbeiter:
               ca. 1 100 inkl. Teilzeitstellen
       Institute des Julius Kühn-Instituts:
              1. Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde, Braunschweig
              2. Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland; Braunschweig
              3. Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen; Quedlinburg, Groß Lüsewitz
              4. Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst; Braunschweig, Münster (soll auf gelöst werden)
              5. Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst; Quedlinburg, Dresden-Pillnitz
              6. Institut für Pflanzenschutz in Obst und Weinbau; Dossenheim, Siebeldingen, Bernkastel-Kues (soll auf gelöst werden)
              7. Institut für Rebenzüchtung; Siebeldingen
              8. Institut für Epidemiologie und Pathogendiagnostik; Braunschweig, Quedlinburg (soll auf gelöst werden),
                                                                                                                                       Münster (soll auf gelöst werden)
              9. Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz; Quedlinburg, Groß Lüsewitz
              10. Institut für Sicherheit in der Gentechnik bei Pflanzen; Quedlinburg, Braunschweig
              11. Institut für ökologische Chemie; Pflanzenanalytik und Vorratsschutz; Berlin (soll auf gelöst werden),
                                                                                                                                       Quedlinburg (soll auf gelöst werden), Kleinmachnow
              12. Institut für Biologischen Pflanzenschutz; Darmstadt (soll auf gelöst werden), Dossenheim
              13. Institut für Strategien und Folgenabschätzung im Pflanzenschutz; Kleinmachnow
              14. Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz; Braunschweig
              15. Institut für nationale und internationale Angelegenheiten des Pflanzenschutzes; Braunschweig
       Zentrale Einrichtungen:
              Versuchsfelder in Braunschweig  und Kleinmachnow
              Zentrale Datenverarbeitung in Braunschweig, Quedlinburg und Kleinmachnow
              Informationszentrum und Bibliothek in Quedlinburg, Braunschweig, Berlin (soll auf gelöst werden) und Kleinmachnow
              (Quellen:
                     1. Flyer „jKi
Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen –Gebündelte Kompetenz rund um die Pflanze“
                                             verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2009
                     2. „Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich de BMELV“, verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2012


19. Max-Rubner-Institut; Karlsruhe (Mit 7 Instituten)
 
       Das ist seit dem 1. Januar 2008 der Nachfolger des Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel. Es untersteht dem Bundesministerium für
        Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV),

       Sitz:
 
             Haid-und-Neu-Str. 9
              76131 Karlsruhe
              Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel; Standorte: Karlsruhe, Kiel, Kulmbach und Detmold
              (und derzeit noch Münster und Hamburg)
            Detmold (Adresse):
                     Schützenberg 12
                     Telefon:         49 (0) 5231 741-0
                     Fax:                49 (0) 5231 741-100
                     E-Mail: kontakt@mri.bund.de
             
              Der Standort in Karlsruhe befasst sich mit der sensorischen Beurteilung von Lebensmitteln.
              Grundlage und Anlehnung an: DIN 10962 aber auch Analysenmethoden nach CEN und ISO
       
Ansprechpartner:
              Dr. Bernd Trierweiler
              Tel: 49 (0) 721 6625 532 
              Fax: 49 (0) 721 6625 111
              E-Mail: bernd.tierweiler@mri.bund.de
 
      Ansprechpartner Presse:
              Dr. Iris Lehmann
              Tel: 49 (0) 721 6625 271
              Fax: 49 (0) 721 6625 111
              E-Mail: iris.Lehmann@mri.bund.de
       Mitarbeiter:
              153 Wissenschaftler
       Institute:
              1. Institut für Sicherheit und Qualität bei (von?) Obst und Gemüse,  
                     (aber auch: Kaffee, Tee, Gewürze Nüssen und Pilze
              2. Institut
für Sicherheit der Qualität bei Milch und m Fleisch,
                     Klaus Tröger
              3. Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung,
              4. Institut für Ernährungsverhalten,
              5. Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik,
              6. Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie,
              7. Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide,
              8. Institut für
       Geschichtliches:
              Max Rubner (1854 bis 1932) war Mediziner und Physiologe und lebte mit seinen Arbeiten den Grundstein der heutigen
              Ernährungswissenschaft. Er schuf mit seinen experimentellen Arbeiten über den Energiegehalt von Nährstoffen die Grundlage für
              die noch heute gültigen Kalorientabellen.
        (Quellen:          1. Flyer „Max Rubner-Institut- Standport Karlsruhe – Sensorik auf dem Prüfstand - Sind sie noch bei Sinnen?“verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2009
                                 2. „Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich de BMELV“, verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2012)

20. Bundesforschungsinstitut Wald
 
    Chef/Mitarbeiter: Gerald Koch
 
      Befasst sich z.B. mit

 

21. Johann Heinrich von Thünen-Institut (VTI) (mit 15 Instituten)
     Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei
       (Es untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
     Adresse:
          
Bundesallee 50
              38116 Braunschweig
              Tel.: 0531 596-0
              Telefax: 0531 596-1099
              E-Mail: info@vti.bund.de
              Internetadresse: www.vti.bund.de
     Entstehung:
               Das VTI ist Anfang 2008 aus der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft sowie aus großen Teilen der
             
Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft hervorgegangen. Es verfügt derzeit über 600 Stellen, darunter 190 für Wissenschaftler.
              Dazu kommen Drittmittelstellen in wechselndem Ausmaß

           (Quelle: „Stärkere Holznutzung ist aktiver Klimaschutz“, Handelsblatt vom 10./11./12. Dezember 2004)
             
(Quelle: „Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich de BMELV“, verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2012)
              Es hat besondere Ausstattungen wie Fischereiforschungsschiffe, eine Aquakulturanlage, ein Ökobetreib mit Viehhaltung und verschiedenartige technische Versuchsanlagen.
             (Quelle: „Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich de BMELV“, verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2012)
     Institute:
           1. Institut für ländliche Räume, Braunschweig
              2. Institut für Betriebswirtschaft, Braunschweig
              3. Institut für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik, Braunschweig
              4. Institut für Agrartechnologierund Biosystemtechnik, Braunschweig
              5. Institut für Biodiversität, Braunschweig
              6. Institut für Agrarrelevante Klimaforschung, Braunschweig
              7. Institut für Ökologischer Landbau, Trenthorst
              8. Institut für Holztechnologie und Holzbiologie, Hamburg
              9. Institut für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft, Hamburg
              10. Institut für Weltforstwirtschaft, Hamburg
              11. Institut für Waldökonomie und Waldinventuren, Eberswalde
              12. Institut für Forstgenetik, Großhansdorf
              13. Institut für Seefischerei, Bremerhaven (derzeit noch in Hamburg)
              14. Institut für Fischereiökologie, Bremerhaven (derzeit noch in Hamburg)
              15. Institut für Ostseefischerei, Rostock

       (Quelle: „Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich de BMELV“, Seite 15 und Seite 29; verteilt auf der Grünen Woche in Berlin 2012)

22. Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien; Munster
     Es gehört der Bundeswehr.
     Chef/Mitarbeiter:
              Professor Winfried Schu
              Alexander Graboski

     Aufgaben:
       (Quelle: „Geheimnisvolle Unterwelten“ im ZDF-Info am 4.4.2012 um 10.15 Uhr)

23. Bundesinstitut für Bau-. Stadt- und Raumforschung(BIBF)(?)
     Informationen:
               Es soll im Jahre 2012 etwa 245 000 Genehmigungen für Wohnungen gegeben haben. Das waren 7,4 5 mehr als im Vorjahr.
               Es soll im Jahre 2012 aber nur 193 000 Wohnungssuchende gegeben haben.
              Trotzdem sind die Preise in vielen Städten gestiegen.
               (Quelle: „ Mehr Wohnungen als nötig“ , ARD Video-Text-Tafel 140 am 29. Januar 2013)
     Informationen:
           Es stehen in Deutschland 2 Millionen Wohnungen leer.
              (Quelle: „Millionen Wohnungen stehen leer“ , N24; Video-Text-Tafel 125 am 16. Februar 2016)
    


 

 

3.5 Bundesanstalten (27 Anstalten und 25 Institute)

1. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE); Bonn
     Es untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschu
tz.
     [Außerdem gibt es folgende ähnlich klingende Bundesämter:
     1. „Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel“ das gerade (Januar 2008) eine „ Nationale Verzehrsstudie“ herausgebracht hat.
           Einige Ergebnisse:
                     Männer sind dicker als Frauen.
                     Gebildete sind schlanker als weniger Gebildete.
                     Singles sind schlanker als Verheiratete.
     2. „Bundesforschungsanstalt für Ernährung [und Lebensmittel?] (BFE); Karlsruhe (mit 5 Instituten)

     3. „Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.“ (DGE): Bonn

     Deichmanns Aue 29
     53179 Bonn
     Internett: www.ble.de
     Es hat sehr sehr viele Referate!!!
    
Kontrollverfahren für landwirtschaftliche Erzeugnisse, Vermarktungsnormen (Referat 413)
    Tel.: + 49 (0) 2 28 99 68 45- 33 57
    E-Mail: qualitaetskontroll@ble.de
 
    Projektträger: Agrarforschung und –Agrarentwicklung; Bonn (Referat 514)
           Etat für Sonderprogramme: 5,5 Mio Euro
    
Fachagentur: Nachwachsende Rohstoffe (FNR); Gülzow
           Etat für Sonderprogramme: 26 Mio Euro
           Planstellen: 28
           Etat (ohne Baumaßnahmen): 1,39 Mio. Euro
    
Bundesprogramm Ökologischer Landbau
 
          Etat für Sonderprogramme: 34,8 Mio Euro
           Planstellen: 28 davon 17 Wissenschaftler
           Etat (ohne Baumaßnahmen): 1,39 Mio. Euro

2. Zentralstelle für Agrardokumentation und –Information (ZADI); Bonn
     (mit 3 Abteilungen)
     Planstellen: 42 davon 17 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 2,5 Mio. Euro

3. aid-Infodienst –Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft
     Planstellen: 43 davon 17 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 4,62 Mio. Euro vom BMVEL

4. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Bonn
     Planstellen: 34
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 4,16 Mio. Euro vom BMVEL

5. Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL);
    Darmstadt
     Planstellen: 56,5
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 2,2 Mio. Euro vom BMVEL

6. Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF); Gro-Umstadt
     Planstellen: 23
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 0,68 Mio. Euro vom BMVEL

7. Agrarsoziale Gesellschaft e.V. (ASG); Göttingen
     Planstellen: 12
     Etat (ohne Baumaßnahmen): wird projektbezogen vom BMVEL gefördert.


8. Bundesanstalt für Wasserbau (BAW); Karlsruhe
   
untersteht dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

9. Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA); Braunschweig und Berlin
   
(mit 13 Instituten)
     Planstellen: 580 davon 158 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 30,5 Mio. Euro
     untersteht dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
     (Diese Bundesanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen

10. Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF); Kulmbach;
         (mit 4 Instituten)
         Leiter der Technologie: Prof. Dr. Klaus Troeger
 
        Planstellen: 89 davon26 Wissenschaftler
         Etat (ohne Baumaßnahmen): 4,7 Mio. Euro

11. Bundesanstalt für Milchforschung (BafM); Kiel
         (mit 5 Instituten)
         Planstellen:160 davon 41 Wissenschaftler
         Etat (ohne Baumaßnahmen): 9,1 Mio. Euro
      
         Planstellen:    davon Wissenschaftler
         Etat (ohne Baumaßnahmen):   Mio. Euro

12. Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung; (BAGKF); Detmold
         (mit 3 Instituten)
         Planstellen:138 davon 29 Wissenschaftler
         Etat (ohne Baumaßnahmen): 6,7 Mio. Euro

13. Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM); Berlin
         Untersteht dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
       Adresse:
                     Berlin 12205
                     Unter den Eichen 87
                     Tel.: 81 04 – 0
       Präsident:  Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Czichos
       Aufgaben:
                     Sicherheit und Umweltverträglichkeit beim Einsatz von Technik,
                     Forschung; Prüfung, Zulassung und Regelsetzung dienen der Sicherheit in Technik und Chemie,
                     kooperieren international und mit Universitäten und außeruniversitären Forschung ,
                     Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
         Silvesterknaller: Ulrike Rockland
       Struktur:
                     Es ist strukturiert und eingeteilt in Fachgruppen:
                     z. B. Fachgruppe VII.1: Baustoffe
                     oder z.B. 43 Software und Programmierung
         Mitarbeiter: 1 600

14. Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)
       Präsident: Rische

 

15. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin); Bonn
        Adresse:
            Graurheindorfer Straße, 108,
            53 117 Bonn
      und
            Lurgiallee 12
            660 439
        (Nachgetragen am 1. August 2016)
       
Internetadresse: www.bafin.de
        Die BaFin ist eine Allfinanzaufsicht, die als rechtlich selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts unter der Rechts- und Fachaufsicht des
        Bundesfinanzministeriums steht. Sie überwacht den Wertpapierhandel, Versicherungen und gemeinsam mit der Bundesbank die Banken.

        Präsident: Felix Hufeld (vorher: Elke König, davor: Jochen Sanio)
        (Quelle: „Hufeld neuer Bankenaufseher“ Fernsehsender n-tv, Videotexttafel 120 am 4. Februar 2015)
       
Chef der Versicherungsaufsicht: Frank Grund,
       
(Quelle: „Versicherer legen Milliarden zurück“ Fernsehsender ARD, Videotexttafel 137 am 23. Dezember 2015)
       
Vize-Präsident: Karl-Burghard Caspari
       
Sprecher: Andreas Schneider
       
Mitarbeiter: 1 300 inzwischen 1561 (im Jahre 2005) *
       
Etat: Das BaFin wird direkt von den Finanzunternehmen bezahlt und nicht über den offiziellen Haushalt des Bundes!!!
               Einnahmen:        133,4 Mio € *
               Ausgaben:           100,4 Mio € *
      Weitere Besonderheiten: *
               Die Banken müssen die Kosten des Kontoabrufverfahrens tragen.
               (Damit haben Finanz- und Sozialbehörden Zugriff auf die so genannten Personalstammdaten.)
               Ebenso müssen die Finanzunternehmen die Kosten für Kontrollaufgaben wie Geldwäschebekämpfung und Steuerfahndung selbst tragen.
               (Die Geldwäschebekämpfung steht besonders im Zusammenhag mit dem Kampf gegen den Terror.)
               (* Quelle: „Staat zahlt nicht für die BaFin“, Handelsblatt vom 26. Juli 2006)
 
     Aktuelles:
            Der neue Chef Felix Hufeld war vorher Vorstand der Bafin für die Versicherungswirtschaft zuständig.
            Die Kontrolle der Großbanken wurde vorher an die EZB abgegeben!!!
            Die Aufgaben der Behörde im Bereich der Versicherungswirtschaft und des Verbraucherschutzes bleiben erhalten!!!

                (Quelle: „Hufeld neuer Bankenaufseher“ Fernsehsender n-tv, Videotexttafel 120 am 4. Februar 2015)
      Ehemaliges Aktuelles:
                Die Führungsstruktur soll nun geändert werden.
               Grund oder Anlass: Die betrügerischen Machenschaften eines IT-Mitarbeiters.
               Statt der Präsidialstruktur solle es nun eine Vorstandsstruktur geben. (genauer: Es soll ein fünfköpfiges Direktorium geben.
               Bisher war die Rolle der drei Abteilungen der BaFin nicht festgeschrieben, sondern nur die des mächtigen Präsidenten.
               Die Fachaufseher sollen künftig mehr Macht erhalten.

               (Quelle: „Neue Struktur für BaFin,“ Fernsehsender n-tv Video-Text-Tafel 413 am 18. Januar 2007)
               Die Banken handeln nun verantwortungsbewusster statt §Profit um jeden Preis“. Wir brauchen eine Rückbesinnung auf ethische Werte.
               „Nicht alles was legal ist, ist auch legitim“ sagte Elke König und erinnerte an den ehrbaren Kaufmann.
               „Sein Vorbild sei allemal besser als das von Gordon Gekko, dem skrupellosen Zocker aus dem Film „Wall Street“.“
              
Die Aufarbeitung der Manipulationen der Interbankenzinsen Libor und Euribor für die die Deutsche Bank im Dezember die Rekordstrafe von 725 Mio.
               Euro an die EU zahlte, sei nicht trivial!“

               Quelle; „Die Banken haben sich gebessert“, Der Tagesspiegel vom 18. Januar 2014)
      Die neue Struktur:
                Sie besteht  ab 1. April aus einem fünfköpfige gleichberechtigtem Direktorium bestehend aus dem Präsidenten und vier Exekutivdirektoren:
               Präsident: Jochen Sanio
                                Er vertritt die BaFin international und leitet das Grundsatzreferat.
                    Sabine Lautenschläger (44; Juristin) neu!!1
                                Zuständig für Bankenaufsicht
                                (Sie war vorher seit gut drei Jahren Abteilungsleiterin der Bankenaufsicht und dort für die Großbanken und für ausgewählte Kreditbanken
                    zuständig. Zuvor leitet sie die Pressestelle.
                                Sie muss noch durch das Kabinett (voraussichtlich am 9. April) bestätigt werden.
               Michael Sell
                                Innere Verwaltung und Querschnittsaufgaben
                                (Er war vorher Ministerialrat im Bundeskanzleramt. Er gilt als Steuerexperte.)
                                (Dafür war vorher Caspari zuständig
               Karl-Burkhard Caspari
                                verantwortlich für die Wertpapieraufsicht
                                [Diese Stelle war wie die Bankenaufsicht seit Monaten unbesetzt. Der ehemalige Bankenaufseher Helmut Bauer verließ im Sommer 2007 die BaFin
                                auf eigenen Wunsch und wechselte zur     Deutschen Bank.]
                                Bei der Rettung der Sachsen LB und der IKB war die BaFin maßgeblich beteiligt.
               Thomas Steffen
                                Der oberste Aufseher für Versicherungen
                    Anmerkung.
                       Der Streit zwischen der Union und der SPD hat die Besetzung der wichtigen Posten verzögert.
                       Die CDU befürchtete, dass die Kompetenzen der BaFin gegenüber der Bundesbank ausgeweitet würden.
                       BaFin und Bundesbank einigten sich auf eine neue Richtlinie, die Doppelarbeit vermeiden soll.
               (Quelle: „Juristin übernimmt Bankenaufsicht“, Handelsblatt vom 28./29/.30. März 2008
 
     Anmerkungen:
               Es gibt die direkte Finanzierung staatlicher Aufgaben (sprich: Bundesämter) am offiziellen Haushalt vorbei.
                    1. Mindestens drei staatliche Aufsichtsorgane werden so finanziert.
                       Pikanterweise zieht man (natürlich per Gesetz) gerade die zur Finanzierung heran, die man kontrollieren will.
                       o Das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit über 1 700 Mitarbeitern
                       o Das Bundesamt für Versicherungswirtschaft (BAV) zu 90 %,
                       o Die Bilanzpolizei (Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung oder Enforcement Institution) zu 100 %.
                    2. Damit werden die grundgesetzlich festgelegten Anforderungen der Haushaltsehrlichkeit und der Transparenz umgangen.
                       (Art. 110, Abs. 1; GG)
                       Die Finanzierung dieser Ämter geschieht am offiziellen Bundeshaushalt vorbei!
                    3. Außerdem werden mit dieser Finanzierungsmethode kriminelle Machenschaften wie die Bestechlichkeit, Bestechung, Urkunden- und Bilanzfälschung,
                       Vorteilsnahme im Amt und die Korruption begünstigt.
                    4. Nun soll die Amtshaftung für das BaFin auch noch von der Kreditwirtschaft übernommen werden.
                       Wenn also Mitarbeiter des BaFin Fehler machen, haften die Banken. Das ist kein Beitrag, um die Mitarbeiter der BaFin zu mehr Gewissenhaftigkeit und
                       Pflichterfüllung zu bewegen!
                       (Quelle: „Haftung der Finanzaufsicht strittig“, Handelsblatt vom 14. November 2007)
                    5. Ein Mitarbeiter in leitender Funktion Herr Helmut Bauer ist von der Deutschen Bank abgeworben worden.
                       Er soll die neu geschaffene Abteilung „Aufsichtsverfahren“ leiten. Er war bis 2007 oberster Bankaufseher der BaFin.
                       Sicherlich hat er intime Kenntnisse mitgebracht.
                       (Quelle: „Deutsche Bank verpflichtet Ex-Aufseher der BaFin“, Handelsblatt vom 21. Januar 2008)
        Weitere Führungsfunktionen: Drei „Erste Direktoren“:
            o Wertpapierhandel:
                    Georg Dreyling (vorher: Banken und Finanzaufsicht in Hessen;
                                davor: Vize-Chef beim Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel
                       Ziele: Schutz der Anleger,
                                Marktransparents,
                                Marktintegrität
               o Versicherungen:   
                    Thomas Steffen (CDU) (vorher BMF)
                                (Helmut Müller, bisher Chef des Versicherungsaufsichtsamtes; 60)
                       Ziele: Schutz der Versicherteninteressen,
                       Überwachung der Zahlungsfähigkeit der Versicherer,
            o Wertpapierhandel:
                    Helmut Bauer (vorher BAKred; (= Bankenaufsicht); derzeit bei der britischen FSA beschäftigt)
                       (Georg Wittich, bisher Chef des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel)
                    Ziele:   Risiken und Störungen im Kreditwesen vorbeugen,
                                Schutz der Kundengelder,
                                Einhaltung der Spezialgesetze,
                                Überwachung z.B. des Hypothekenbankgesetzes
                    Aufgaben:     
                                Umsetzung von EU-Richtlinien,
                                Bekämpfung der Geldwäsche,
                                Bekämpfung des Terrorismus,
                                Prüfung von Risikotransfers von Banken auf Nichtbanken,
                                Basel II, (Mit  „Solvency II“ läuft ein ähnliches Projekt für die Versicherungsbranche. (*)
                                Abstimmung der EU-Gremien,     
        Die EZB will, dass die Bundesbank eine beratende Funktion gegenüber der BaFin erhält.
        Die „Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft“ soll erst 2004 in Kraft treten.
        Die BB (Ernst Weltelke) hat sich gegen eine einheitliche europäische Allfinanzaufsicht ausgesprochen.
        Infos: In vier Ländern der Euro-Zone sind die Zentralbanken für die Aufsicht verantwortlich.
                    In vier anderen Ländern gibt es eine Finanzaufsicht nach dem Vorbild der britischen Superbehörde
                    Financial Services
                    Authority (FSA).
                    Britannien 1997 („FSA“             mit 2 000 Mitarbeitern)
                    Norwegen 1986
                    Dänemark 1988
                    Schweden 1991 („Finansin“ Hans Schedin)
               Nun macht auch die Schweiz einen Anlauf ihre Finanzaufsicht nach englischem Muster zu organisieren!

        Bei den übrigen Ländern gebe es Mischtypen.
        Der Gesetzentwurf sieht vor, eine integrierte Finanzdienstleistungsaufsicht über Kreditinstitute, Versicherungen, Wertpapierunternehmen und andere
        Finanzdienstleistern in einer neu zu gründenden BaFin zu bündeln.
        Sie ist am 1.05.2002 gestartet.

        Es gibt ein „Forum für Finanzmarktaufsicht“.
        Darin sollen die deutschen Finanzaufsichtsbehörden sektorübergreifend zusammenarbeiten.
        Folgende Präsidenten haben unterzeichnet:
               Jochen Sanio (BAKred),
               Helmut Müller (Versicherungswesen),
               Georg Wittig ( Wertpapierhandel),
               Ernst Weltelke (Bundesbank) und
               Edgar Meister (das für Aufsichtsfragen zuständige Direktoriums-Mitglied der Bundesbank.)
               (Das kann der Vorläufer für das BaFin gewesen sein!)
               Bereits 1996 wurde das „Joint Forum on Financial Conglomerats“ gegründet.
        Darin waren vertreten:
               der „Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht“,
               die „International Organization of the Securities Commissions (IOSSCO), oder (IOSC) ????
              
und der International Association of the International Supervisors (IAIS).
              
Also waren dort ebenfalls alle Bereiche vertreten!
      Aktuelles:
               Die Finanzierung der BaFin soll umgestellt werden: Weg von der Umlagefinanzierung hin zu einer Finanzierung über Gebühren.
               Künftig müssen die Unternehmen dann Gebühren für Verwaltungshandlungen bezahlen.
               Damit soll die kaum verständlich zu machende Umlagefinanzierung beseitigt werden.
               (Allerdings bestehen keine rechtlichen Bedenken gegen eine Umlagefinanzierung.
               Das hat das Bundesverfassungsgericht am 6. Oktober 2009 entscheiden.)
               Der Präsident der Bundesbank Axel Weber hat zur Umstellung der Finanzierung einen 6-Punkte-Plan vorgestellt:
               1. Es soll eine Grundfinanzierung geben, die die Bundesbank selbst übernimmt.
               2. Künftig müsse die Kreditwirtschaft auch nicht mehr via Umlage die Kosten für Schadensersatzansprüche gegen die öffentliche Hand tragen.
               3. Die Aufsicht über Banken und Versicherung soll unter dem Dach der Bundesbank zusammengeführt werden.
                    (Derzeit teilen sich die Bundesbank und die BaFin die Bankenaufsicht. Für die Aufsicht über
                    Versicherungen und die Wertpapiere ist die BaFin allein zuständig.
                    Anmerkung: Das stimmt meines Erachtens nicht ganz, denn es gibt auch ein Bundesamt für Versicherungen.)
               4. Die Zuständigkeit der Bundesbank sollte auf die Solvenzaufsicht über die Banken und Versicherungen beschränkt werden.
               5. Die Marktaufsicht sollte bei der BaFin bleiben oder  einer neu zu entwickelnden Finanzmarktaufsicht zugeordnet werden.
                    Im Mittelpunkt würde die Anlegerschutz stehen. („Twin-Peaks-Modell“) Dieses Modell werde auch in den Niederlanden und in Italien praktiziert.)
               6. Der Verwaltungsrat mit Aufsichts- und Kontrollfunktionen wird abgeschafft.
                    Ein Aufsichts- oder Kontrollgremium wie er derzeit für die BaFin bestehe, käme wegen „unabdingbaren Unabhängigkeit der Bundesbank“ nicht in
                    Betracht. Die eigene Unabhängigkeit der Bundesbank verträgt sich nach Auffassung der Bundesbank auch nicht mit der Rechts- und Fachaufsicht,
                    die das Bundesfinanzministerium über die BaFin ausübt.
               7. Es soll ein Katalog mit „Verwaltungsakten mit hoher Eingriffsintensität“ wie er z.B. bei Bankenschließungen besteht, erstellt werden.
                    Diese sollen nur im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium erlassen werden können. Sollten sich Bundesbank und Bundesfinanzministerium
                    nicht einigen können, gehe die Entscheidungsbefugnis auf den Bund über.
        Die Verscherungswirtschaft läuft gegen diese Pläne Sturm, weil sich die Geschäftsmodelle von Banken und Versicherungen grundlegend unterscheiden würden.
        Die Bundesbank hält dagegen, weil die Versicherer wichtige Teilnehmer an den Finanzmärkten seien und einen unmittelbare Verbindung zu den Finanzmarkt-
        stabilität bestehe.
        (Quelle: „Aufsicht soll über Gebühren finanziert werden“, Handelsblatt vom 7.Oktober 2009)
       

 

16. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund
      
unterstehet dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales
         Es gab 2013 fast 96 000 Arbeitsunfälle. Jeden Tag gab es 2013 Unfälle. Durch Krankheit und Unfälle verlor Deutschland im Jahre 2013 etwa 103 Mrd. Euro.
         (Quelle: „Bundesamt: Arbeitsunfälle niedrig wie nie zuvort“ ZDF Videotext-Tafel 139 am 12.12 2014)


18. Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Berlin und in Braunschweig [Zentrale in Braunschweig]
          Das PTB untersteht dem
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
          Es befasst sich unter anderem mit Maßen und mit Maßsystemen.
         
(Quelle: „Ullrich neuer PTB-Präsident“, Behörden-Spiegel, Januar 2012)
          In Braunschweig gibt es die Atomuhr, die die Uhrzeit über die Schwingungen von Cäsium-Atomen sehr genau darstellen kann.
          Zeitsender: DCF 77 in Frankfurt am Main (?)
          Arbeitsgruppe Zeitumstellung:
                Andres Bausch
          Die Uhrzeit wird im jedes Jahr Ende März um eine Stunde vorgestellt und Ende Oktober um einen Stunde zurückgestellt.
          (Quelle: „Ullrich neuer PTB-Präsident“, Behörden-Spiegel, Januar 2012)
          Chef:
                Prof. Dr. Ernst O. Göbel (Er leitete mehr als 16 Jahre das PTB. )
 
       Neuer Chef:
            
Prof. Dr. Joachim Ullrich (Jahrgang 1956) (Seit 1. Januar 2012) Er ist damit der 14. Präsident in der 125-jährigen Geschichte der PTB.
                Er wechselt vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg [MPIK] zur PTB)
                Dort war er 10 Jahre Direktor uns wissenschaftliches Mitglied. Er leitete auch die Abteilung „Experimentelle Mehrteilchen Quantendynamik“.
                Er kann weiterhin dort wissenschaftlich arbeiten.
                Er wurde von einer eingesetzten Findungskommission vorgeschlagen.
        Findungskommission:
                Diese Findungskommission ist mit Vertretern der des PTB-Kuratoriums besetzt worden.
                Zum Kuratorium gehören:
                      Klaus von Klitzing (Physik-Nobelpreisträger),
                      Thomas Hänsch (Physik-Nobelpreisträger),
                      Joachim Treusch (Präsident der Jacobs-Universität Brauschweig),
                      Jürgen Mlynek (Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft)
                (Quelle: „Ullrich neuer PTB-Präsident“, Behörden-Spiegel, Januar 2012)
          Mitarbeiter:
                Robert Wyanov (?)
                Fachbereich 8.3 Biomedizinische Optik: Fachbereichsleiter Prof. Dr. Rainer Macdonald
                (Quelle: „8.3 Biomedizinische Optik-PTB. De“; Nachgetragen am 13. Oktober 2015)

19. Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ; Bergisch-Gladbach
          untersteht dem
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

20. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR); Hannover und Berlin
          (nach anderer Quelle [z.B. Wikipedia oder n-tv Videotext] soll es ein Bundesamt sein.)
          Es untersteht dem
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
          Dienstbereich: Berlin-Spandau:
                Wilhelmstr. 25 - 30
                Tel.: 3 69 93 - 0
          Arbeitsbereich Rohstoffwirtschaft:
                Leiter: Peter Buchholz
                (Quelle: „Harter Kampf um Titan“, Handelsblatt vom 6. Mai 2009)
          Weitere Mitarbeiter: Dr. Johannes Peter Gerling, Dr. Karsten Piepjahn, Ulrich Schwarz-Schampera, Jürgen Koth (Logistiker)
                           Hilmar Rempel (Erdölexperte), Georg Delite (Geophysiker), Andreas Lafer (Geologe),
          Der nächste Brennpunkt ist die kaspische Region.
         
(Quelle: „Die wichtigste Waffe der Welt“, Handelblatt vom 21. Juni 2006)
          Der tägliche Verbrauch an Erdöl:
                Deutschland benötigt etwa 2 Mio Barrel.
                Weltweit werden etwa 84 Mio Barrel verbraucht.
          Anmerkung:
                Alle Angaben über die „Reichweite“ des Erdöls oder des Erdgases beziehen sich immer auf Hochrechnungen, die den aktuellen Verbrauch zugrunde legen!
                Dann würde das Erdöl noch etwa 43 Jahre reichen.
                Der Verbrauch steigt aber z.B. durch den Energiehunger Chinas!
                Im Jahre 2010 werden wir 105 Mio Barrel verbrauchen.
                Im Jahre 2020 bereits 120 Mio Barrel.
                (Quelle: ZDF am 23.Oktober 2006)
          Aktuelles:
                1. In etwa 25 Jahren wird die Kohle, Erdöl und Erdgas überflügelt haben.
                      (Quelle: N 24, Video-Text-Tafel 152 am 7.10.2006)
                2. Die statische Lebensdauer oder Reichweite einiger Rohstoffe
                      Chrom                                  350 Jahre
                      Eisenerz                                300 Jahre
                      Braunkohle                          230 Jahre
                      Steinkohle                             200 Jahre
                      Nickel                                    160 Jahre
                      Zinn                                      120 Jahre
                      Erdöl                         45        120 Jahre (einschließlich Öl-Schiefer und Öl-Sande)
                      Erdgas                                  75 Jahre
                      Kupfer                                  90 Jahre (zum Vergleich siehe etwa weiter unten)
                      Blei                                        90 Jahre
                      Uran                                     60 Jahre
                      Zink                                      45 Jahre
                      Quecksilber *                       35 Jahre
                (Quelle: Fischer Weltalmanach 2008, Seite 656)
                Anmerkungen:
                      1. Diese Angaben sind bei gleichem Verbrauch und gleicher Neuenddeckungen gemacht worden.
                      2. Es gilt die Prämisse „nach dem gegenwärtigen Stand der Technik und zu den gegenwärtigen Preisen          wirtschaftlich gewinnbar“.
                      3. Mit steigenden Preisen mit verbesserter Abbautechnik und der Erforschung neuer Lagerstätten nimmt die statische Lebensdauer (Vorräte bei gleich-
                          leibender Jahresförderung zu.
                      4. Da wegen der hohen Preise wieder verstärkt in neue Förderanlagen für das Aufsuchung von nutzbaren Lagerstätten investiert wird, ist in den nächsten
                          Jahren mit steigender Lebensdauer der meisten Rohstoffe zu rechnen.
               
      (Quelle: Fischer Weltalmanach 2008 ,Seite 656)
                * Wenn man nun die altbewährte Glühbirne durch die neuen Energiesparlampen ersetzen will, wird die „Reichweite“ von Quecksilber wesentlich kürzer.
                      Alle neuen Energiesparlampen enthalten Quecksilber.
                      Die alten Energiesparlampen landen fast ausschließlich im Müll und werden nicht recycelt.
                Ein Beispiel Kupfer
                      Die sicheren und wahrscheinlichen Kupfervorräte weltweit werden auf 600 Mio Tonnen geschätzt.
                      Die Weltförderung betrug rund 15 Mio Tonnen.
               
      (Quelle: Fischer Weltalmanach 2009 ,Seite 667)
                      Teilt man die Menge der Vorräte (600 Mio t) durch den Verbrauch 15 Mio t), so ergibt das eine Reichweite von 40 Jahren!!!
                      (Siehe oben! Dort steht 80 Jahre!)
                3. Sie suchen nunmehr verstärkt nach Manganknollen. Diese enthalten nicht nur Mangan, sondern auch            Kupfer, Zink.
                4. Die Bundesanstalt/Das Bundesamt hat ein Verfahren entwickelt, um einen Herkunftsnachweis für wichtige Rohstoffe z.B. von COLTAN entwickelt.
                      COLTAN ist abgekürzt aus COLumbit und TANtalit.
                      ES gibt im Wesentlichen sechs verschiedene Mineralien, die COLTAN in jeweils etwas unterschiedlicher Zusammensetzung enthalten.
                      Es sind: Ferrocolumbit, Manganocolumbit, Stibiocolumbit, Ferrocotantalit, Manganotantalit, Stibiotantalit,
                      Das Verfahren nennt sich Finger-Print-Verfahren und ermöglicht eine Altersdatierung.
                      Coltan ist ein Mineral, das aus dem Kongo und aus Australien stammt.
                      Es wird für sehr kleine leistungsstarke Kondensatoren Handys und in der Raketentechnik gebraucht, weil es sehr hitzebeständig ist.
               
      (Quellen: „Kongos verfluchter Schatz“ ZDF, am 20. August 2008 um 0.oo Uhr  
                                 und Wikipedia unter „Coltan“)
                Es geht um
                      o Titan (für den Airbus)
                      o Kobalt (für Lithium-Ionen Akkus), Coltan, Wolfram:
                          (Über große Lagerstätten verfügen Russland, China und Zentralafrika.)
                Es geht um „Seltene Erden“ (für die Herstellung von iPods, Flachbildschirme und Elektroautos)
                Es geht um Kupfer,
                      Indium (für Röntgengeräte, wird fast vollständig recycelt)
                      Germanium (für Glasfasernetze)
                      Tantal (für die Herstellung von Handys, iPods)
                      Wolfram (Glühbirnen)
                      Platin und Palladium (für Katalysatoren und für Elektroautos).
                      Gallium (für Leuchtdioden und Computerbildschirme und für Dünnschicht-Solarzellen)
                Neodym (für Magnete für in Elektroautos) 97 % der vorkommen soll China besitzen.
                Es hat Exportbeschränkungen erlassen.
                      (Quelle: „Harter Kampf um Titan“, Handelsblatt vom 6. Mai 2009)
        Aktuelles:
                1. Manganknollen.
                     
Die Bundesanstalt (das Bundesamt) will in Tausenden Metern Tiefe Manganknollen erkunden.
                      Expeditionsleiter ist Carsten Rüthermann.
                      Manganknollen enthalten Eisen und Mangan aber auch 3 % Kupfer, Nickel oder Kobalt.
                      Manganknollen seien der Rohstoff der Zukunft.
                      (Quelle „Forscher tauchen nach Manganknollen“, n-tv Video-Text-Tafel Nr. 134 am 5.4.2010)
                2. Rohstoffagentur
                      Die Bundesanstalt (das Bundesamt) hat im Oktober 2010 eine Rohstoffagentur gegründet.
                      Aufstrebenden Schwellenländer , allen voran China , sichern sich seit Jahren Rohstoffquellen in Entwicklungsländern
                      Das Entwicklungsministerium stehe für eine wert- und interessenorientierte Entwicklungspolitik.
                      Ziel der Bundesregierung ist es, für einen fairen Welthandel mit offenen Rohstoffmärkten zu sorgen.
                      Die Ressorts Wirtschaft, Auswärtiges, Finanzen, Entwicklung Verbraucher- und Landwirtschaftsschutz sollen zusammen arbeiten.
                      (Quelle: „Enpassfaktor Rohstoffe“, Handelsblatt vom 8. November 2010)
                      Chinas größer Produzent Seltener Erden ist das Unternehmen „Baotou Steel Rare Erth“.
                      Es gibt 17 verschiedene Elmente.
                      China hat die Exporte diese Seltenen Metalle zurückgeschraubt.
                      Es hat den Export mit hohn Exportzöllen belegt.
                      Außerdem werden Investitionen chinesischer Staatsunternehmen in Entwicklungsländern hoch subventioniert.
                      Chinas Industrieministerium erwägt die Einführung strengerer Umweltauflagen für den Abbau.
                      In der Volksrepublik China werden 97 % (!) der weltweiten Menge an Seltenen Erden gefördert.
                      Seltene Erden werden in kleinen Mengen verwendet und sind derzeit unverzichtbar.
                      Sie werden benötigt für die Herstellung von Computern, Computer-Minitoren, DVD-Spielern,
                      leistungsstarke Akkus, Hybrid-Autos, Halbleitern, Rüstungsgütern und Windturbinen.
                      Eine besonders wichtige Rolle spielen sie bei Smartphones wie Apple iPhone oder den Blackberrys von Research in Motion.
                      Autozulieferer wir Bosch benutzen Seltene Erden bei der Herstellung von Elektromotoren.
                      (Quelle: „China verkappt sein Angebot Seltener Erden“, Handelsblatt vom 8. November 2010)

21. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (und Immobilienmanagement?), (Bima), Bonn und
       Berlin
        Direktion oder Hauptstelle in Berlin
        Karolingerplatz 1
        Tel.: 3 05 43 81

        Chef/Mitarbeiter/Pressesprecher: Helmut John, Matthias Biek, Lothar Giese, Jürgen Geb,
        Sprecher der Bima: Guido Dèus,
        Sprecher des Vorstandes: Schroeder-Hohenwardt
        Mitarbeiter insgesamt etwa 6 500.
        (Quelle: „Berliner Abendschau“, des Fernsehsenders rbb  am 31.März.2015)
        Vorgang:
                Will das Gebäude des DED am Kladower Damm 299 verkaufen. Es soll abgerissen werden, weil es asbestbelastet ist.
                Es soll ein Wohnungsbaustandort werden.
                (Quelle: Wohnungsbau auf DED-Gelände“, Spandauer Volksblatt vom 11. Januar 2006)
       
        Es ist immer noch nicht verkauft und verfällt. (12. Dezember 2007
                Die Bundesanstalt ist 2005 aus der Bundesvermögensverwaltung hervorgegangen.
        Aktuelles:
                Der Bund will Immobilien verkaufen. Es handelt sich um 55 000 Wohnungen, Dienstgebäude und Militärflächen.
                Diese stehen mit 10 Milliarden in der Bilanz. Es sollen jedes Jahr eine halbe Milliarde erlöst werden.
                Insgesamt sollen für 8,3 Mrd Euro Immobilien veräußert werden.
                (Quellen
                     1. „Bund will Immobilien verkaufen“, ARD Video-Text Tafel 125 und
                     2. „Bund will Immobilien verkaufen“, n-tv Videotext-Tafel 123)
                Der Bima gehört das Kasernengelände an der Schmidt-Knobelsdorf-Straße 31. Es ist denkmalgeschützt.
                (Quelle: „Kasernengelände wird nicht verkauft“, Spandauer Volksblatt vom 23 Dezember 2009)
                Der Bima gehört die ehemalige Alliierten Siedlung am Kladower Damm 224 – 288 a
                Quelle: „200 Kladower Mieter gründen Bürgerinitiative“, Spandauer Volksblatt vom 23 Dezember 2009)
       
Ein US-Investor (Lauder) will den Flughafen Tempelhof übernehmen und dort einen Luxusklinik betreiben.
        (Quelle: „Neue Pläne für Flughafen Tempelhof“, rbb, Videotext-Tafel 130 am 14.11.2006)
        Beim Flughafen Tempelhof drängt der Bund offenbar auf eine schnelle Lösung.
        Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und das Land Berlin haben eine Vereinbarung getroffen.
        Darin befindet sich eine „Treuklausel“, die Berlin zu schnellem Verwaltungshandeln auffordert.
        Die Vertragspartner sichern sich in Punkt 9 „wechselseitig die Umsetzung  zu; das gilt insbesondere  für die zügige Einleitung und Durchführung der
        planungsrechtlichen Entwicklung der übernommen Liegenschaft“.
        Der Bund erhält innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren 50 % des Gewinns bei Weiterverwertung.
        Als erstes wird jetzt ein unabhängiges Gutachten über den Verkehrswert der Immobilie erstellt sagt der Senatssprecher Günther Kolodziej.
        (Quelle: Tempelhof: Bund will schnelle Entscheidung“, Berliner Morgenpost vom 2. Dezember 2007

 

22. Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG); Berlin
        Berlin
        Tel.: 63 97 94 46
        Schnellerstr. 140
        Tel.: 66 76 48 57

23. Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW); Bonn-Lengsdorf und Berlin
      
unterstehet dem Bundesministerium des Innern
        Dresse:
                Soorstr. 84
                Tel.: 3 06 82- 0
        Präsident:
        Vizepräsident:
                Gerd Friedsam

24. Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS); Berlin
        Bürgertelefon:  24 51 – 28 04

        Der Abwickler: 24 51 – 10 09
        Internetadresse: www.bvs.bund.de

25. Finanzmarktstabilisierungsanstalt des Bundes (FMSA)
        Rechtsstatus: Öffentlich rechtliche Trauhandanstalt der Bundesbank
       
(Quelle: n-tv Videotext-Tafel 116 am 16.10. 2008)
       
Chef: Günther Merl (Ex-Chef der Helaba)
        Stellvertreter: Gerhard Stratthaus (ehemaliger baden-württembergischer Finanzminister)
                                 Karlheinz Bentele (ehemaliger Präsident des Rheinischen Sparkassen und Giroverbandes)
        Mitarbeiter kommen aus der Bundesbank
        Finanzvolumen: 480 Mrd Euro
        Die weiteren Festlegungen: (Sie wurden in einer Rechtsverordnung festgelgt.)
                Pro Bank ist die Hilfe auf 10 Mrd Euro begrenzt.
                Jede Bank kann bis zu 5 Mrd fauler Kredite an die an den Rettungsfond verkaufen.
                Die Aktionäre müssen auf  Dividende verzichten.
                Der Staat verlangt Mitsprache beim Geschäftsmodell.
                Die Manager sollen nicht mehr als 50 000 Euro verdienen Boni fallen weg.
                Gehälter über 50 000 Euro gelten als unangemessen.
        (Quelle: „Ein Landesbanker als Retter“ Handelsblatt vom 21. Oktober 2008)

 

26. Bundesanstalt für Straßenbau
       Aufgaben:
                     Es zählt z.B. das Verkehrsaufkommen auf Bundesstraßen

27. Filmförderungsanstalt (FFA); ????
       Aufgaben:
       Chef:
       Finanzierung:
       Aktuelles:
                     Die beiden Filme „Ziemlich beste Freunde“ und „Skyfall“ (ein James Bond-Film) hatte im vergangenen Jahr die meisten Zuschauer.
                     Es gab im vergangen Jahr nur 28 File die über 1 Million Besucher hatten. Das ist der zweit niedrigste Wert seit 15 Jahren.
                     (Quelle: „Kino, dafür werden Filme ge [?]; Fernsehsender n-tv; Videotext-Tafel 124 am 11. Juni 2013)

28. Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) [Anmerkung: identisch mit Nr. 25 (???)]
       Die Soffin hat 17 Mrd. Euro für deutsche Banken bereitgestellt. (Quelle: Information auf einer Video-Text-Tafel im Juli 2014)
       Anmerkungen:
                 Es handelt sich wohl die Privatbanken, denn die Landebanken wurden mit hunderten von Milliarden Euro unterstützt.
                 Jedes Bundesland hatte eine eigene Landesbank; es gab also zuerst einmal 16 Landebanken.
                 Als die Krise kam, hat man jeweils zwei Landesbanken zusammengelegt.
                 Das reichte nicht aus; denn Größe allen bewirkt nur wenig.
                 Also erklärte man sie für „systemrelevant“.
                 Dann hat man die faulen Kredite Hypotheken aber besonders so genannte Derivate) zum Teil ausgegliedert und in Bad Banks untergebracht.
                 Die Landesbanken wickelten also nicht nur die Finanzangelegenheiten des jeweiligen Bundeslandes also innerhalb des eigenen Bundelandes ab,
                 sondern sie spekulierten weltweit.
                 Früher hatten sie sogar zwei Privilegien: Die Anstaltslast  und die Gewährsträgerhaftung
                 Das bedeutete, der Staat haftete für jedes Geschäft und sie konnten nicht pleite gehen.
                 Die EU hat diese unsinnigen Privilegien gekippt.
                 Aber die Landesbanken haben noch schnell diese Situation ausgenutzt und sich noch Kredite einverleibt.

29. Bundesanstalt für Straßenverkehr
       Es kümmert sich um Pilot-Verkehr und um Giga-Line. Diese LKWs sind 7 Meter länger als „normale“ Lastkraftwagen.
         (Quelle: RBB aktuell am 25 . Mai 2016)


 

 

 



 

3.6 Bundesforschungsanstalten (13 und 51 Institute)

 


Sie sind (ebenso wie Bundesinstitute) häufig untergliedert in Außenstellen und Nebenämtern und ähnliches.

1. Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL); Braunschweig
       Es hat insgesamt 11 Institute gliedert sich in folgende Bereiche: nunmehr 12!
             Boden/Pflanze: mit 3 Instituten
             Tier: mit 3 Instituten
             Technik: mit 2 Instituten
             Ökonomie: mit 2 Instituten
             und das Institut „Ökologischer Landbau“ in Trendhorst
             Außerdem ist einneues Institut geplant. Stichwort: Ländlicher Raum
             Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei Braunschweig
             Forschungsergebnisse: Kohlendioxid lässt die Pflanzen besser wachsen auch Kulturpflanzen wie Getreide
                                             und das bei weniger Verbrauch an Wasser
                     (Quelle: Videotext-Tafel im ARD. Sie war nur kurz zu sehen!)
            
       Planstellen: 631 davon 140 Wissenschaftler
       Etat (ohne Baumaßnahmen): 33,9 Mio. Euro

(2. Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (BLE))
        Es untersteht dem Landwirtschaftsministerium
       Sitz:
              Berlin
              Beusselstr. 44
              Tel.: 3 95 80 79
           Qualitätskontrolle
              Beusselstr. 44 (Zweigstelle)
              Tel.: 39 89 92 - 0
       
Aufgaben:
      
Präsident
:
              Gerhard Rechkemmer

       Aktuelles:
              Es hat gerade (Januar 2008) eine „ Nationale Verzehrsstudie“ herausgebracht hat.
              Einige Ergebnisse: Männer sind dicker als Frauen. Gebildete sind schlanker als weniger Gebildete.
              Singles sind schlanker als Verheiratete.

        Dieses Bundesforschungsanstalt ist seit dem 1. Januar 2008 in das Max Rubner-Institut aufgegangen
.

(3. Bundesforschungsanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ); Quedlinburg)
        (mit 9 Instituten)
        Planstellen: 374 davon 79 Wissenschaftler
        Etat (ohne Baumaßnahmen): 17,7 Mio. Euro
        unterstehet dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
        (Diese Bundesforschungsanstalt ist in dem am 1. Januar 2008 gegründeten Julius Kühn-Institut aufgegangen


3. Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV); Insel Riems oder Reims?
        (mit 7 Instituten)
        Planstellen: 320 davon 67 Wissenschaftler
        Etat (ohne Baumaßnahmen): 14,0  Mio. Euro

4. Bundesforschungsanstalt für Ernährung (BFE); Karlsruhe
         (mit 5 Instituten)
       Planstellen: 150 davon 37 Wissenschaftler
       Etat (ohne Baumaßnahmen): 7,6 Mio. Euro

5. Bundesforschungsanstalt für Forst und Holzwirtschaft (BFH); Hauptsitz Hamburg
      
(mit 7 Instituten)
 
      Planstellen: 194 davon 52 Wissenschaftler
       Etat (ohne Baumaßnahmen): 9,7 Mio. Euro

6. Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi); Hamburg
         (mit 4 Instituten und die drei Forschungsschiffe)
         Planstellen: 179 davon 59 Wissenschaftler
         Etat (ohne Baumaßnahmen): 8,47 Mio. Euro

7. Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie e.V. (FAA); Bonn
         Planstellen: 7 davon 4 Wissenschaftler
         Etat (ohne Baumaßnahmen): 0,57 Mio. Euro


Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Willhelm Leibniz e.V. (WGL) soweit sie in die fachlichen Zuständigkeit des BMVEL fallen:

8. Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA); Garching
     Planstellen: 34 davon 13 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 1,2 Mio. Euro vom BMVEL
      
9. Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V. (ZALF); Hauptsitz: Müncheberg
   
(Es hat 7 Institute)
     Planstellen: 256 davon 88 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 7,2 Mio. Euro vom BMVEL

10. Institut für Agrartechnik Bornim e.V. (ATB); Potsdam-Bornim
     (Es hat 7 Abteilungen.)
     Planstellen: 116 davon 36 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 3,33 Mio. Euro vom BMVEL

11. Institut für Gemüse und Zierpflanzen e.V. (IGZ)
; Großbeeren   
     (Es hat 5 Abteilungen.)
     Planstellen: 94 davon 31 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 3,13 Mio. Euro vom BMVEL

12. Forschungsinstitut für Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN); Dummerstorf
     (Es hat 6 Forschungsbereiche.)
     Planstellen: 232 davon 67 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 8,1 Mio. Euro vom BMVEL
 
13.
Institut für Agrarentwicklung in Mittel und Osteuropa (IAMO); Halle/Saale
     (Es hat drei Abteilungen.)
     Planstellen: 39 davon 25 Wissenschaftler
     Etat (ohne Baumaßnahmen): 1,43 Mio. Euro vom BMVEL



 

3.7 Bundeszentralen (2)

1. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA); Köln
   
Das ist eine vom Bund eingerichtete und unterhaltene Behörde zur Gesundheitsfürsorge und Prävention.
     In ihrem Auftrag werden z.B. Broschüren und Materialien zur Sexualaufklärung verbreitet.
     Chef: Pott (Peter Lang)
     Sitz: Köln
     Tel.: 0221/892031 vormals ?:Tel.: 0221/8 90 34 60
     Internetadresse: www.bzga.de
     Informationen:
         38 % aller Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren rauchen in Deutschland.
         In Deutschland gibt es jährlich etwa 110 000 Tote durch das Rauchen.
         In Europa gibt es etwas 500 000 Tote, die das Rauchen verursacht.
         hat eine AIDS-Beratung Tel.: 0221 89 20 31- 34
     Aktuelles:
         Jedes Jahr kommen in Deutschland 10 000 Babys zur Welt, die gesundheitliche Schäden durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft
         verursacht worden sind
         Die schwersten Schäden sind: Gesichtsfehlbildungen, Wachstumsstörungen und später starke Beeinträchtigungen der geistigen und motorischen Entwicklung.
         (Quelle: „ 10 000 Babys im Jahr durch Alkoholschäden“ Fernsehsender ntv Video-Texttafel 128 am 08.09.2009)


2. Bundeszentrale für politische Bildung(sarbeit ?) (bpb); Bonn
     unterstehet dem Bundesministerium des Innern
     Präsident: Thomas Krüger
        
(Er war mal Abgeordneter und Senator für Jugend (?).
         Es gab von ihm ein Wahlplakat mit nacktem Oberkörper.
         Er hat seinen Rausche-Bart nun verringert.)
    Sitz:
         Bonn; Berliner Freiheit 7
         Tel.: (02 28) 515-0

    Aufgaben:
      
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat die Aufgabe, durch Maßnahmen der politischen Bildung im deutschen Volke das Verständnis für politische
         Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.“
         Erlass des Bundesministers des Inneren vom 8.12.1987)
         Sie hat in jedem Bundesland eine Landeszentrale!

 

 

4.8 Oberste Bundesgerichte (10 Oberste Bundesgerichte )

1. Bundesverfassungsgericht (BVerfG); Karlsruhe
      
Hinweis: Darüber gibt es eine eigene Ausarbeitung
       oberstes Bundesgericht in Deutschland auf dem Gebiet der Rechtsprechung
        Seine Entscheidungen binden alle Verfassungsorgane des Bundes und der Länder,
        Entscheidet über Streitigkeiten zwischen den obersten Staatsorganen, sowie zwischen Bund und den Ländern über deren verfassungsmäßige Kompetenz
        ( = Organstreit)
        Es kontrolliert die Vereinbarkeit von Bundesrecht und Landesrecht mit dem GG (= Normenkontrollverfahren).
        Es schützt den Bürger gegen öffentliche Gewalt in seinen Grundrechten. (= Verfassungsbeschwerde).
        Es entscheidet über Parteienverbot und trägt das Wahlprüfverfahren.
 
       Gründung: (Arbeitsaufnahme: 7. Juli 1951)
        Adresse:
 
             Schlossbezirk 3
              76131 Karlsruhe
        www.bundesverfassungsgericht.de
       Präsident:
      
      Prof. Dr. Andreas Voßkuhle (46 Jahre )
              (vorher: Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, bis Mitte Mai 2010) parteilos, gilt als der SPD nahe stehend, nach dem Studium im bayerischen Innenministerium tätig,
              ab 1.04.2008 Rektor an der UNI Freiburg, kurz danach jüngster Richter beim Bundesverfassungsgericht.
              seinen Schwerpunkte Verwaltungsrecht und Umweltschutz
             
(Quelle: Fernsehsender Phönix, Videotext-Tafel 158 /159 am 15. 105 2010)
              (Er ist gleichzeitig Vorsitzender des 2. Senats bestehend aus 8 Bundesverfassungsrichtern)
        Vizepräsident:
              Neuer Vizepräsident: Prof. Dr. Ferdinand Kirchhoff (vorher: Andreas Vosskuhle )
              (Vizepräsident: gleichzeitig Vorsitzender der 1. Senats bestehend aus 8 Bundesverfassungsrichtern)
              (vorher: Prof. Dr. Winfried Hassemer)
                   (Sein Bruder ist Volker Hassemer; ehemaliger Senator in Berlin.)
              Im Gespräch für den zuerst frei werdenden Posten des Vizepräsidenten war der Würzburger Rechtsprofessor Horst Dreier.
              Unumstritten war die fachliche Reputation Dreiers. Die Union hat jedoch bereits vor kurzem Einwände gegen den SPD-Vorschlag signalisiert.
              Seine Aussagen über Menschenwürde und Biopolitik dürften den Ausschlag gegeben haben. Dreier war Mitgliede des „Nationalen Ethik-Rates“.
              Dort plädierte er dafür, embryonale Stammzellen nach einer Einzellfallprüfung auch zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten verwenden zu können.
              Zudem gibt es für Dreier, wie er selbst schreibt, einen „kategorischen“ Unterschied zwischen geborenem und ungeborenem Leben.
              Dreier geht von einem gestuften vorgeburtlichen Lebensschutz aus.
 
             (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)
       
Wahl, Berufung und Ernennung:
             
Die Amtszeit der Richter beträgt maximal 12 Jahre.
              (Sie dauert jedoch längstens bis zum 68. Lebensjahr. Sie müssen bei ihrer Wahl mindestens 40 Jahre alt sein.)
              Eine Wiederwahl ist nicht möglich.
              Die vom Bundestag zu berufenen Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts werden von einem Wahlmännerausschuss gewählt.
              Dieser Ausschuss hat 12 Mitglieder.
              Die Mitglieder des zwölfköpfigen Wahlausschusses werden aus den Reihen der Abgeordneten nach den Regeln der Verhältniswahl gewählt.
              Die Wahl der Bundesverfassungsrichter bedarf einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Wahlmännerausschusses.
              Die vom Bundesrat zu berufenen Bundesverfassungsrichter werden mit 2/3 der Stimmen des Bundesrates gewählt.
              Sie werden schließlich vom Bundespräsidenten ernannt.
       Organisationsstruktur:
              Das Bundesverfassungsgericht besteht aus zwei Senaten mit jeweils je 8 Bundesverfassungsrichtern.
              Sie werden je zur Hälfte vom Deutschen Bundestag und Bundesrat bestimmt.
           1. Senat ist zuständig für Bund-Länder-Angelegenheiten
              2. Senat ist zuständig für das Verhältnis Bürger-Staat und Grundrechte
              (Quelle. „Harenberg „Aktuell 2008“ - Das Jahrbuch- Meyers Lexikonverlag, Seite 296)
       Sprecher: Jens Hoffmann, Anja Kerstin und Dietlind Weinland, Judith Bluhm (für den 2. Senat), Johannes Gerladung (?) Bernd Obdörgfer
       Mitarbeiter: 230 (!)
              (Quelle: „Hüter des Grundgesetzes“, Tagespiegel vom 07.12.2000)
       Anzahl der Streitfälle
              1951 waren es                     478 Eingänge
              1975 waren es                  1 588 Eingänge
              1990 waren es                  3 400 Eingänge
              1995 waren es                  5 911 Eingänge (n. d. Wiedervereinigung)
       
      (Quelle: „Karlsruhe vor dem Kollaps“, Handelsblatt vom 16.07.1996)
              Danach soll sich die Anzahl der Streitfälle wieder etwas verringert haben.
             
Im Jahre 2007 gab es 6 115 Eingänge!!! (ein Plus von 20 %!!!!)
           (Quelle. „Harenberg „Aktuell 2008“ - Das Jahrbuch- Meyers Lexikonverlag, Seite 296)
       
Arbeitsanfall und Arbeitsstruktur:
              Eine kleine Rechnung bringt einen besseren Einblick in das Arbeitsumfang des Bundesverfassungsgericht:
              Teilt man die Anzahl der Eingänge auf die zwei Senate gleichmäßig auf, so ergibt das bei angenommenen 4 000 Eingängen pro Jahr 2 000 Eingänge pro Senat.
              Wenn man von 50 Arbeitswochen ausgeht, muss jeder Senat 40 Eingänge pro Woche erledigen.
              Bei einer 5-Tage-Woche sind das 8 Fälle pro Tag!
             
Um den riesigen Arbeitsanfall zu bewältigen, hat man nicht nur die schon erwähnten zwei Senate mit festgelegten Zuständigkeiten.
              Sondern auch zwei weitere Entscheidungen getroffen:
              o Es gibt es gibt auch in jeden Senat für jeden Fall einen so genannten „Berichtserstatter“.
                   Er muss sich intensiv mit dem Anliegen befassen. Die anderen Mitglieder des Senats können ihn zu einem festgelegten Sitzungstermin befragen.
                   Damit sollen die Entscheidung und die Argumentation in der Urteilsbegründung möglichst wasserdicht werden.
              o Außerdem gibt es eine Clearingstelle damit gleich beim Eingang der Verfassungsbeschwerde entscheiden werden kann, ob die Beschwerde angenommen
              werden kann und wenn ja, welcher Senat zuständig ist.
                   Außerdem kann vorgeschlagen werden, welcher Bundesverfassungsrichter diese Beschwerde federführend (also als „Berichterstatter“) bearbeiten soll.

        Clearingstelle (Wer ist zuständig?): Dr. Eric Bonse Götze
       
Aktuelles:
              Hans Jürgen Papier scheidet 2010 aus seinem Amt aus.
              Dann dürfte der neue Vizepräsident an die Stelle des Präsidenten rücken.
              Es ist Andreas Vosskuhle.

2. Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes;


3. Bundesarbeitsgericht (BAG); Kassel/Erfuhrt (?)
       oberstes Bundesgericht in Deutschland auf dem Gebiet des Arbeitsrechts
       Gründung: 1950
       Adresse:

              Hugo-Preuß-Platz 1
              99084 Erfurt
              www.bundesarbeitsgericht.de
       Präsidentin:
              Ingrid Schmidt (seit 2005) Sie wird der SPD zugerechnet.
              (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)
       Organisationsstruktur:
              Das Gericht ist eingeteilt in Senate, es gibt mindestens 8 Senat.
              Der 2 Senat ist zuständig für Kündigungsschutz.
              Der 8. Senat ist zuständig für die Informationspflichten der Arbeitgeber bei Betriebsübergängen und bei Diskriminierung.
       Aktuelles:
              Die Präsidentin rechnet wegen der Wirtschaftskrise mit einer Zunahme von Kündigungsschutzklagen.
              Sie stellte den Jahresbericht 2008 vor. Bereits im vergangenen Jahr ging es bei den eingereichten Klagen um knapp 27 % um die Beendigung von
              Arbeitsverhältnissen.
              Dabei konnte sich wie in den vergangene Jahren häufiger die Arbeitgeber als die Arbeitnehmer in der obersten Instanz durchsetzen.
              Insgesamt seien 2 615 Verfahren anhängig gemacht worden. Das waren 3,7 % weniger als im Rekordjahr 2007.
              Davon waren 44 % Revisionen und Rechtsbeschwerden.
              Die Richter erledigten 2 622 Fälle.
              Die Verfahrendauer betrug im Schnitt 7,5 Monate. (Das ist ein Monat mehr als 2007.)
              Es gab 1 712 unerledigte Verfahren.
              Der Bund habe dem Gericht eine Stelle mehr zugesprochen.
              Die meisten Revisionen und Rechtsbeschwerden kamen aus NRW, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg.
              In 293 Fällen siegten die Arbeitgeber und in 234 Fällen die Arbeitnehmer.        
              Die Informationspflicht der beteiligten Arbeitgeber bei einem Betriebsübergang sei erheblich verschärft worden.
              Diese Auffassung vertritt der Arbeitsrechtler Jobst –Hubertus Bauer von der Kanzlei Gleiss Lutz, der ausschließlich Arbeitgeber vertritt.
              Auch die Beweislast bei Diskriminierungsklagen sei verschärft worden.
              Das oberste Deutschen Arbeitgericht werde sich wohl mit Niedriglöhnen und tarifvertraglich Altersgrenzen befassen.
              Auch müssten sich die Richter mit dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofs mit der Urlaubsregelung für Langzeiterkrankte befassen.
              Auch die Auflösung der Tarifkonkurrenz verschiedener Einzelgewerkschaften wird mit Spannung erwartet.
              Sie sage mit Hinblick auf den Datenskandal bei der Bahn, dass das jetzt geltende Bundesdatenschutzgesetz sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer
              unzureichend sei, weil deren Rechte und Pflichten nicht klar zu erkennen seien. 
              (Quelle: „Auf Arbeitgerichte rollt Klagewelle zu“, Handelblatt vom 29. Januar 2009)    


4. Bundesfinanzhof (BFH); München
    oberstes Bundesgericht in Deutschland auf dem Gebiet des Finanzrechts
    Gründung: 1950
    Adresse:
              Ismaninger Str. 109
              81675 München
              www.bundesfinanzhof.de
              oder (?) www.bfh.de
    Präsident:
              Prof. Rudolf Mellinghoff (vorher: Wolfgang Spindler (seit 2005)

5. Bundesgerichtshof (BGH); Karlsruhe
    oberstes Bundesgericht in Deutschland für Zivil- und Strafrecht; Revisionsinstanz
    Adresse:
 
             Herrenstraße 45 a
 
            76133 Karlsruhe
    Präsident:
              Prof. Dr. Klaus Tolksdorf
              www.bundesgerichtshof.de
              (vorher: Prof. Dr. Günter Erhard Hirsch bis Januar 2008. Er war auf Vorschlag der CSU ins Amt gekommen.
              Für seinen Nachfolger hatte die SPD das Vorschlagsrecht.
              neuer Präsident ab 1.2.2008 wahrscheinlich Klaus Tolksdorf (59), bisher (seit 1992)
              Vorsitzender Richter beim   3. Strafsenat beim BGH.
              Noch vor wenigen Wochen entschied Tolksdorf, zusammen mit seinen Kollegen, dass die Großrazzien von Generalbundesanwältin Monika Harms vor dem
              G8-Gipfel in Heiligendamm rechtswidrig waren.
              (Begründung: Da die militanten G8-Gegner keinen Terroristenorganisation darstellten, sei die Bundesanwaltschaft nicht zuständig gewesen.)
              Erst im Dezember 2007 einigten sich die Koalitionspartner auf den neuen Präsidenten des Bundesgerichtshofs.
              (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)
     Sprecher: Bertram Schmitt, Hans-Ulrich Joeres

    Organisationsstruktur (eingeteilt in Senate):
           1. Senat:
           2. Senat:
           3. Senat:
           4. Senat:
           5. Senat:

Anmerkungen:
     Die Spitzenpositionen der obersten Bundesgerichte werden durch einen so genante Richterwahlausschuss vergeben.
     Dort dominieren die Rechtspolitiker von SPD und Union. Für eine Ernennung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.
     Deshalb kann es keine Alleingänge einer Partei geben.  Die Kandidaten müssen zwar keine Parteibücher besitzen, doch die Zuordnung zu einem politischen Lager
     schadet auf keinen Fall.
     Eigentlich widerspricht das dem Grundgesetz: Nach Artikel 33 hat jeder Deutsche nach seiner Eignung Befähigung undfachlichen Leistung den gleichen Zugang zu
     jedem öffentlichen Amte. Doch in der Praxis sieht das anders aus:
     Spitzenpositionen der obersten Bundesgerichte werden durch einen so genante Richterwahlausschuss vergeben!
     Oberste Bundesgerichte sind: Bundesfinanzhof (BFH), Bundesarbeitsgericht (BAG), Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Bundessozialgericht (BSG) und der
     Bundesgerichtshof (BGH).
     Das Bundesverfassungsgericht ist ein eigenes Verfassungsorgan und untersteht nicht der Dienstaufsicht eines Ministeriums.
     (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)
 
   Das Bundesverfassungsgericht besteht aus zwei Senaten von je 8 Richtern.
    Sie werden je zur Hälfte vom Deutschen Bundestag und Bundesrat bestimmt.
           1. Senat zuständig für Bund-Länder-Angelegenheiten
           2. Senat. zuständig für das Verhältnis Bürger-Staat und Grundrechte
     (Quelle. Harenberg „Aktuell 2008“ - Das Jahrbuch- Meyers Lexikonverlag, Seite 296)

5.1 Sitz des 5. Strafsenats; Leipzig
    Adresse:
              Karl-Heine-Str. 12
              04229 Leipzig
     Leiterin: Monika Harms (nunmehr: Präsidentin der
Generalbundesanwaltschaft (oder Bundesanwaltschaft))
                    
z.Zt. Clemens Basdorf (Richter am Bundesgerichtshof)

5.2 Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof; Karlsruhe
    Adresse:
   
         Brauerstraße 30
              76135 Karlsruhe
              www.generalbundesanwalt.de
              Leiter: Generalbundesanwalt Harald Junge (vorher Monika Harms (davor: Generalbundesanwalt Kay Nehm)

5.3 Dienststelle: Bundeszentralregister; Bonn
    Adresse:
              Adenauerallee 99 – 103
              55113 Bonn
              www.bundeszentralregister.de
              Leiter: Oberstaatsanwalt Peter Christensen, Tilp (??)


6. Bundessozialgericht (BSG); Kassel
 
      oberstes Bundesgericht in Deutschland auf dem Gebiet des Sozialrechts
       Gründung: 1953
       Adresse:
              Graf-Bernadotte-Platz 5
              34119 Kassel
              www.bsg.bund.de
              oder (?)
              www.bundessozialgericht.de
 
      Präsident:
              Wolfgang Spindler (CDU und Mitglied einer Gewerkschaft)
               vorher: Professor Dr. Karl Matthias von Wulffen (seit 1995) Er war CSU Mitglied.
              (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)
        Sprecher: Voelske

7.
Bundesverwaltungsgericht (BVerwG); Leipzig
        oberstes Bundesgericht in Deutschland für Verwaltungsrecht
       Gründung: 1952
       Adresse:
              Simonplatz 1
              04107 Leipzig
              www.bundesverwaltungsgericht.de
              oder (?) www.bverwg.de
       Präsident:
              Marion Eckertz-Höfer (Sie wird der SPD zugerechnet.)
              (Quelle: „Koalitionsgerangel um Bundesrichter“, Handelsblatt vom 1./1./3. Februar 2008)

8. Bundespatentgericht (BPatG); München
    oberstes Bundesgericht für Schutzrecht (Patent, Marken, Gebrauchsmuster, Topographie und Geschmacksmuster
     Gründung: 1961
     Präsident: Beate Schmidt (vorher: Dr. Hans-Georg Landfermann nunmehr) Raimund Lutz (seit 2006)
    
Adresse:
              Cincinnatistr. 64 (vorher 56)
              81549 München (vorher: 81675 München
              www.bundespatentgericht.de
              oder (?)www.bpatg.de

9. Bundesdisziplinargericht;

10.Wehrdienstgerichte;


 

4.9 Sonstige Bundesoberbehörden (104 und 11 Institute und 6 Agenturen = 121)


1. Bundesnachrichtendienst (BND); Pullach bei München [zieht nun nach Berlin um]
     Das ist der Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschlands.
       Aufgaben:
              Der BND sollpolitische, wirtschaftliche, militärische, technische und wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Ausland sammeln.
               (Quelle: „BND bekommt neuen Chef“, ARD, Videotext-Tafel Nr.116.vom 7. Dezember 2011)
       Der BND u
ntersteht dem Außenministerium (?) nein dem Bundeskanzleramt!
               (Quelle: „BND bekommt neuen Chef“, ARD, Videotext-Tafel Nr.116.vom 7. Dezember 2011)
      
Adresse:
              Heilmannstraße 30
              82049 Pullach

              www.bundesnachrichtendienst.de
              www.bnd.bund.de
              Außenstelle Berlin
              Tel.: 41 46 45 - 7
     Geschichtliches:
              Der BND ist aus der „Organisation Gehlen“ hervorgegangen.
              Diese wurde 1955 von der Bundesregierung übernommen und 1956 in den BND umgewandelt.
     Präsident:
              Neuer Präsident wird zum 1. Juli 2016 Bruno Kahl. Er ist 53 Jahre alt. (Vorher war er Spitzen-Ministerialbeamter)
              (Quelle: „Neuer BND-Präsident soll Auslandsgeheimdienst grundlegend reformieren.“ ZDF, Videotext-Tafel 130 am 1. Juli 2016)
              (Dr. August Hanning) nunmehr: Ernst Uhrlau; nunmehr: Gerhard Schindler (59)
              Er war vorher Leiter der Abteilung „Öffentliche Sicherheit“ im Bundesinnenministerium.
              (Quelle: „BND bekommt neuen Chef“, ARD, Videotext-Tafel Nr.116.vom 7. Dezember 2011)
              Gerhard Schindler wurde zum 30. Juni 2016 gegen seinen Willen in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
              (Quelle: „Neuer BND-Präsident soll Auslandsgeheimdienst grundlegend reformieren.“ ZDF, Videotext-Tafel 130 am 1. Juli 2016)
 
      Abteilungsleiter: Dieter Kaundinya
       Pressesprecher: Martin Heinemann
(Quelle: RBB Abendschau am 27. August 2016)
      
Aufgaben:
              Beschaffung von Informationen aus dem Ausland für die Bundesregierung
      
Mitarbeiter:
              ca. 6 000 (5 800*) etwa  6500 (Quelle: ZDF am 7.7.2013)
     Kosten:
              etwa 350 Millionen Euro *
       (Quelle: „Organe der inneren Sicherheit“, HB vom 09.10.2001)
       * Quelle:  ARD Video-Text
      
Besonderes:
              Der BND soll nach Berlin umziehen.
              Der BND soll bis 2006 von München
nach Berlin umziehen, will nach Mitte und soll nach Zehlendorf ins ehemalige Hauptquartier der USA)
              Der Umzug wird sehr teuer etwa 1,5 Mrd. Euro!!!
             
Der Neunbau und der Umzug sollen die ungeheure Summe von 1,5 Mrd Euro betragen.
              Der Umzug in die Chausseestraße verzögert sich wegen technischer Probleme bei der Lüftungsanlage.
             
(Quelle: Nachrichten im Rundfunksender RBB am 25. Juni 2012)

 

2. Bundesrechnungshof (BRH); Bonn
        Gründung: 1950
       
Adresse:
             Adenauerallee 81
             53113 Bonn
            
www.bundesrechnungshof.de
       Präsident/in:
             neuer Chef: Kay Scheller,
             (Quelle: „Bundesrechnungshof fordert mehr Investitionen in Straßen“, ZDF Videotext-Tafel 137 am 5. Juli 2015)
             vorher; Prof. Dr. Dieter Engels (seit 2002, vorher Vize-Chef) (59 Jahre, SPD-Mitglied, Verwaltungsjurist, )
             vorher: Hedda von Wedel, (Sie wurde zum Jahresanfang 2002 die Präsidentin des Europäischen Rechnungshofes.) (CDU-Mitglied)
            
(Quelle: „Der Bund braucht eine Exit-Strategie“,  Handelsblatt vom 22. Juli 2009)
             Vize-Chef: Cristian Ahrendt
       Aufgaben:
          Das ist eine Bundesoberbehörde, die die Prüfung der gesamten Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes einschließt einschließlich seiner sogenannten
             Sondervermögen und Betriebe. Sie ist gegenüber der Bundesregierung unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen.
             Das Parlament kann den Rechnungshof kontrollieren.
             Seit der Gesundheitsreform kann es auch ein Auge auf die auf die Sozialversicherungsträger werfen.
             (Quelle: „Der Bund braucht eine Exit-Strategie“,  Handelsblatt vom 22. Juli 2009)
             Der BRH gibt jedes Jahr ein Buch heraus, das öffentliche Verschwendung aufzeigt!
             Sie hat als Bundesbeauftragte die KSB eine „Koordinierungsstelle des Bundes“ für die Neustrukturierung des Verbraucherschutzes vorgeschlagen.
             Ziel: Koordinierung der Lebensmittelsicherheit zwischen Bund, Ländern sowie EU.
             Mit den Ländern soll ein einheitliches Durchführungsrecht entwickelt werden.
             KSB soll Nationale Kontaktstelle zum Lebensmittel und Veterinäramt (LVA) in Dublin sein.
             Außerdem sei die Schaffung eines „Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ in Vorbereitung (sagt Renate Kühnast)
       Jahresetat:
             75 Mio. €
       
Öffentliche Kritik:
             Das so genannte Sondervermögen des Bundes besteht nur aus Schulden.
             Jeder Privat oder Kaufmann muss bei der Bank einen Tilgungsplan vorlegen, wenn er Kredite aufnimmt - nur der Staat nicht!
             Er fordert eine Änderung des Grundgesetzes bezüglich der Schuldenaufnahme.
             (Quelle: N 24, Video-Text-Tafel 113 am 3. April 2006)
             „Das öffentliche Jonglieren mit Milliardensummen erfülle den Rechnungshof mit Sorge!“ sagt der Chef Dieter Engels.
             (Quelle: „Bundesrechnungshof warnt vor zu hoher Verschuldung“, Handelsblatt vom 10. Dezember 2008)
             Die Verkehrsverwaltung investiert lieber in neue Bauvorgaben als in die Renovierung alter Brücken und Straßen.
 
            (Quelle: „Kritik am Verkehrsministerium“, Fernsehsender n-tv; Videotext-Tafel 108 vom 27. April 2014)

 

3. Bodenverwertungs- und –verwaltungsgesellschaft, GmbH (BVVG)
     (bundeseigen, untersteht dem Finanzministerium) Treuhandanstalt
     Geschäftsführer: Wolfgang Horstmann
 
   Aufgaben:
         Verpachtung und Privatisierung (Verkauf) der land- und forstwirtschaftlichen Flächen der ehemaligen DDR
 
   Dauer: noch mindestens 10 Jahre
 
   Einnahmen (bisher von 1992 bis 2000): 2,9 Mrd. DM
    
Einnahmen (noch zu erwarten): 3,5 Mrd. DM
    
Überschuss im Jahre 2000: 352 Mio. DM (55 Mio. DM mehr als geplant)
    Erlöse insgesamt:
                     654 Mio. DM (davon 405 aus Verkäufen und 191Mio. DM aus Verpachtungen
    
Aufwand:
                     340 Mio DM davon 50 Mio. DM an Alteigentümer, deren Flächen bereits an andere verkauft waren.
    
geplante Erlöse in 2001: 330 Mio. DM
    Besonderes:
         energisch vorangetrieben soll nun der verbilligte Verkauf von Flächen nach dem „Entschädigungs- und Ausgleichsgesetz (EALG).
         Dies war 1998 gestoppt worden weil die EU die Preisnachlässe von 50 % an ostdeutsche Pächter und Alteigentümer als mit dem EU-
         Beihilferecht als unvereinbar angesehen hatte. Seit Oktober ist der Verkauf wieder möglich; der Preisnachlass beträgt nunmehr 35 %
         statt 50 %.
         Nun können auch Westdeutsche und EU-Ausländer solche Flächen erwerben. dafür gibt es eine neue Novelle.
         Danach mussten aber von 502 Landwirten rund 31 Mio DM an überhöhten Preisnachlässen zurückgefordert werden
    Bestand an Wald:
                     1990 etwa 2 Mio. ha
                     heute etwa 390 000 ha
                     (Quelle: „BVVG wird mindestens noch zehn Jahre bestehen“, Handelsblatt vom 12/13.01.2001)
    Aktuelles: Der Verkauf kleiner Seen und Gewässer soll vorerst ausgesetzt werden.
                     (Quelle: „Seen-Verkauf vorerst gestoppt“, rbb-text am, 11.08.2009)
                     Aktuell ab 1. Januar 2010 soll es nach dem Ablauf eines Pachtvertrages kein Automatismus für den Verkauf dieser frei werdenden Fläche an den meistbietenden
                     mehr geben, sondern die Möglichkeit eines Anschlussvertrages
                     (Quelle: „Verbesserte Bedingen ne für Landwirte“, rbb-text Tafel 134 am, 14.02.2010)

4. Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP); 
      
Das ist eine Bundesoberbehörde.
        Es untersteht dem Bundesministerium für Wirtschaft
        Rechtsgrundlagen:
                    Grundlage waren das Telekommunikationsgesetz und das neue Postgesetz.
        Gründung: 1.1.1998
        Präsident: Matthias Kurth (SPD)
       
(Quelle: Ein FDP-Mann wird Kartellamtspräsident“, Handelsblatt vom 18 Dezember 2006)
        Sitz: Bonn
        Mitarbeiter:
        Besonderes:
                    Sie soll in Zukunft auch die Gas- und Strommärkte überwachen.
                    So will es Wirtschaftsminister Clement!
                    Ulf Böge (Bundeskartellamt) wollte diese Aufgabe haben!

5. Deutsche Welle
    
Chefredakteur: Mirdregel (?) Soric
    
Sonderkorrespondent: Peter Philipp

6. Deutsche Bundesbank; Frankfurt am Main
        Gründung: 1957
       
Adresse:  
                     Wilhelm-Epstein-Str. 14
                     60431 Frankfurt am Main
                     www.bundesbank.de
         
Chef:
                     Dr. Jens Weidmann (vorher: Prof. Dr. Axel Weber (vormals Ernst Weltelke)
                     Herr Weber soll nun zu Europäischen Zentralbank. Das wünscht sich wohl die Bundeskanzlerin.
          Mitarbeiter: 15 360 !!       
                     Er will die Zahl der Mitarbeiter um ein Viertel reduzieren!
                     (Quelle: n-tv Video-Text-Tafel 415 vom 27.10.2003)

7. Bundeswertpapierverwaltung (oder: Bundesschuldenverwaltung ?)
         Sie untersteht ab 1. Januar 2002 nach dem Bundeswertpapierverwaltungsgesetz dem Bundesfinanzministerium.
         Vorher war sie eine weisungsunabhängige Behörde.
         Dafür bestehe nach dem Grundgesetz kein Bedürfnis. Das Parlament entscheidet über die Kreditermächtigung.
         Das Bundesfinanzministerium ist gegenüber dem Bundestag für die ordnungsgemäße Verwaltung der Schulden zuständig.
         Vorher wurde die Bundesschuldenverwaltung von dem Bundesschuldenausschuss kontrolliert. Diesem Kontrollgremium gehörten an:
                     Präsidentin des Bundesrechnungshofes (Vorsitz),
                     drei Mitglieder des Bundestages uns
                     drei Mitglieder des Bundesrates.
         Nunmehr werden die Kontrollrechte von dem „originär zuständigem Haushaltsausschuss“ übernommen.
       Gründung:
       Sitz:
       Chef:
       Aufgaben
: Beurkundung und Verwaltung der Schuldendes Bundes,
                                 Direktvertrieb der Wertpapiere des Bundes und die Führung des Bundesschuldenbuches.

                                 Zuständig für den (Kauf und ?) Verkauf der Bundesschatzbriefe an Privatpersonen.
       Mitarbeiter:
       Besonderes:

                     Sie soll in diesem Jahr  2006 mit der Bundeswertpapierverwaltung zusammengelegt werden.
                    
(Quelle: „Banker im Bundesdienst“, Handelsblatt vom 21. Februar 2006)

 

8. Bundesvermögensverwaltung
         Jürgen Berns

9. Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit; (GIZ)
       Aktuelles:
            Vor 27 Jahren gelangten in Indien giftige Chemikalien nach einer Katarstrophe in die Umwelt.
            Deutschland nimmt nun 350 Tonnen zurück    
       Sprecher: Stehler
       (Quelle: „Indien will Gift liefern“;Fernsehsender n-tv, Videotexttafel 110 am 24. Mai 2012)

      Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation Post u.
(?)
       Präsident: Matthias Kurth

 

10. Der Bundesbeauftragter für den Datenschutz, Bonn
       Adresse:
                     Husarenstr. 30
                     53117 Bonn
                     www.bfd.bund.de
        
Chef:
                     Peter (oder Joachim?) Schaar

11. Verkehrsinfrastruktur-Finanzierungsgesellschaft (VIFG)
         Das ist eine neue Gesellschaft!
         Sie soll Kredite aufnehmen um Geld für Maßnahmen zur Finnzierung von Verkehrsinfrastrukturen durchzuführen.
         (Quelle: „Schröder droht Toll Collect“, Handelsblatt vom 15.01.2004)

12. Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA)
        Leiter Christoph Skipka (?)

13. Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS);
Berlin-Schönhausen
        (in 2004 neu gegründet)
        Präsident: Hans-Dieter Neumann (vorher: Kersten Laht, Rudolf Georg Adam, davor: Hans Frank) nunmehr: Karl-Heinz Kamp
        Tel.: 4 00 46 - 4 20
        www.baks.bund.de
        (Quelle: im September 2004 in Phönix)

       Etwa 30 Mitarbeiter
       Die
Bundesakademie für Sicherheitspolitik hat als Kuratorium den Bundessicherheitsrat.
       Zum Bundessicherheitsrat gehören 8 Personen: der Bundeskanzler, die Bundesminister des Inneren, der Justiz, der Finanzen, der Wirtschaft und Energie, der
       Verteidigung und der Entwicklungshilfe (Wirtschaftliche Zusammenarbeit).
       Es werden etwa 75 Veranstaltungen pro Jahr durchgeführt; die wohl wichtigste ist das „Seminar für Sicherheitspolitik“ das ein halbes Jahr dauert.
       Die Teilnehmerwerden von den Ministerien benannt
        (Quellen: Wikipedia 2015)


14. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

       Chef ist Ulrich Schröder
       Die KfW versteht sich als Bankengruppe. Sie hat fünf starke Namen:

14.1 kfw Entwicklungsbank
        Aufgaben:
            Sie fördert den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt in den Entwicklungsländern.

14.2 DEG KFW-Gruppe
        Aufgaben:
            Die Gruppe finanziert privatwirtschaftliche Investitionen in Entwicklungsländern.

14.3 kfw IPEX-Bank
        Aufgaben:
            Sie bietet Maßgeschneiderte Finanzierungen für Exporte und Projekte.
            Sie finanziert Exporte und Projekte ab 2004.

14.4 KfW Mittelstandsbank
        Aufgaben:
            Sie gibt den Gründern und Unternehmen mehr Power.
            Sie finanziert und berät Gründer und Unternehmen.

14.5 kfw Förderbank
        Aufgaben:
            Sie fördert z.B. umweltbewusstes Bauen, Wohnen und Wirtschaften.
            Sie engagiert sich für kommunale Infrastruktur, Bildung und Soziales.

       Neue Aufgaben
        
Das neue Projekt „Kapital für Arbeit“
3) beinhaltet, dass eine Firma, die einen Arbeitslosen einstellt, 100 000 Euro erhält.
            Es besteht zu gleichen Teilen aus einen zinsverbilligten Fremdkapitaldarlehen und einem eigenkapitalähnlichen nachrangigen Darlehen.
            Es gilt für mittelständische Unternehmen und Freiberufler.
            Die Laufzeit beträgt 10 Jahre.
            Die Firmen wurden erstmals einem Rating unterzogen.
            Es unterscheidet vier Risiko-Klassen.
            Die Finanzierung erfolgt über die KfW die dafür mindestens 5 Mrd. Euro bereitstellt. Das reicht für 50 000 Menschen.
       
Offene Fragen:
            1. Handelt es sich um Langzeitarbeitslose?
                        Nein! Es gilt für Arbeitslose allgemein und für von Arbeitslosigkeit  bedrohte und für geringfügig Beschäftigte!
            2. Für welchen Zeitraum muss sie diese einstellen?
                        für mindestens 12 Monate
            3. Warum erfolgt die Finanzierung nicht über die BfA?
3)
        (Quelle: „Clement gibt Druck der Gewerkschaften nach“, Handelsblatt vom 1./2.11.2002

(Die Ausweitung der Finanzierungsmöglichkeiten über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und über die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) sind genauso schwache Versuche wie die so genannte Verbriefung von „mehr oder weniger faulen Krediten“ zur Verbesserung der Kreditgewährung der privaten Banken.)

Aus: „Das sind die Probleme“
        Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (D); bundeseigene Bank;
        - soll nun Nachfolgerin der BvS werden, um die Vertragserfüllung der privatisierten ehemaligen DDR-Unternehmen zu gewährleisten,
        - sie übernahm folgende Beteiligungen (meist vorrübergehend) für den Bund und
            finanzierte vor:
            1996 Deutsche Lufthansa              fast 36   %                2,1 Mrd. DM
            1998 Deutsche Telekom    noch 21,6 %             
            1999 Deutsche Post                                50   %                5-7 Mrd. DM

In Deutschland ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) zuständig für die öffentliche Entwicklungshilfe. Getragen wird diese von einer Reihe staatlicher Institutionen: Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) führen Projekte personell und technisch durch, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für spezifische Projekte, während andere Organisationen die Ausbildung von Führungs- und Fachpersonal aus Entwicklungsländern durchführen oder Fachkräfte in Entwicklungsländer vermitteln. Neben der Entwicklungshilfe aus öffentlichen Mitteln leisten die Kirchen - u. a. das katholische bischöfliche Hilfswerk »Misereor« und das evangelische Hilfswerk »Brot für die Welt« -, politische Stiftungen sowie private Organisationen wie z. B. das Deutsche Rote Kreuz, terre des hommes, das Kolpingwerk, die Deutsche Welthungerhilfe entwicklungspolitische Arbeit.
Bei der Gründung der UNCTAD 1964 sagten die Industrieländer zu, jährlich Entwickungshilfe in Höhe von mindestens 1 % ihres Volkseinkommens zu leisten.
 Dieses Ziel wird jedoch nur von wenigen der zusagenden Industrieländer erreicht. 
Quelle (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001

       Banken:
            In der Bankenlandschaft haben die Bilanzsummen der privaten Banken zusammen genommen nur etwa 30 % aller Bilanzsummen.
            Die übrigen 70 % teilen sich die öffentlich-rechtlichen Banken (z.B. die Landesbanken) und die genossenschaftlich orientierten Raiffeisen-, Volksbanken und
            Sparkassen.
            Die privaten Banken haben gegenüber den andren Banken zwei wesentliche Nachteile:
                        o Sie besitzen keinen staatlichen Garantien über ihre Existenz.
                                 Sie können nicht bankrott gehen.
                                 (Fachwort: Anstaltslast)
                        o Sie können bei ihren Geschäften Fehler machen.
                                 Der Staat (das betreffenden Bundesland) kommt dafür auf!
                                 (Fachwort: Gewährsträgerhaftung)
            Damit können sich die öffentlich-rechtlichen Banken billiger refinanzieren als private Banken. Sie bekommen ihre Kredite für weniger Zinsen, weil die Kredite
            sicherer sind!
            Damit haben sie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den privaten Banken der wettbewerbswidrig ist, weil sie sich auf Geschäftsfeldern der privaten Banken
            tummeln.
            Die öffentlich-rechtlichen Banken weiten ihre Aktivitäten immer weiter aus.
            Sie beteiligen sich an anderen Unternehmen und investieren im Ausland.

            Nun hat sogar die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) übernommen, um dem gewerblichen Mittelstand flächendeckend Kredite
            geben zu können.
            Allerdings bleibt das Hausbankprinzip erhalten!
            Diese Übernahme gilt sogar noch rückwirkend zum 1. zum 1. Januar 2003.
            Außerdem ist sie an der Industriekreditbank beteiligt (????)
            Die neue Bank ist nun mit dem Segen des Bundestages (Alle Abgeordneten haben zugestimmt.) gegründet worden!
            Sie heißt „KfW-Mittelstandsbank“ und hat ihren Sitz in Frankfurt.
            Die Aktivitäten der KfW, die nicht in den Förderbereich fallen, sollen ausgegliedert werden. Die EU verlangte einen Präzisierung der staatlichen Förderaufgaben der
            KfW und der Landwirtschaftlichen Rentenbank!
            Außerdem gib es Pläne der Bank für neue Eigenkapital-Förderinitiativen.  *
                        Das fehlende Eigenkapital ist die Hauptschwäche des gewerblichen Mittelstandes.
            Die Wirtschaftsverbände BDI, DIHK, ZDH und die Bankenverbände lobten das Projekt als sinnvoll und überfällig.
            (Quelle: „Bundestag gibt grünes Licht für neue Bank“, Handelsblatt vom 10.06.2003)
       Fazit:
          Wieder ein Stückchen mehr Staat!
         Der Staat gewinnt Einfluss über die Kreditvergabe über den ganzen gewerblichen Mittelstand.
         Die Betroffenen sehen nur ihren momentanen Vorteil.

Aus: „Die Todsünden bei Aufgaben und Funktionen des Staates“
9.07 Der gewerbliche Mittelstand
        o Wir brauchen einen flächendeckenden gut ausgebildeten und gut ausgerüsteten Mittelstand.
        o Auch wir benötigen schließlich mal einen Handwerker mit Service-Haltung.
            Aber selbst wenn die Arbeitstunde mit allen Nebenkosten noch erheblich weiter ansteigt, können wir das immer noch bezahlen!
        o Der gewerbliche Mittelstand schafft Arbeitsplätze und erhöht gleichzeitig die Anzahl der Erwerbstätigen der zweiten Klasse.
        o Das vermindert die Anzahl der Angehörigen der dritten Klasse.
        o Das vermehrt unseren Wohlstand.
        o Der gewerbliche Mittelstand kann kaum im Ausland investieren und kann kaum Arbeitsplätze verlagern.
            Also müssen sie hier bleiben und dürfen kräftig mit Steuern und Abgaben „gemolken“ werden.
        o Der gewerbliche Mittelstand kann deshalb auch dazu benutzt werden, den Gewerkschaften bei der Vermeidung eines weitergehenden Mitgliederschwundes
            zu helfen:
            Wir weiten die Anzahl der freigestellten (und zunächst) von den Arbeitgebern bezahlten Funktionären aus. (Das neue Mitbestimmungsgesetz!)
        o Der gewerbliche Mittelstand kann deshalb auch dazu benutzt werden, der gestiegenen Nachfrage nach Teilzeitarbeitsplätzen zu befriedigen:
            - Wir schaffen ein Recht auf Teilzeit per Gesetz!
        o Aber zu viele Pleiten können wir uns im gewerblichen Mittelstand nicht erlauben.
        o Der Mittelstand muss notfalls –zumindest für uns - überschaubar und kontrollierbar gefördert werden, damit er all diese Funktionen erfüllen kann.
        o Schon hat man die KfW (= Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit der DtA = Deutschen Ausgleichsbank) verschmolzen!
            Außerdem hat man die DEG = Deutschen Entwicklungsdienst) übernommen (?)!
            Zusätzlich arbeitet man mit dem Entwicklungshilfeministerium zusammen!
            Außerdem ist man an der IKB (= Industriekreditbank) zu 33 % beteiligt!
            Nun kann man endlich dem Mittelstand fördern, so wie man es will:
            - Anträge bearbeiten;
            - Prüfen der Förderungswürdigkeit,
            - Gewährleistung von Fördermittel,
            - Einhaltung der Vorschriften nach Basel II!
        o Und außerdem können wir die Entwicklungshilfe besser koordinieren und finanzieren!
        o So haben wir ein Mittel geschaffen, das viel Funktionen erfüllt:
            - Mittelstandsförderung so wie wir sie wollen,
            - Entwicklungshilfe, um das Ansehen Deutschlands im Ausland zu verbessern,
            - Entwicklungshilfe zur Absatzförderung der Deutschen Wirtschaft,
            - Förderung von Industrieprojekten im Ausland
            Beispiele:
                        - Förderung vom Alkohol als Zusatztreibstoff für Kraftfahrzeuge,
                        - Finanzierung einer Pipeline in Südamerika!

        o Und das Schönste daran ist, das steht alles nicht im Bundesetat!
            Es kostet also keinen Steuergelder!
            Es kostet den Steuerzahler keinen Pfennig Geld weil die bundeseignen KfW
            sich über selbst herausgegebene Anleihen finanziert!
            Das ist kein Pappenstiel! Es geht es doch inzwischen um mehr als 50 Mrd. €
            Tendenz steigend!

Aus: „Die Drei-Klassen-Gesellschaft“
        Interessant scheint mir die Tatsache zu sein und sie ist meines Erachtens von ausschlaggebender Bedeutung, dass der Staat noch etwa 50 % des Aktienkapitals
        der Deutschen Bundespost besitzt.
        Dieses Aktienpaket lagert bei der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und soll noch veräußert (privatisiert) werden.
       
50 % der Aktien (minus eine Aktie) parken seit Ende des Jahres 1999 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dafür kassierte der Finanzminister 5 bis 7 Mrd. DM.
        Über einen Besserungsschein wird sichergestellt, dass sie an einer möglichen Wertsteigerung der Post-Anteile beteiligt ist.
        Der Staat gewährt der Post also gesetzwidrig einen Wettbewerbsvorteil und betreibt so Kurspflege seiner und der bereits im Privatbesitz befindlichen Aktien.
        Beim Verkauf der restlichen Aktien holt er dies vielfach wieder herein.
        Eine kleine Überschlagsrechnung:
            Grundkapital der Post: etwa 500 Mio. Aktien zu je 1 €. (geschätzt)
            Etwa 50 % gehören noch dem Staat also 209 Mio. Aktien.
            Der Staat besitzt also noch 209 Mio. Aktien.
            Wenn die Aktie ohne diese Steuerbefreiung nicht verkäuflich war, hätte der Staat kein Geld eingenommen.
                        Bei einem Verkauf von 200 Mio. Aktien zu 15 € brachte das dem Staat 3 Mrd. €.
                        Diese drei Mrd. € wurden sofort kassiert.
                        Für die anderen 50 % der Aktien (minus eine Aktie), die seit Ende des Jahres 1999 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau parken , kassierte der Finanzminister
                        5 bis 7 Mrd. DM. zusammen wurden also etwa 10 Mrd. € kassiert!!1
                        Dafür muss er bis 2007 etwa 4 Mrd. € berappen.
                        Das ist ei tolles Geschäft, wenn man bedenkt, dass die Einnahmen sofort, die Ausgaben aber in Raten erst über etliche Jahre verteilt fließen!!!

       Fazit:
            1. Der Steuerzahler wird belastet.
            2. Die Aktionäre der Deutschen Post erhalten ein (fast)  wertloses Papier.
            3. Die Staatskasse füllt sich!         
           
(Quellen:
                        1. „Post soll mehr Steuern zahlen“, Handelsblatt vom 24.01.2002,
                        2. „Neuer Zündstoff im Streit um die Post-Steuerhilfe“, Handelsblatt vom 28.01.2002
                        3. „KfW muss Risikovorsorge für das abgelaufenen Jahr deutlich anheben“, Handelsblatt vom 29.01,2002)

            Fazit:
            1. Hier geht es nicht um die Ein- oder Unterordnung der Justiz in oder unter eine andere der drei Gewalten, sondern um die gesetzeswidrige  Umgehung von
                        bestehenden Gesetzen durch die Regierung selbst.
                        Um sich das Regieren leichter zu machen, werden Gesetze gebrochen.
                        Notfalls muss der Staatssekretär gehen.
       Offene Fragen:
            1. Warum erledigen die betroffenen Politiker nicht ihre Geschäfte bei staatsunabhängigen Institutionen.
            2. Warum reden sie immer (z.B. bei Rundfunk- und Fernsehsendern) von der sogenannten Staatsferne, wenn sie sich selbst nicht daran halten?
            5. Die vierte Gewalt die meinungsbildenden und meinungsmachenden Medien: elektronische Medien: Fernsehen, Rund-Funk, Printmedien: Zeitungen, Zeitschriften
                        Verlage Magazine
            6. Die Geheimdienste

Aus: Die Politische Willensbildung (Sammlung)
       2.2.3 Gemeinsame Förderbank
        Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
wird zusammen mit der Deutschen Ausgleichsbank (DtA) eine gemeinsame Förderbank bilden.
        Zum 1. Juli 2001 sollen KfW, DtA und die Deutsche Investitions- und ntwicklungsgesellschaft (DEG) starten.
        Noch nicht gelöste Probleme:
            Wie soll die gemeinsame Leitung aussehen?
            Wie sollen die Förderprogramme zusammengeführt werden?
            Wie hoch soll der Kaufpreis für die DtA sein?
        (Quelle: „DtA-Übernahme durch KfW verzögert sich“, Handelsblatt vom 02.04.2001)

Aus: 8 Zentralismus
       DtA     bk. für „Deutsche Ausgleichsbank“,
        Diese wird mit der KfW im Sommer 2001 fusionieren. Für die Anteile des Bundes muss die KfW zwischen 3 und 4 Mrd DM bezahlen
        Die DtA wird zu einer kompletten Gründer und Mittelstandsbank umgebaut.
        Dafür gibt sie die Bereiche DtA-Förderprogramme für den Umweltschutz.
        Später wird sie auch das Meister-Bafög und den kreditfinanzierten Teil des Studenten-Bafög übernehmen.

Aus: „Lexikon der Abkürzungen“
       DtA     Abk. für „Deutsche Ausgleichsbank“,
        Vorstandssprecher: Peter Fleischer
            o hat weniger Kredite an Gründer und Jungunternehmer gegeben als im   Rekordjahr 1999. Die Gründerzahlen sanken erstmals seit 1995 von 57 000  auf 46 000.
        Tochter: Technologie Beteiligungsgesellschaft
        Die DtA  wird mit der KfW im Sommer 2001 fusionieren. Für die Anteile des Bundes uss die KfW zwischen 3 und 4 Mrd. DM bezahlen
        Die DtA wird zu einer kompletten Gründer und Mittelstandsbank umgebaut.
        Dafür gibt sie die Bereiche DtA-Förderprogramme für den Umweltschutz.
        Später wird sie auch das Meister-Bafög und den kreditfinanzierten Teil des Studenten-Bafög übernehmen.



15. Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung („Bilanzpolizei“) (DPR)
        Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (oder: Enforcement Institution) ist die offizielle Bezeichnung des eingetragenen Vereins.
        Sie wird zu 100 % von den Aktiengesellschaften finanziert.
       
Präsident (Chef): (muss unbedingt neutral sein. (70 Jahre alt, lehrte an der UNI Hamburg
                        Eberhard Scheffler (vorher: Finanzchef der Batig-Holding)
                        neuer Chef ab 1. Juli 2008: Hans (nicht Herbert *) Meyer (vorher Finanzchef von Heidelberger Druckmaschinen)
                        Jahrgang 1946 in Eckernförde geboren, Diplomkaufmann, er begann seine Karriere 1977 bei Robert Bosch.
                        (Quelle: „Ein hartnäckiger Rechner“, Handelblatt vom 18.April 2007)
                        (*Quelle: „Bilanzpolizei bemängelt Bilanzkosmetik“, Handelsblatt vom 23./24./25 Oktober)
        Vizepräsident
                        Axel Berger (vorher: Vorstandsmitglied der Wirtschaftsprüfergesellschaft KPMG
        Arbeitsbeginn und Gründung: 1. Juli 2005
        Aufgaben:
                        Prüfung der Bilanzen von 1 400 börsennotierten Aktiengesellschaften bei Verdacht oder stichprobenartig.
                        Sie prüft, ob die Vorschriften der Rechnungslegung eingehalten wurden. Das bezieht sich auf die Jahresabschlüsse und auf    die Halbjahresberichte
        Finanzierung:
                        durch Umlage der Unternehmen, die kontrolliert werden sollen!!!
        Rechtsgrundlage:
                        Bilanzkontrollgesetz seit Dezember 2004 in Kraft
        Rechtsform:
                        privatrechtlich, ein Verein
                        Bei mangelnder Kooperation der Unternehmen und bei Beanstandungen kann die Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einschreiten.
                        Wenn die DPR Fehlerentdeckt, muss sie diese Erkenntnisse der BaFin mitteilen. Nur diese Behöre ist berechtigt, die
                        Unternehmen zur Korrekturen und zur Veröffentlichung der Fehler zu zwingen. In diesem Jahr waren es der Tiefkühlkost-
                        Hersteller „Frosta“, der Baumarktbetreiber „Praktiker“ und der insolvente Modekonzern „Escada“.
                        (Quelle. „Bilanzprüfstelle nimmt Gestalt an“, Handelsblatt vom 31.03.2005)
                        (Quelle: „Bilanzpolizei deckt Fehler auf“, Handelsblatt vom 7. Februar 2006
                        (Quelle: „Ein hartnäckiger Rechner“, Handelblatt vom 18.April 2007)
                        (Quelle: „Bilanzpolizei bemängelt Bilanzkosmetik“, Handelsblatt vom 23./24./25 Oktober)
        Aktuelles:
            Sie hat in einem Viertel der 2007 untersuchten Bilanzen grobe Fehler gefunden.
            Von 135 geprüften Unternehmen hätten 35 wesentliche Fehler gemacht. Vor allem Mittelständler seien mit den internationalen Bilanzstandards überfordert.
            (Quelle „Ein Viertel der Bilanzen beleibt fehlerhaft“, Handelsblatt vom 15./16./17. Februar 2008)
            Rund ein Viertel der geprüften Abschlüsse und Zwischenabschlüsse stecken voller Fehler. Vor allem große börsennotierte Gesellschaften leisten sich Schlampereien.
            Während die Fehlerquote bei allen Unternehmen insgesamt gegenüber dem Vorjahr leicht zurückging, nahm sie bei den Unternehmen aus Dax, MDax und SDax zu.
            Grund seien die komplexen IFRS-Regeln.
            Bisher seien im Jahre 2009 bisher 90 Bilanzen geprüft worden, davon 20 aus dem Jahre2008.
            Die Bilanzpolizei darf keine offenen Fragen im Vorfeld der Bilanzerstellung mit den Unternehmen oder den Wirtschaftsprüfern kläre.
            Die Kontrolleure können nur rückwirkend aktiv werden. [In strenger Anlehnung an die nachfolgend genannte Quelle]
           
(Quelle: „Bilanzpolizei bemängelt Bilanzkosmetik“, Handelsblatt vom 23./24./25 Oktober)


16. Deutsche Umwelthilfe
        Chef: Jürgen Resch
             geb. 1960 in Plochingen, Abitur, Zivildienst beim BUND am Bodensee, Studium der Verwaltungswissenschaften in Koblenz.
             Mitarbeit bei der Werbeagentur „Die Gruppe“ und für die EU-Generaldirektion Umwelt in Brüssel.
             1986 Beitritt zur Deutschen Umwelthilfe kurze Zeit später Geschäftsführer

             Er kämpft zurzeit gegen Feinstaub. Seine Kampagne: „Kein Diesel ohne Filter!“
             Er hat 100 000 Euro von Filterherstellern angenommen!
             Er hat mit Spenden der Brauwirtschaft das Dosenpfand durchgesetzt.
             (Quelle: „Der Feinstaubaufwirbler“, Handelsblatt vom 19/11./12. Juni 2005)

17. Deutscher Entwicklungsdienst GmbH, Bonn (DED)
       53 113 Bonn
       Tulpenfeld 7
       (vorher in Berlin; das Gebäude in Berlin-Kladow war asbestbelastet)
       „Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) ist einer der führenden Personal und Fachdienst. Mittelpunkt unserer Arbeit ist die Entsendung von Entwicklungshelferinnen
       und –helfern als Fachkräfte auf Zeit in über 40 Ländern weltweit.
       Internetadresse: www.ded.de/stellenmarkt
       (Quelle: Stellenanzeige im Tagesspiegel vom 2. April 2006)
       Hinweis: :Siehe auch unter
         21. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (und Immobilienmanagement ?), (Bima), Bonn und Berlin unter 4.4 Bundesinstitute (14 und 141 untergeordnete Institute)
       Aktuelles:
         Diese Gesellschaft soll mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Bildungsagentur Inwent zusammen gelegt werden.
        
(Quelle: „Niebel plant einen radikalen Umbau der deutschen Hilfe“, Handelsblatt vom 6. März 2010)



18. Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA) - Patentserver des BMBF ; München
     Präsident:
Dr. Jürgen Schade
       Zweibrückenstraße 12
       80331 München
       Internetadresse: www.dpma.de

19.
     Bundespatentgericht(BPatG); München

20. Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM); Bonn
       Sitz: Bonn; Am Michelshof 8
       Tel.: (02 28) 35 60 21
       Bundesvorsitzende: Elke Monssen-Engberding (?)
         untersteht dem
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
        


21. Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
     Sitz: Berlin, Straße des 17. Juni 110
     Tel.: 390 01-1

     Abteilung in Köln, Lindenallee 11

22.
Deutsches Jugendinstitut e.V.
 
    Sitz: München, Freibadstraße 30
     Tel.: (089) 6 23 06-0

23. Deutsches Zentrum für Altersfragen e.V.
 
    Sitz: Berlin Manfred von Richthofen-Straße 2
     Tel.: 7 86 60 71
     Leiter: Clemens Tesch-Römer

24. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Integration ausländischer Arbeitnehmer und ihre
     Familienangehörigen

     Bonn; Lengsdorfer Hauptstraße 80
     Tel.: (02 28) 5 27-1
     Büro Berlin Klosterstraße 47
     Tel.: 34 76 20 81

25. Deutsche Bundesstiftung Umwelt
       Sitz: Osnabrück, Weiße Breite 5
       Tel.: (05 41) 97 11 00
       Aufgaben: Baukultur
       Etat: 7 Mio Euro

26. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
       Sitz: Eschborn, Dag-Hammerskjöld-Weg 1 –2
       Tel.: (061 96) 79 0
       Mitarbeiter: Martin Homann, Ute Schmitt
       Aktuelles:
              Diese Gesellschaft soll mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und der Bildungsagentur Inwent zusammen gelegt werden.
             
(Quelle: „Niebel plant einen radikalen Umbau der deutschen Hilfe“, Handelsblatt vom 6. März 2010)

27. Deutsches Übersee-Institut
       Sitz: Hamburg, Neuer Jungfernstieg 21
       Tel.: (040) 3 56 25 93

28. Deutsche Kinder-Krebs-Register; Mainz

29. Deutsche Rentenversicherung (DRV); Knappschafts-Bahn-See ???
       Das ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts.
       Sitz: Würzburg
       Internetadresse:
www.deutsche-rentenversicherung-bund.de
       Geschäftsführer: (mehrere)
       Leitungsgremium:
              Vorstand und als Aufsichtsrat (?) ein so genanntes Selbstverwaltungsorgan
       Geschichte:
              Ist aus den Landesversicherungsanstalten (LfA) und den Bundesanstalt für Angestellte (BfA) hervorgegangen.
       Aufgaben:
 
             Die DRV betreut etwa 42 Millionen Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung.
              versendet jährlich jedem Versicherten ein Informationsblatt über den Kontostand.
              Der Versicherte muss über 27 Jahre alt sein und der mindestens 5 Versicherungsjahre haben.
              Das Informationsblatt enthält außerdem eine Angabe über die zu erwartende Rentenhöhe
              in zwei Variationen: einmal ohne Anpassung der Renten und einmal mit einer dynamischen Anpassung.
             
(Quelle: „Rentenkassen senken ihre Vorhersagen“, Handelsblatt vom 6.April 2006)
              Sie soll eine Mini-Job-Zentrale haben.
       Aktuelles:
              Sie soll nun alle Daten von allen Arbeitnehmern sammeln. Das sind etwa 40 Millionen Menschen.
              Die Unternehmen sollen diese Daten übermitteln.
              Dafür gibt es ein neues Software-Programm. Das ist ein Datenerfassungs- und Vernetzungsprogramm mit der Abkürzung „Elena“ (= Elektronischer Entgelt Nachweis)
              Damit sollen alle Berechnungen für Kindergeld und Renten einfacher werden.
              Da das Renteneintrittsalter schrittweise steigt (von 65 auf 67Jahre), befürchten viele eine Schmälerung ihrer Rente.
              Sie hat nun ein Service-Telefon eingerichtet.
              Tel.: 0800 1000 800
              Man kann auch unter der oben angegebene Internetadresse ein Formular für den Antrag auf Rentenabklärung herunterladen
              (Quelle: ZDF Videotext-Tafel am 1. Januar 2012)
       Die Kritikpunkte:

              Viele befürchten, dass es nie richtig klappen wird.
              Der zusätzliche Aufwand für die Arbeitgeber stehe in keinem in keinem guten Verhältnis zum Nutzen.
              So kritisiert der Arbeitgeberverband Alexander Gunkel (BDA)
              Es werden auch viele persönliche Daten gesammelt wie:
                   Angaben zur Arbeitslosenversicherung, Kindergeld Wohngeld,
              Es werden auch persönliche schutzwürdige Daten gesammelt kritisieren Datenschützer und Gewerkschaftler:
                   Teilnahme an Demonstrationen, Teilnahmen an Streiks (legal und illegal), Fehlzeiten durch Krankheit, Abmahnungen, gegebenenfalls Kündigungsgründe,
       
      
30. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt
       Geschäftsführer:
       Aufgaben:
              Sie verleiht die wohl bedeutendste deutsche Literaturauszeichnung – den Georg-Büchner-Preis.
              Er ist mit 40 000 Euro dotiert.
              In diesem Jahr soll in der in Berlin lebende und 1927 geborene Deutsch-Rumäne Oskar Pastior erhalten.
              hat er auch. Im Jahr 2007 soll ihn der vielseitige Martin Mosebach erhalten.
              Im Jahr 2009 hat ihn der österreichische Schriftsteller Walter Kappacher erhalten.
       
31. Deutsches Institut für Ernährungsforschung;
       Sitz: Potsdam-Rehbrück / Bergholz-Rebrice (???)
       Geschäftsführer: Prof. Dr. Hans Georg Joost
       Aufgaben:
              Erforschung von Diabetes und Krebs
              27 500 Befragungen über Ernährungsgewohnheiten
        (Quelle: Fernsehsender RBB Videotext-Tafel 133 am 12. 04.2006)

32. Ombudsrat für das Hartz IV-Gesetz
        „Ombud“ ist ein altes norwegisches Wort und bedeutet Vollmacht.
       Informationen:
              Ein Ombusman oder ein Ombudsrat ist ein unabhängiges Gremium, das sich bei Problemen um die Lösung im Interesse der Betroffenen bemüht.
              Ein Ombudsman oder ein Ombudsrat kann Verbesserungsvorschläge machen.
              Er hat keine Entscheidungskompetenz. Er ist auch kein Ersatz für Gerichte.
       
Gründung:
              Ende 2004 Der Ombudsrat  wurde von der Rot-Grünen-Regierung eingesetzt.
 
      Mitglieder:
                   Christine Bergmann (SPD); ehemalige Familienministerin
                   Kurt Biedenkopf (CDU); ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen
                   Herrmann Rappe (); ehemaliger IG-Chemie-Vorsitzender und drei Mitarbeiter

       Vorgänge:
              Rund 70 000 „Bedarfsgemeinschaften“ haben sich bisher gemeldet.
       Probleme:
              „bürokratisches Monster“ und „Kompetenzwirrwarr“ bei der Umsetzung der Arbeitsmarktreform
       Vorschläge:
              Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose in Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit
              differenzieren Mindestlohn
              Es soll eine eigenständige Behörde geschaffen werden. Sie soll klare Strukturen haben und dezentrale Entscheidungen ermöglichen.
              Sie sollen durch eine Neuorganisation geschaffen werden. Dies wurde in einem Abschlussbericht des Rates festgestellt, der dem Bundesarbeitsministers
              Franz Müntefering (SPD) übergeben wurde.
 
             (Quelle: „Hartz IV erstickt in Bürokratie“, Berliner Morgenpost vom 24. Juni 2006)

33. Deutsche Krankenhausgesellschaft;
       Geschäftsführer:
              Jörg Robbes
       Informationen:
              Es gibt 2 166 Kliniken.
              36,0 % sind in staatlicher Hand.
              38,4 % sind freigemeinnützig z.B. Diakonie
              25,6 % sind in kommunalem Besitz mit etwa 70 000 Ärzten.
              (Quelle: Fernsehsender ZDF; Videotext-Tafel 152 am 26.Juni 2006)

34. Deutsche Bundesanstalt Flugsicherung (DSF); Frankfurt (?)
       Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung und Deutsche Flugsicherung ????
        Sie untersteht dem Verkehrsministerium.
       Umsatz:
              knapp 1 Mrd Euro (923 Mio €)
       
Aufgaben:
              Die Fluglotsen der DSF kontrollieren sämtliche Flüge im deutschen Luftraum
       Präsident:
       
Sprecher: Axel Raab
       
Aktuelles:
              Es besteht ein Finanzloch in Höhe von etwa 760 Millionen Euro, das durch Rückstellungen für künftige Alterspensionen entsteht.
              Deshalb sollen die Gebühren ab 2007 um 13 % erhöht werden.
              Die Lufthansa ist Marktführer in Deutschland. Die Lufthansa hat 2005 weltweit 662 Millionen Euro Flugsicherungsgebühren bezahlt;
              ein Jahr davor sogar 704 Millionen Euro.
              Die DSF soll privatisiert werden. Sie ist bisher zu 100 % in Bundesbesitz. Der Bund will 74,9 % verkaufen.
              Für den Verkauf muss die Bilanzierung geändert werden. Der europäischen IFRS-Standard verlangt, dass künftige Pensionszahlungen durch Rückstellungen zu decken sind.
              Interesse zeigen internationale Investoren und ein deutsches Konsortium aus Lufthansa, Air Berlin und der Tui-Tochter Hapagfly.
        (Quelle: „Lufthansa sperrt sich gegen höhere Gebühren“, Handelsblatt vom 27. Juni 2006)


35. Bundesstelle für Flugunfälle und Flugzeuguntersuchung (Flugzeugprüfung ?), Braunschweig
       oder: Bundesluftfahrtsamt oder Luftfahrtbundesamt
              Es untersucht Flugzeugabstürze

36. Deutsches Krebs(forschungs)zentrum;
       Abteilungsleiter: Martina Pötschke-Langer
       mitarbeiter: Dr. Eva Frier


37.
Deutsches Literaturarchiv; Marbach
        sehr großes bedeutendes weltweit bekanntes Literaturarchiv
       Direktor: Prof. Dr. Ulrich Raulff (Journalist, Übersetzer wissenschaftlicher Publizist)
        (Quelle: Fernsehsender BR-alpha; Sendung alpha-Forum am 16.02.2010)

38. Hamburgisches Weltwirtschafts-Archiv; Hamburg (HWWA)
        Das ist ein Forschungsinstitut.
       
Sitz: Hamburg
       
Präsident: Thomas Straubhaar (46; Schweizer; seit 1999 Präsident; gleichzeitig Prof. für Volkswirtschafslehre an der UNI Hamburg)
                     humorvoll
                     Die Stelle war 3 Jahre unbesetzt! (Werner Sinn hatte abgelehnt!)
                     Er wurde stark durch das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft geprägt: Alfred Müller-Armack, Walter Euken, Wilhelm Röpke
                     Sein Vertrag/seine Berufung galt zunächst  bis 2004!
                     Will die Migration nach einem Punktesystem:
 
      
Konjunkturchef: Eckhard Wohlers und Günther Weinert
 
      
Energiewissenschaftler: Klaus Matthies
       
Budget:
              rund          10 Mio. €
              davon         4,3 Mio. € vom Bund
              und             4,3 Mio. € von den Ländern
              und                        1,7 Mio. € sind so genante „Drittmittel“!
              wurden um ein Drittel gekürzt!
       Geschichtliches
          
HWWAþ Institut für Wirtschaftsforschungþ Hamburg,
             
 unabhängiges Wirtschaftsforschungsinstitut, gegründet 1908 als Zentralstelle des Kolonialinstituts, 1921 umbenannt in Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv, seit 1970 jetziger Name; Sitz Hamburg;
              Forschungsschwerpunkte: Konjunktur, öffentliche Finanzen, Geld, Wirtschaftsstruktur, internationale Finanzen und Wirtschaftsbeziehungen, Regionalökonomie und -politik; umfangreiche Bibliotheks- und
              Archivbestände.
              (Quelle: (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001
              Das HWWA sollte 1996 nach Überprüfung durch den Wissenschaftsrat geschlossen werden!
              Die Bund-Länder-Kommission entschied im Herbst 1998, dass das HWWA zu einer „Serviceeinrichtung für Wissenschaft und Politik“ statt wie vorher einer reinen
              Forschungseinrichtung weiterzuführen sei!
              Die Zahl der Mitarbeiter wurde von 230 auf 15 gekürzt!
              Im kommenden Jahr wird eine Evaluierung durch eine Senatskommission der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ aufzeigen, wie es weiter gehen soll!
              (Quelle: „Der Kämpfer gegen die „Besitzstandsrepublik““, Handelsblatt vom 27./28.12.2004)

 

39. Stiftung Wissenschaft und Politik, (SWP), Berlin
        Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin
       
Aufgaben: Beratung der Bundesregierung und den Deutschen Bundestag
       Finanzierung: durch das Bundeskanzleramt
      
(Quelle: Rbb-Text im Januar 2010
       
Leiter oder Mitarbeiter: Peter Stratmann
       
Leiter der Forschungsgruppe Amerika: Jens van Scherpenberg

40. Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin
       Entstehung:
 
             Es ist aus der „Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP); Ebenhausen (???) und dem
              „Bundesinstitut für ostwissenschaftliche Studien“ (BIOst) hervorgegangen.

        Geschichte des Instituts:
              o früher gab es das „Bundesinstitut zur Erforschung des Marxismus- Leninismus (Sowjetideologie)“ Köln ?
              o gegründet: 1961 (in den hohen Zeiten des Kalten Krieges)
              o Es wurde 19666 „abgerüstet“ zum „Bundesinstitut für ostwissenschaftliche Studien“ (BIOst)
              o Geschäftsführender Direktor: Heinrich Vogel
              o Er beklagt eine mangelnde „Holschuld der Politiker“
              o Arbeitsumfang: mehr als 3000 Berichte und Kurzanalysen haben die zeitweise bis zu 50 Mitarbeiter vorgelegt.
              o Vornehmste Aufgabe: Politikberatung in Deutschland
              o Vorsitzender des Direktoriums: Werner Link (streitbar)
              o 1992 wurde es von Innenminister Manfred Kanther mit dem Vermerk: „Aufgaben sind weggefallen“ dem Tode geweiht!
              o Das BIOst wird mit der „Stiftung für Wissenschaft und Politik“ (SWP) in Ebenhausen verschmolzen und zum neuen „Deutschen Institut für internationale Politik und
                     Sicherheit“ fusioniert.
            Es wird noch immer von der „Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) allerdings mit Sitz in Berlin gesprochen.
       Leiter oder Mitarbeiter:
              Peter Stratmann
       Leiter der Forschungsgruppe Amerika:
              Jens van Scherpenberg
        (Quelle: „Wenig Nachfrage von Politikern“, Handelsblatt vom 06.11.2000)
       Weitere Mitarbeiter:
              Friedemann Müller (Irakische Ölförderung)
              Volker Perthes (Nahost-Experte)
        (Quellen:
              1. „Nachgefragt: Volker Perthes“, Handelsblatt vom 10.10.2003 und
              2. „Der schnelle Ölboom war einen Illusion“, Handelsblatt vom 10.10.2003)

41. Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS)

42.
       Bundesverwaltungsgericht (BVerwG); Leipzig

43.
       Bundesarbeitsgericht (BAG), Erfurt


44.
       Bundesfinanzhof (BFH); München

45.
       Bundespatentgericht, München

46.
       Bundessozialgericht (BSG); Kassel

47. Bundestagsverwaltung
       Das ist eine oberste Bundesbehörde.
        Adresse:
 
             Berlin
       
Präsident:
                   Prof. Dr. Norbert Lammert (CDU)
                   neu:
        Stellvertreter:
                   Wolfgang Thierse (SPD), Gerda Hasselfeldt (CDU/CSU), Susanne Kastner (SPD), Herrmann Otto Solms (FDP),
                   Petra Pau (Die Linke) und Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen)
              (Quelle: „Fakten“ – Der Deutsche Bundestag auf einen Blick – Wichtige Organe, Seite 30)
              neu: Wolfgang Thierse (SPD),
 
           Präsidialbüro:
                   Oberster Chef der Verwaltung des Deutschen Bundestages ist der Direktor des Bundestag
                   Büros der Vizepräsidenten und Vizepräsidentinnen, der Bereich Presse- und Kommunikationsreferate,
             
Protokollreferat:
                       das dem Direktor unterstellt ist und das
       
     Amt des Wehrbeauftragten:
                   Er wird unterstützt durch einen leitenden Beamten , einen persönlichen Referenten, sowie durch 6 Referate mit insgesamt 50 Mitarbeitern.
             
Referat für Öffentlichkeitsarbeit:
                          gibt z.B. das jeweils gültige Grundgesetz heraus
             
Mitarbeiter: insgesamt 2 200
              „Die größte geschlossenen Unterstützungsorganisation für den Bundestag stellt mit ihren ca. 2 200 Beschäftigten die Bundestagsverwaltung dar.“ [...]
              „Im Rahmen der ihr übertragenen Aufgaben und der im Haushalt bereitgestellten Mittel schafft sie die organisatorischen, personellen, technischen und
              materiellen Voraussetzungen für die Arbeit des Deutschen Bundestages.“
              (Quelle: „So arbeitet der Deutsche Bundestag“, 16. Wahlperiode, Ausgabe 2008; von Hermann J. Schreiner und Susanne Linn,
                                             NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Reheinbreitbach, 21. Auflage 2008, Seite 146 und 147)
              Es bleibt die mit hoher Wahrscheinlichkeit grenzende Gewissheit:
              Wenn die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über den Hauhalt beschließen, bestimmen doch die Abgeordneten selber die Mittel und die Höhe dieser Mittel!
              Unter der Überschrift „Unterstützung des Bundestages und seiner Abgeordneten“ kann man folgendes lesen:
              „Die personelle Unterstützung sieht so aus, dass jeder Abgeordnete für seinen parlamentarische Arbeit persönliche Mitarbeiter bis zu einem Betrag von 13 660 Euro
               privatrechtlich beschäftigen kann.“ [...] „Aufgabenstellung und Qualifikation dieser Mitarbeiter werden von den Abgeordneten individuelle nach ihren Bedürfnissen gewählt.
              Vielfach handelt es sich um Teilzeitkräfte, so dass gegenwärtig innerhalb eines Jahres ca. 4 000 solcher Vertragsverhältnisse bestehen.“[...]
              „Auch die Arbeit der Fraktionen bedarf der materiellen und personellen Unterstützung. Aus Zuschüssen aus dem Bundeshaushalt finanziert, stehen im Ganzen ca. 850
              Beschäftigte in einem Arbeitsverhältnis mit den Fraktionen.“
              (Quelle: „So arbeitet der Deutsche Bundestag“, 16. Wahlperiode, Ausgabe 2008; von Hermann J. Schreiner und Susanne Linn,
                                             NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Reheinbreitbach, 21. Auflage 2008, Seite 146 und 147)
       Abteilungen:
           Es gibt vier Abteilungen.
              Diese vier Abteilungen gliedern sich in jeweils drei Unterabteilungen und in eine unterschiedliche Anzahl von Referaten, Diensten
              und Sekretariate.

           1. Abteilung: Parlament und Abgeordnete (P)
               o Unterabteilung „Parlamentsdienste“ (PD)
                          Parlamentssekretariat
 
                         Fachbereich Parlamentsrecht
 
                         Stenographischer Dienst
                          Sekretariat des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung
                          Sekretariat für das Parlamentarische Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste

               o Unterabteilung „Mandatsdienste“ (PM)
                    
Referat: „Entschädigung von Abgeordneten“
                          Referat: „Mitarbeiter von Abgeordneten“
                          Referat: „Parteienfinanzierung, Landesparlamente“
                   Unterabteilung „Ausschüsse“ (PA)
                          Referat: „Europa“

           2. Abteilung. Wissenschaft und Außenbeziehungen (W)
              
o Unterabteilung Wissenschaftliche Dienste (WD)
                          gegliedert in 11 Fachbereiche mit insgesamt 50 Gutachtern
                          Sie bearbeiten Anfragen von Abgeordneten.
                          Diese erarbeitet innerhalb kurzer Frist Unterlagen für die Abgeordneten und erstellen Gutachten.
               o Unterabteilung „Internationale Beziehungen“ (WI)
                       Sprachendienst
                       Referat „Interparlamentarische Organisation“
                       Referat „Dienst und Mandatsreisen“
                       Referat „Internationale Austauschprogramme“
                          betreut das Parlamentarische Patenschaftsprogramm zischen US-Kongress und Bundestag
                          betreut das Jugendaustauschprogramm an dem etwa 360 Stipendiaten teilnehmen,
                          Für Hochschulabsolventen aus 23 Ländern bietet der Budestag internationale Parlamentstipendien an.
               o Unterabteilung „Petitionen und Eingaben“ (Pet)
              
        In der 15. Wahlperiode haben jährlich etwa 18 500 Bürger von ihrem Petitionsrecht (Art.17; GG) Gebrauch gemacht.
                          Es gibt vier Eingaben-Referat und ein Zentralsekretariat.
                          In der 15 Wahlperiode waren es jährlich 63 000 Postausgänge.


           3. Abteilung: Information und Dokumentation (I)
               o Unterabteilung „Bibliothek und Dokumentation“(ID)
 
                      Sie geben das „Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages“ 1949 bis [z.B.] 1999; heraus
                       Peter Schindler; Gesamtausgabe in drei Bänden; Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 1999,
                       Interessant: Doppelmitgliedschaft Bundestag/Landesregierung, Band I: Kapitel 2.10 Seite 441 bis 459)
                       Bundestagsbibliothek: mit 1,3 Mio Bänden und etwa 11 000 in- und ausländischen Fachzeitschriften und die
                       Pressedokumentation: in der jeden Tag mehr als 50 Zeitungen ausgewertet werden.
                       Bisher sind etwa 24 Millionen Ausschnitte archiviert.
                       (Quelle: Kürschners Volkshandbuch Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode, 108. Auflage, Stand: 4. Januar 2008, Seite 27)
                       Die Bibliothek bezieht Amtsdruckschriften von mehr als 2 500Organisationen.
                       interne Intranet-Bestellungen
                       externe Internet Bestellungen und Einsichtnahmen
               o Unterabteilung „Information und Öffentlichkeitsarbeit“ (IO)
                       Besucherdienste (jährlich etwa 700 000 Besucher)
                       Referat „Öffentlichkeitsarbeit“ Es vermittelt Sachinformationen, Bücher und Broschüren.
                       Referat „Sonderprojekte“ organisiert Sonderveranstaltungen
               o Unterabteilung „Informationstechnik“ (IT)
                   Aufgaben:
              
        Informationsbereitstellung für die Abgeordneten:
                          Büroorganisation: z.B. IT-Einsatz
                          Kommunikation: z.B. E-Mail-Verbindungen

                   (Quelle: „So arbeitet der Deutsche Bundestag“, ebenda, Seite 146 ff)

           4. Abteilung: Zentralabteilung (Z) (oder: Zentrale Dienste(?)
               o Unterabteilung Zentrale Verwaltung (ZV)
                       (Einzelplan 02 mit etwa 595 Mio Euro)
                       zwei Personalreferate verwalten den großen Personalkörper
                       ein weiteres zentrales Referat stellt den jährlichen Haushaltsentwurf des Einzelplan 02 auf.
                       Weitere Aufgaben der Zentralabteilung sind:
                          polizeiliche Sicherheit Postverteilung, Fahrdienst, Telefonzentrale, Liegenschaftsverwaltung, Geheimschutz, Beschaffungswesen, Hausdruckerei, Plenarassistentendienst,
                          Etagendienst, Drucksachenverteilung usw.
                          Liegenschaftsverwaltung des Bundestages
                          „Die Liegenschaftsverwaltung des Bundestages stellt den Abgeordneten im Rahmen der Beschlüsse des Ältestenrates Büroraum zur Verfügung, der mit jeweils
                          modernster Informations- und Kommunikationstechnik ausgestattet ist.“
 
                         (Quelle: „So arbeitet der Deutsche Bundestag“, 16. Wahlperiode, Ausgabe 2008; von Hermann J. Schreiner und Susanne Linn,
                                                        NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Reheinbreitbach, 21. Auflage 2008, Seite 146)
               o Unterabteilung Recht (ZR)
               o Unterabteilung Technik und Betrieb (ZT)

 

48. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA); Berlin und Bonn
       Adresse:
              Dorotheenstr. 84
              10117 Berlin
       
Chef:
              Ulrich Wilhelm (Staatssekretär und Regierungssprecher)
       
Aufgaben:
              Veröffentlichung von Vertragstexten:
              z.B. „Die Verträge der Bundesrepublik Deutschland mit der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und mit der Volksrepublik Polen“

49. Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
       Adresse:
              Otto-Braun-Str. 70/72
              10178 Berlin
       Bundesbeauftragte:
              vorher: Marianne Birthler; nunmehr Herr Roland Jahn
              www.bstu.bund.de


50. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
      
Adresse:
       
Chef (Geschäftsführer): Raphael Gaßmann
        Aufgaben:
       Informationen.
             Es soll 1,9 Millionen medikamentensüchtige geben.
             Es soll 1,9 Millionen alkoholsüchtige geben.
             Es soll 7,9 Millionen Diabetiker  geben.
       
(Quelle: „Massenphänomen Medikamentensucht“, n-tv Tafel 130 am 14.11.2006)


51. Bundeskunsthalle in Bonn (= Kunstverwaltung des Bundes ?; Kurt Beserk)
       Adresse:
       Chef (Intendant):  W. Jacobs
       Aufgaben:
       Aktuelles:
             Es gibt z.Zt. einen Sonderausstellung „Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas“
       
     (Quelle: ARD Videotext-Tafel 405 am 14.12.2006)

52. Bundeskulturstiftung in Halle
       Adresse:
       Chef:
       Aktuelles:
             Sie soll mit der Kulturstiftung der Länder (Berlin) fusionieren.
          (Quelle: ARD Videotext-Tafel 407 am 14.12.2006)
       Gründung: 2006
       Aktuelles:
             fördert sechs Theaterprojekte in Dortmund, Karlsruhe, Schwedt, Jena, Oberhausen und Eisleben für insgesamt 217 000 Euro.
             hat bisher 61 Projekte gefördert.
       Aufgaben:
                     Das jeweilige Projekt soll sich mit der Stadt auseinandersetzen.
             (Quelle: ARD-text 407 am 21.Juli 20011)


53. Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR); Köln
       Adresse:
       Chef:
Johann-Dietrich Wörner
       Aktuelles (1):
             Es wird ein neuntes Institut gegründet, mit Sitz in Bremen Name des Instituts: „Institut für Raumfahrtsysteme“.
             Dieses soll einen Etat von 8,9 Mio Euro haben. Nächstes Jahr soll es einen Etat von 17,8 Mio Euro haben.
             Davon zahlt der Bund 90 % und das Land Bremen 10 %.
             Es soll 80 Wissenschaftler haben. (Alan Herris)
 
            (Quelle: ZDF Videotext-Tafel 144 am 26.01.2007)
       Aktuelles (2)
             Forscht an der Nutzung von Sonnenenergie in Spanien „Andersol“ Strom aus Sonne
             1 % der Fläche der Sahara könnte den Strombedarf der Erde decken!!!!
             Chef/Projektleiter: Dr. Christopher Richter
             Nun gibt es neues Projekt in der Sahara: Man will innerhalb von 40 Jahren 400 Mrd Euro investieren, um für Europa Strom aus Sonnenergie zu gewinnen
             Chef/Projektleiter/Mitarbeiter: Hans Müller Steinhagen

54. Deutsche Sporthochschule, Kiel
 
      Adresse:
       Chef: Prof. Brüggemann (?)
       Aktuelles:

55. Bundesarchiv (BArch); Koblenz und Berlin
        Untersteht dem
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
       Gründung: 1952
       Aufgaben:
             Archivierung von Urkunden und Akten des Bundes und des ehemaligen Reichsarchivs
        Dienststelle Berlin mit Stiftungsarchiv
             Tel.: 01888 77 70 -0          
        Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv Finckensteinallee 63
        Filmarchiv
             Fehrbelliner Platz 3
             Fürstenwalder Alle 401
             Tel.: 6 48 45 - 0
        Chef:
        Aktuelles:

56. Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BFB); Offenbach
        Untersteht dem Bundesfinanzminister (BKM)
        Berlin
             Provinzstrasse 40
             Tel.: 0171 3 18 25 12


57. Bundesstelle (Bundesanstalt) für Flugunfalluntersuchung (BFU); Braunschweig
        untersteht dem
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung


58. Deutscher Wetterdienst (DWD); Offenbach am Main
        untersteht dem
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
       Adresse:
             Offenbach am Main
             www.dwd.de
       
Präsident: Wolfgang Kusch,
       
Mitarbeiter: Paul Becker, Uwe Kamminski
       
Aufgaben: Klima und Umweltberatung

59. Deutsches Institut für Entwicklungshilfe,
        Chef/Mitarbeiter: Dirk Messener (gleichzeitig Mitglied des Wirtschaftsrates)

60. Deutsche Welthungerhilfe;
        Generalsekretär: Hans-Joachim Preuss

61. Deutsche Stiftung Politik und Wissenschaft (oder Wissenschaft und Politik) (?)
        Chef/Mitarbeiter:
             Prof. Volker Perthes
             Dr. Guide Steinberg

62. Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Berlin
        Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat einen Stiftungsrat.
       neuer Präsident: Prof. Hermann Parzinger (48) Dienstantritt im März 2008 (vorher Klaus-Dieter Lehmann)
             (Er studierte in der Münchener Maximilian Universität. Er spricht 10 (!) Sprachen.
             Er ist oft im Ausland z.B. im Jemen in der Oase von Marep zusammen mit Iris Gerhts (?) und in der Mongolei und in Ägypten.
             Er hat ein Grab ungeplündertes Grab entdeckt mit 6 000 Grabbeilagen aus Gold.
             Er will am Platz der Republik am Ort des ehemaligen Palastes der Republik, der abgerissen wird,  ein „Museum der Welt“ errichten (das Humboldt-Forum ??)
             Quelle: Fernsehsender rbb „Der Schatzfinder“ am 25. Februar 2008 um 22.05 Uhr)
             Prof. Hermann Parzinger war seit 2003 Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts.
             Er ist gleichzeitig Mitglied der Findungskommission, die einen Nachfolger für den Generalsdirektor der staatlichen Museen zu Berlin Klaus –Peter-Klaus Schuster sucht.)

       Aktuelle Aufgaben:
             Sanierung der Museumsinsel,
             Gestaltung der des Humboldt-Forums,
             Eröffnung der Skythen-Ausstellung am 8. Juli 2007 in Berlin
        Quelle: „Parzinger sieht in Preußenstiftung „Riesenaufgabe“; Tagesspiegel vom 9. Juni 2007)


63. Deutsches Institut für Ernährungsfragen; Potsdam
       Aufgaben:
                     befasst sich z.B. mit der Beziehung zwischen der Ernährung mit Vollkornbrot und der Diabetes.

64. Deutsches Institut für Anlegerschutz;

65. Wasser und Schifffahrtsamt (oder Schifffahrtsverband) des Bundes
       Adresse:
             www.wsv.de
       Mitarbeiter /Chef:
             Herbert Bockelmann


66. Deutscher Kinderschutzbund (?)

67. Antidiskriminierungsstelle des Bundes
        Chefin: Martina Köppen
        Rechtliche Grundlage: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
                Es ist vor einem Jahr (2006) in Kraft getreten.
        (Quelle: ZDF, Video-Text-Tafel 132, am 16. August 2007)

68. Deutsches (?) Wissenschaftszentrum, Berlin (WZB) (Eventuell ein Landesamt Berlins ?)
        Präsidentin: Jutta Allmendinger  (sehr jung)
                arbeitet mit der Humboldt-Universität zusammen.
        Hinweis:
                Bei der Tochtergesellschaft der „Bundesagentur für Arbeit“ dem „Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)
                gab oder gibt es einen Vizechef namens Allmendinger (?)

69. Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz
        Bremen

70. Deutsche Krebshilfe
        Präsidentin: Prof. Dr. Schipansky

71. Deutsche Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
       Aufgaben:
                vergibt Preise
                Denkmal für Freiheit und Einheit in Berlin
                veranstaltet Wettbewerbe
       Chef:
                Rainer Eppelmann
       Aktuelles:
                Es ist herausgekommen, dass die Gesellschaft „Novum“ eine SED eigene Gesellschaft war. Deren Vermögen liegt bei der Bank Austria.
                Es soll sich um 230 Millionen Euro handeln. Das Vermögen soll in die neuen Bundesländer fließen.
               

72. Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik;
        Chef: Eberhard (oder Bernd?) Sandschneider (gilt als China-Experte)
        Programmdirektor : Alexander Rohr
        Mitarbeiter: Henning Riecke, Gindi Steinberg
        Finanzierung: zur Hälfte der Bund zur Hälfte die Länder (???)

73. Nationaler Normenkontrollrat
        Johannes Ludewig (ehemaliger Berater von Helmut Kohl bei der Wiedervereinigung)
        Qualitätssicherung               

74. Akkreditierungsrat (für die Studienreform)
       Hinweise:
                Dazu gibt es eine eigene Datei unter der Überschrift „Studienreform“.
                Über diese Studienreform erfährt man seltsamer Weise sehr wenig, obwohl es doch alle Studenten in Deutschland und in ganz Europa betrifft also mehrere
                Millionen Menschen aller Studiengänge in ganz Europa.
                Alles geschieht fast ausschließlich im Verborgenen. Man erhält nur sehr wenige Informationen.
                Das ist schon deshalb sehr erstaunlich, weil die Politik doch sonst bei jeder noch so kleinen Veränderung einen großen medienunterstützten Aufwand betreibt.
       Geschichtliches:
            
1. Die Umstellung der akademischen Studiengänge wurde 1999 in Bologna beschlossen.
                2. Es waren zuerst 29 Staaten heute sind es 40 Staaten, die daran teilnehmen.
                3. Erklärtes Ziel war es, die Mobilität der Studierenden zu erhöhen.
                4. Die dafür notwendigen Mittel waren einheitliche zweistufiges Studiengänge und einheitliche Bewertungssysteme.
                5. Es wurde ein dreijähriger Studiengang für Bachelor und ein darüber hinaus gehender Studiengang Master beschlossen.
                6. Gesetzliche Grundlage bei uns ist das Hochschulrahmengesetz von 2003.
                7. Für Jura sollte zunächst das alte System gelten. (So das Hochschulrahmengesetz und ein Beschluss der Kultusministerkonferenz.)
                (Quelle: „Ausbildung im Schnelldurchlauf“, Financial Times Deutschland vom 29. März 2003)
       Aufgaben:
                Mit der Studienreform sollen alle Studiengänge auf Bachelor und Masters umgestellt werden.
                Der
Akkreditierungsrat legt Kriterien für die Akkreditierung fest.
                Außerdem zertifiziert der Akkreditierungsrat  Agenturen.
                Diese Agenturen nehmen dann die Akkreditierung vor.
               
Diese Agenturen akkreditieren (genehmigen) die von den Universitäten   eingereichten Anträge auf Zulassung.
                Derzeit gibt es in Deutschland 6 Agenturen, die vom Akkreditierungsrat zugelassen wurden, die die Studiengänge genehmigen.
                Eine Agentur heißt „“ mit Sitz in Bayreuth. (Geschäftsführer: Thomas Reil.)
                     Adresse:
                                 Acquin e.V.
                                 95444 Bayreuth
                                 Prieserstr. 2
                Das Akkreditierungs-, Certifizierungs-, und Qualittätssicherungs-Institut ist ein eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit.
                Zu seinen Mitgliedern zählen rund 130 Hochschulen in Deutschland, Österreich der Schweiz, Ungarn und den USA.
                Mehr Informationen der Selbstdarstellung z.B. über die Satzung, das Beschwerdeverfahren, den Jahresbericht 2006 und die Bologna-Resolution Mitgliederversammlung
                unter der Internetadresse:
                www.acquin.org/acquincms/index/abaoutacpuin
                Einen andere Agentur heißt „Zeva“.
                (Die anderen vier Agenturen sind mir nicht bekannt.)
        Die Sachlage
                1. Es gibt seit Jahren insgesamt etwa 11 000 Studiengänge in Deutschland.
                2. Die Zahl der Bachelor-Studiengänge hat sich vom Wintersemester1999/2000 von 123 fast kontinuierlich auf 3 000 im           Wintersemester2006/2007 gesteigert.
                3. Im gleichen Zeitraum hat sic die Anzahl der Master-Studiengänge von 60 auf 2 000 gesteigert.
                4. Der Anteil der Bachelor- und Master-Studiengänge hat sich auf etwa 45 % gesteigert.
                5. Jeder neue Bachelor- und Master-Studiengang muss akkreditiert werden.
                6. Mehrere Tausend Studiengänge müssen bis 2010 akkreditiert (zugelassen) werden.
                7. Bis Anfang 2007 war erst ein Drittel aller Bachelor und Master-Studiengänge zugelassen. (!)
        Anmerkung.
                Das bedeutet doch wohl nichts anderes, als dass es Studierende gibt, die nach Bachelor und Master studieren, obwohl die Studiengänge, die Studien- und die
                Prüfungsordnungen noch gar nicht genehmigt worden sind.
                Das wirft nicht nur rechtliche Fragen auf!!!
        (Quellen:
                     1. „Warten auf den Stempel“, Financial Times Deutschland vom 11. April 2007)
                     2. Haremberg „Aktuell 2008“ Das Jahrbuch; Meyers Lexikonverlag, Seite 144)
       Zusammensetzung des Akkreditierungsrates:
 
               In diesem Akkreditierungsrat sitzen neben Vertretern der Hochschulen und Wissenschaftsministerien auch Unternehmer und Studierende.
       Finanzierung:
            
1. Die Bundesländer finanzieren den Akkreditierungsrat.
                2. Für die Akkreditierung eines einzelnen Studienganges wird in der Regel ein Betrag zwischen 10 000 und 12 500 Euro verlangt.
                3. Allein die Uni Wuppertal hat in den letzten zwei Jahren 128 000 Euro an für die Akkreditierung ausgegeben.
                4. Die deutschen Agenturen arbeiten als gemeinnützige Vereine.
                     Die hohen Gebühren setzen sich vor allen aus den hohen Personalkosten und den Kosten für Reisen und Hotelkosten für Gutacher und den Aufwandsentschädigungen
                     für die Gutachter zusammen.
                     Das sind im Schnitt etwa 500 Euro pro Verfahren.
                (Quelle: „Warten auf den Stempel“, Financial Times Deutschland vom 11. April 2007)

       
Abschlüsse nach Bachelor und Master in Deutschland (Eigentlich müssen aber die Studieren gemeint sein!!!)
                Jahr                     Bachelor                                Master
                1999                         4 122                                    2 580
                2000                       12 409                                    6 536
                2001                       27 008                                  11 935
                2002                       48 338                                  18 623
                2003                       79 985                                  27 764
                2004                     118 841                                  35 687
                2005                     202 802                                  46 233
                (Quelle: „Der Fischer Weltalmanach 2008“ , Seite 147
                www.hrk-bologna.de
                www.his.de

75. Deutsche Stiftung für Weltbevölkerung (DSW); Hannover
        Jede Sekunde werden im Durchschnitt 2,6 Menschen geboren.
        Insgesamt werden am 31.12.2007 etwa 6,67 Mrd Menschen auf der Erde leben.
        Angelika Bähr


76. Deutsches Institut für Ernährungsforschung,
        Prof. Dr. Hans-Georg Joost

77. Deutsche Gesellschaft für Stammzellenforschung

78. Deutsche Gesellschaft für Demographie
 
      Präsident:
                ehemals: Prof. Herwig Big

79. Deutsche Archäologisches Institut

        Forscht in den Anden  in Peru um die seltsamen Linien zu entschlüsseln

80. Bundesbaugesellschaft Berlin mbH; Berlin
        Scharren2
        Tel.: 2 01 78 -0

81. Bundesdruckerei GmbH; Berlin
       Adresse:
            
Oranienstr. 91
                Tel.: 25 98 – 0
       Aufgaben und Tätigkeitsgebiete:
                stellt Banknoten, Ausweise, Chipkarten, digitale Signaturen und Sicherheitshologramme her.
       Besonderes:
                Die Bundesdruckerei wurde im Jahre 2000 für 1 Mrd Euro an den britischen Finanzinvestor APAX verkauft.
                Davon wurden nur etwa 750 Millionen Euro an das damalige Bundesfinanzministerium (Hans Eichel) ausgezahlt.
                Knapp 20 Millionen Euro gingen als Kredit an den Käufer!!! Schon bald stand die Bundesdruckerei vor der Insolvenz!
                Die 4 000 Arbeitsplätze schrumpften auf 1 300 zusammen.
                2002 übernahm die Authentos-Gruppe die Bundesdruckerei von APAX.
                Haupteigentümer ist seitdem Heinz-Günther Gondert. Er ist Partner der Frankfurter Anwaltskanzlei Clifford Chance.
                Nun will der Staat (auf Betreiben von Wolfgang Schäuble) eine Minderheitsbeteiligung von 25 % zurückerwerben.
                Er will damit verhindern, dass Spitzentechnologie – etwa zur Personenerkennung – beim Weiterverkauf in die falschen Hände
                gelangt. Zudem gilt die Bundesdruckerei dank der Aufträge des Bundes für elektronische Reisepässe mittlerweile als saniert.
                Der hauhaltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Steffen Kampeter ist dagegen. (Privatisierungspolitik)
                Er hofft, dass das geplante Geschäft den Bundeshaushalt nicht zusätzlich belastet und der Bund die ausstehenden Forderungen gegenüber den Eigentümern
                der Bundesdruckerei in Eigenkapitel umwandelt.
                Der Haushaltepolitische Sprecher der FDP-Fraktion Jürgen Koppelin bezeichnet die Pläne als Eingeständnis eines teuren Fehlers.
                Die Mehrheit soll an den an den einzigen Konkurrenten der Bundesdruckerei, das Münchener Unternehmen Giesecke& Devrent (Familienunternehmen) gehen.
                (Quelle: „Bund plant Wiedereinstieg bei der Bundesdruckerei“, Handelsblatt vom 7./8./9. März 2008)

82. Bundeseisenbahnvermögen
        Dienststelle Berlin
        Steglitzer Damm 117
        Tel.: 7 70 29 - 0

83. Deutsches Raumfahrt Kontrollzentrum; Oberpfaffenhofen
       Tochter von (?) angegliedert an (?) das 53. „Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR); Köln (Nr. 53)
       Leiter: Klaus Wittmann


84. Nationale Akademie für Wissenschaften; Halle „Loepoldina“
        Ursprüngliche Gründung vor 350 Jahren
        Gründungsmitglieder: Albert Einstein und viele andere Berühmtheiten,
        hat heute 1 500 Mitglieder

 

85. Amt für Steuerfahndung (?) , Wuppertal
       Besonderheiten:
 
            Das Personal kommt von den Bundesländern, die ihre Beamten auch bezahlen.
             Die Erlöse fließen aber in die Bundeskasse
             Es gibt viel zu wenige Steuerfahnder, obwohl sie sich selbst finanzieren.
             Sie bringen ein Vielfaches ihrer Personalkosten in die Staatskasse.

             (Quelle: Odratschek (?) ehemaliger Steuerfahnder und nun Vorsitzender der Steuergewerkschaft am 17.02.2008)


 

88. Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) [oder: Finanzmarktstabilisierungs-Fonds]
       Gründung:
             2008 wegen der Finanzmarktkrise
       Bundesministerium der Finanzen (BMF):
             ernennt (im Einvernehmen mit der Bundesbank) die Mitglieder des Leitungsausschusses,
             überträgt Entscheidungsbefugnisse
       Sonderfonds:
             mit 480 Mrd Euro (mehr als ein Bundesetat!)
             Bisher mehr als 100 Mrd Euro an Garantien vergeben.
             Die Soffin kann bis zu 5 Mrd Euro „Giftmüll“ aus den Bilanzen von Banken übernehmen.
             Commerzbank hat 18,2 Mrd Euro als Eingebkapitalspritze erhalten
             HRE (HypPo Real Estate) bekommt noch viel mehr Geld bisher; 42 Mrd Euro (Q.4)
       Chefs:
             Karlheinz Bentele (SPD; ehemaliger Präsident des rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes; zurückgetreten
             Günther Merl (ehemaliger Chef der hessischen –thüringischen Landesbank Helaba), zurückgetreten,
                                 Er kam auf Wunsch Angela Merkels.
             Gerhard Stratthaus (CDU; ehemaliger baden-württembergische Finanzminister)
             Prof. Hannes Rehm (wirkt seht diplomatisch)
       Lenkungsausschuss:
             (politische besetzt)
             Vorsitzender: Axel Nawrath (beamtete Staatssekretär beim Bundesfinanzminister Peer Steinbrück)
                                 Er will im Frühjahr in den Vorstand der KfW-Bankengruppe wechseln.
             Weitere Mitglieder: Staatsekretäre des Wirtschaftsministeriums und des Justizministeriums und Vertreter des Kanzleramtes
             (Quelle: „Bundesregierung bürgt künftig für Kreditversicherungen“, Handelsblatt vom 13. Juli 2009)
             Der Lenkungsausschuss entscheidet über: 
                     Stabilisierungsmaßnahmen, Grundsatzfragen, besondere Angelegenheiten und Auflagen.
                     Er entscheidet über 75 Mrd Euro aus dem Deutschlandfonds.
                     Es sollen auch unabhängige Leasinggesellschaften mit   Bürgschaften geholfen werden.
             (Quelle: „Bundesregierung bürgt künftig für Kreditversicherungen“, Handelsblatt vom 13. Juli 2009)
       Streitpunkte:
             Die Politik wollte eine Zweckgesellschaft für notleidende („toxische“) Wertpapiere schaffen.
             Günther Merl wollte das nicht, weil die Haftungsfragen nicht geklärt werden konnten. Er hatte seinen Arbeitsvertrag nicht unterschrieben.
       Mögliche Nachfolger:
             Hannes Rehm (ehemaliger Chef der Nord-LB) Er soll es werden!
            
(Quelle: ARD; Video-Text-Tafel 111 am 26. Januar 2009)
             Thilo Sarrazin (Finanzsenator in Berlin)
         
             (Quellen:    
                    
1. „Bund arbeitet an Soffin-Korrektur“, Handelsblatt vom 12. Januar 2009
                    
2. „Banken-Rettungsfonds braucht neuen Chef“, Handelsblatt vom 22. Januar 2009
                     3. „Neuer Anlauf nötig“, Handelsblatt vom 22. Januar 2009
                     4. „Schwerer Schlag für Soffin“, Handelsblatt vom 22.
Januar 2009
                     5. „Hypo Real Estate“,
Neue Osnabrücker Zeitung vom 21. Januar 2009

89. Deutsches Institut für Insolvenzrecht,

90. Euler Hermes (staatliche Kreditversicherung für Exporte)
       Sitz: München
       Chef:
       Aufgaben:
             Euler vergibt staatliche Exportkreditgarantien. Gedeckt werden in der Regle Kredite für Waren oder Dienstleitungen, deren Ausfallrisiko am Markt nicht versichert ist.
             Alle Bürgschaften über 15 Mio Euro müssen durch die Bundesregierung abgesegnet werden.
       Aktuelles:
             Derzeit habe man 100 Mrd an Kreditbürgschaften ausgegeben.
             Das seien 17 Mrd weniger als die als der Rahmen des Haushaltsauschusses zulässt.
             Dieser Rahme könne um 30 % überschritten werden.
             Nutznießer dieser stillen Bürgschaftsreserven sei der Flugzeughersteller Airbus, der jetzt 15 % seiner Auslieferungen absichert.
             Airbus befürchtet trotz voller Auftragsbücher auf den produzierten Maschinen sitzen zu bleiben, weil die Fluggesellschaften keine Kredite mehr bekommen.
             Die Bundesregierung und die EU haben das Beihilferecht gelockert: So dürfen demnächst auch Exportkredite gewährt werden, wenn deren Laufzeit kürzer als 2 Jahre ist.
             Das soll auch innerhalb des OECD-Raumes gelten, wen sich für das Exportland kein anderer privater Versicherer findet. das soll zunächst bis 2010 gelten.
             Luft- und Raumfahrtkoordinator ist Peter Hintze.
        (Quelle „Hermes hat noch 40 Milliarden übrig“, Handelsblatt vom 28. Januar 2009)

91. Deutsches Geophysikalisches Forschungsinstitut (= Geo-Forschungszentrum [GZF] ?)
       Sitz: Potzdam
       Chef: Prof. Jochen Zschau

92. REFA
       (= Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmen (-sentwicklung e.V.)
[Quelle: Brockhaus]
          Reichsausschuss für Arbeitszeitentwicklung
       Gründung: 1924
       Sitz:
       Aufgaben:
         
Gemeinnütziger Verband zur Förderung betriebsorganisatorischer und arbeitswissenschaftlicher Forschung so wie zur Ausarbeitung und Verbreitung
             dieser Forschungsergebnisse.
            
[Quelle: „Das Neue Dudenlexikon“ in 12 Bänden, Dudenverlag Mannheim/Wien/Zürich; 2. aktualisierte Auflage; 1989, Seite 3144]

93. Berliner Akademie der Künste [Bundesamt oder Landesamt ?]
       Präsident: Steack
       Finanzen:
                     17,7 Mio € Einnahmen
                     Davon werden 47% für Personalkosten und 10 % für Projekte ausgegeben
       Aktuelles:
                     Planung von 7 Ausstellungen, 3 Festveranstaltungen und 200 Einzelaktionen

94. Institut für Ostseefischerei (mit dem Seekenberge –Institut ?)
       Sitz: Rostock
       Chef: Dr. Christoph Zimmermann (?)
       Mitarbeiter/Pressesprecher: Dr. Dierk Peters


95. Alfred Wegner Institut (AWI)
       Chef: Brigitte Hilb (?)

96. Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE);
        Untersteht dem Bundesforschungsministerium
       Aufgaben:
Demenzkrankheiten
       Mitarbeiter: ca. 600
       Budget: 66 Mio €
        (Quelle: ARD Videotext-Seite 531 am 24.06.2009)

97. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGU ?)
       Aufgaben:
         
Anerkennung von Berufkrankheiten,
       Aktuelles:
             Es wurden gerade 5 neue Berufskrankheiten festgelegt:
             o Genarthrose vorzeitige Verschleiß der Knorpelflächen im Kniegelenk (13 000 Stunden Belastung),
             o Lungenfibrose,
             o Erkrankung des Blutes des blutbildenden lympatischen Systems,
             o Lungenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK),
             o Lungenkrebs durch das Zusammenwirken von PAK uns Aabest
             (Quellen:
                     ARD-Text „Neue Listen der Berufskrankheiten“ Seite 541 vom 07. August 2009 und
                     ARD-Text „Die fünf neuen Berufskrankheiten“ Seite 542 vom 07.August 2009)


98. Deutsches Atomforum
       Chef: Hohlefeld (?)


100. Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR)
       Vorstand:
Jens Wörner
       
Mitarbeiter: Hans-Müller Steinhagen

101.
German Trade & Invest;
      
Tel.: 0221-2057-0;
        Webside:
www.gtai.de

102.
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, (IQWIG)
       Sitz:
       Leiter: P. Sawicki
       Mitarbeiter Beate Wieseler

103. Bildungsagentur Inwent

        Diese Gesellschaft soll mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem Deutschen
        Entwicklungsdienst (DED) zusammen gelegt werden.
       
(Quelle: „Niebel plant einen radikalen Umbau der deutschen Hilfe“, Handelsblatt vom 6. März 2010)


104. Deutsche Gesellschaft für Hämothrophie und Onkologie
       
Aktuelles: Hat sich mit den auffälligen Blutwetten von Claudia Pechstein befasst
                                 Ihre seltsamen Werte lasen auf eine Vererbung schleießen.

105. BW-Fuhrparkservice GmbH,
       Gründung: 2002
       Aufgaben:
       Problem:
Die Bundeswehr hat 72 000 Fahrzeuge und benötigt eigentlich nur 30 000 sagt der Bundesrechnungshof
                                 in einem Bericht für den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
        (Quelle „Die Bundeswehr verschwendet Milliarden, Handelsblatt vom 21. Juli 2011)

106. Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW)
             Geschäftsführer: Thomas Specht
            
Aktuelles: Die Notunterkünfte reichen im Winter nicht. Es gibt etwa 250 000 Obdachlose.
             (Quelle: „Wohnungswirtschaft: zu wenig Notunterkünfte“ ZDF Video-Text-Tafel 135 am 1. Januar 2012)

107. Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF); Braunschweig
       Sprecher: Martin Krönke
       Aktuelles:
Es ist neu gegründet worden. Es soll die Arbeit der bereits bestehenden 32 (!) Forschungseinrichtungen koordinieren.
       
Aufgaben: Es soll
                                 o neue Strategien gegen Infektionskrankheiten entwickeln.